Benet Alili (47) bejubelt seinen Treffer zum 0:1, die Vorlage dazu gibt ihm Luca Siebenlist (li)VfR Fehlheim – TSV Seckmauern 3:2 (1:1)
Tore: 0:1 Ulili (8.), 1:1 Herbel (43.), 2:1 Perchner (48.), 3:1 Müller (55.), 3:2 Beck (57./FE)
Besonderheit: Gelb/rote Karte für Jannik Beck (TSV, 90.+7)
Schiedsrichter: Thomas Vogel (Eltville/Rhein) - Zuschauer: 100
VfR Fehlheim: Darmstädter, Müller (77.Fritsche), CF Royo, Fritsche (75.Butz), Gärtner (56.Hechler), C Royo, Politakis, Lortz, Herbel (90.+4 Yohendran), Perchner, Grajcevci
TSV Seckmauern: Zatocil, T.Eckert, D.Hener, Stapp, Strebel (58.M.Raitz), J.Prostmeyer, L.Siebenlist, Beck, J.Fuchs, Oppermann, Alili (74.Toch)
Fast hätte Seckmauern die Sensation geschafft und gegen den ambitionierten VfR Fehlheim etwas Zählbares mitgenommen. Der TSV zwingt den Gastgebern ein offenes Spiel auf, hat in entscheidenden Situationen aber kein Spielglück. So setzt Fehlheims Torschütze Marc Perchner beim 2:1 seinen bulligen Körper gegen Phil Stapp ein und schubst diesen im Zweikampf regelwidrig weg (48.). Schiedsrichter Thomas Vogel (Eltville/Rhein) aber gibt den Treffer. Dies ist doppelt ärgerlich, da Seckmauern Sekunden vorher selbst die Gelegenheit zur eigenen Führung nicht nutzen kann. Nach dem Elfmeter-Anschlusstreffer von Jannik Beck (Foul an Jason Fuchs) drängt der TSV auf den Ausgleich. In einigen Szenen weiß sich Fehlheim danach oft nur mit Befreiungsschlägen zu helfen. In der Nachspielzeit ist Dario Hener nah dran am Ausgleich, aber Torwart Kevin Darmstäder rettet per Fuß (90.+1). Leider geht Beck in den letzten Sekunden der Nachspielzeit zu ungestüm seinen Gegenspieler an und erhält dafür die gelb/rote Karte (90.+7).
Zur Überraschung aller gibt Seckmauern in Zwingenberg (dorthin ist die Partie verlegt) von Beginn an den Ton vor. Schon nach 30 Sekunden zischt der Ball nach einem 16m-Schuß von Jason Fuchs knapp über das Tor. Und es gelingen weitere gute Offensivaktionen gegen die zweitbeste(!) Abwehr der Gruppenliga. Einige gefährliche Flanken sorgen für entsprechende Unruhe beim Gegner. Folgerichtig gelingt auch dann das 0:1: einen Schuß von Fuchs wehrt Keeper Darmstädter ab, der Ball kommt zu Luca Siebenlist, dieser bedient in der Mitte Benet Alili, der den Ball ins Tor schießt (8.).
Der wichtige Treffer zum 2:2 kurz vor der Halbzeit durch Luca Siebenlist (7): er bugsiert den vom Torwart fallen gelassenen Ball über die TorlinieTSV Seckmauern – SG Wald-Michelbach 4:2 (2:2)
Tore: 0:1 Naas (17.), 0:2 Naas (21.), 1:2 Toch (33./HE), 2:2 L.Siebenlist (45.+2), 3:2 Oppermann (68.), 4:2 Dario Hener (77.)
Besonderheit: Rote Karte Florian Schmidt (SG, 30.) wegen Handspiels auf Torlinie
Schiedsrichter: Lukas Noah Tauber (Darmstadt) - Zuschauer: 150
TSV Seckmauern:Zatocil, T.Eckert, D.Hener, Stapp, Strebel, Beck (90.+3 Arnheiter), L.Siebenlist, Oppermann, Toch (70.Alili), M.Raitz (70.J.Fuchs), D.Prostmeyer (54.Klewaar)
SG Wald-Michelsbach: Helfrich, Sattler (89.Guarino), Jahn, Beisel (86.Schwinn), Schmitt, Dörsam, Trares (81.Albert), Qoku, Ripper, Brauch (63.Wernet), Naas
So wie die 1B am Samstag bei ihrem Sieg in Rothenberg bezwingt heute die „Erste“ ihren Gegner auch erst nach großem Kampf. Ein Sechs-Punkte-Wochenende für die Senioren. .
Gegenüber dem 0:10 beim FC Fürth gibt es lediglich eine Änderung in der Aufstellung: Abwehrchef Phil Stapp ist wieder fit. Sein Mitwirken gibt der TSV-Defensive heute wieder eine ganz andere Statik, sein Wert für die Mannschaft zeigt er auf dem Platz eindrucksvoll.
Trotzdem liegt Seckmauern nach gut zwanzig Minuten mit zwei Toren zurück und wenig deutet auf Besserung hin. Der Wendepunkt kommt nach dreißig Minuten: Gästespieler Florian Schmidt wehrt einen Kopfball mit der Hand auf der Torlinie ab, erhält dafür die rote Karte und Daniele Toch trifft im zweiten Versuch per Handelfmeter zum Anschluß. Bis zur Halbzeit bestimmt der TSV das Spiel, Luca Siebenlist gelingt kurz vor dem Wechsel der Ausgleich.
Schrecksekunde Mitte der ersten Halbzeit: Lucas Oppermann liegt verletzt am Boden, konnte dann aber doch weitermachen. Er war heute der Beste bei Seckmauern. Das Bild hat ungewollten Symbolcharakter: hier stehen sechs Auerbacher Spieler um den liegenden Oppermann herum, wenn Oppermann im Spiel den Ball führte, waren es meist vier Auerbacher Akteure, die ihn anliefen. TSV Auerbach – TSV Seckmauern 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Brunner (2.), 2:0 Brunner (20.), 3:0 Brunner (27.), 4:1 Toch (51.), 4:1 Walter (79.)
Besondere Vorkommnis: Ellington Haskel Fuller (Auerbach) scheitert mit einem Foulelfmeter an Markus Zatocil (49.)
Schiedsrichter: Arun Singh Ghotra (Wöllstadt)
TSV Auerbach: Larkowitsch, Balazs, de Simione, Ankido, Schaffert, Fetsch, Strachil, Arnold (82.Harni), Kotek Benarides (76.Harni), Brunner, Fuller (67.Walter) - + (89.Feick)
TSV Seckmauern:Zatocil, Arnheiter (46.Strebel), D.Hener, Stapp, J.Prostmeyer, Beck, Oppermann, J.Fuchs, Alili, Toch, Klewar (46.Schröder)
Bis sich Seckmauern abwehrtechnisch auf das Spiel eingelassen hat, schafft Auerbach Tatsachen: nach knapp einer halben Stunde liegen die Gastgeber mit 3:0 vorn. Dreifacher Torschütze: Auerbachs Torjäger Rene Brunner. Zwei Minuten sind gespielt, da drückt dieser eine Hereingabe von links über die Torlinie (2.). Beim 2:0 schnippelt er eine Hereingabe von rechts ins Tor (20.). Zum 3:0 wird Brunner herrlich einfach freigespielt (27.). Bis zu diesem Zeitpunkt ist Seckmauerns Abwehr mit dem schnellen Spiel der Hausherren überfordert, fast jeder Angriff ist gefährlich. Nur gut, dass den Auerbachern ebenfalls nicht alles gelingt und sie auch einige Chancen liegen lassen. Aber ein weiteres Debakel für Seckmauern liegt zu diesemZeitpunkt in der Luft.
Eine der wenigen Tormöglichkeiten des TSV: Luca Siebenlist verzieht knapp (41.)FC Fürth – TSV Seckmauern 10:0 (4:0)
Tore: 1:0 Turzer (17.), 2:0 Schmidt (23.), 3:0 Schmidt (30.), 4:0 Gebhardt (45.), 5:0 Gebhardt (54.), 6:0 Landzettel (63.), 7:0 Nerabi (69.), 8:0 Jaija (78.), 9:0 Jaija (84.), 10:0 Adamek (85.)
Schiedsrichter: Rajinder Mahey (Frankfurt/Main) - Zuschauer: 150
FC Fürth: Dahlke, Knauer, Kaffenberger, Landzettel, Turzer, Schmidt, Steinmann, Nerabi, Adamek, Gärtner, Gebhardt – rein: Yapicilar (58.), Ernst (58.), Gebauer (61.)
TSV Seckmauern: Zatocil, Strebel (46.Arnheiter), D.Hener, Beck, T.Eckert, L.Siebenlist (55.Alili), Oppermann, Toch, J.Fuchs, D.Prostmeyer, Klewar (63.M.Raitz)
Es ist eine fürchterliche Abreibung, die Seckmauern beim FC Fürth erhält. Mit 0:10 geht man beim Tabellenfünften der Gruppenliga unter. Obwohl Keeper Markus Zatocil hält, was zu halten ist, steht am Ende die höchste Pflichtspiel-Niederlage des TSV Seckmauern seit Kriegsende.
Es ist mehr als ein Klassenunterschied, der sich in Fürth auftut. Während die TSV-Spieler über 90 Minuten wie gelähmt über den Platz laufen, bringt der Gegner die Schnelligkeit seiner überragenden Offensive wirkungsvoll auf den Platz.
Bei Seckmauern dagegen zeigt kein Spieler Normalform. Auch Neuzugang und Hoffnungsträger Danielle Toch enttäuscht, an ihm läuft das Spiel gänzlich vorbei. Einige wenige versuchen, mit kämpferischem Einsatz gegenzuhalten und etwas für das Spiel zu tun (Beck, Oppermann, J.Fuchs). Das Resultat fällt mit drei Torchancen aber recht mager aus.
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