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(aus fupa.net vom 10.7.2018

KLA Odenwald: KSV Reichelsheim blickt positiv in die Zukunft / Viel Erfahrung im Kader


Es war ein bitterer Absturz, den der KSV Reichelsheim im Frühjahr erlebte. Aus dem gesicherten Mittelfeld ging es für die Odenwälder erst in die Abstiegsrelegation und von dort direkt in die A-Liga. Mittlerweile sind die Tränen bei den Gersprenztalern getrocknet, und der Verein schaut mit dem neuen Trainerduo Fatih Kilicarslan und Sascha Daab wieder positiv in die Zukunft.

 

Wie lautet euer Fazit der abgelaufenen Saison?

"Um ein Resümee der abgelaufenen Saison zu ziehen, genügt ein Blick auf die Abschlusstabelle und den Relegationsverlauf der ersten Mannschaft", sagt Mirco Moll, Team-Manager des KSV Reichelsheim. Eine völlig verkorkste Rückrunde gipfelte für die Odenwälder mit dem Abstieg in die A-Klasse. Besonders bitter: Noch zum Jahreswechsel standen die Reichelsheimer mit 23 Punkten im vermeintlich gesicherten Mittelfeld. Danach lif aber kaum noch etwas zusammen, nur noch acht magere Pünktchen konnte das Team für sich verbuchen (zwei Siege, zwei Remis). "In der Gesamtschau müssen wir den Abstieg als Folge einer katastrophalen Wintervorbereitung in Demut annehmen", sagt Moll.

 

Was lief besonders gut?

"Um sportliche Highlights zu finden, stößt man nach intensiver Suche auf den Derbysieg im Heimspiel gegen den TV Fränkisch-Crumbach sowie auf den Heimsieg gegen den damaligen Tabellenführer FV Mümling-Grumbach, jeweils im ersten Drittel der Saison. Der Einzug in das Kreispokal-Halbfinale ist leider als unbedeutende Randerscheinung zu werten, da die Mannschaft parallel reihenweise die Schlüsselspiele gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf verlor", so Moll. Positiv sei zu erwähnen, dass der KSV es geschafft hat, nach der turbulenten Phase in Kombination mit dem vorzeitigen Weggang von Spielertrainer Miroslav Savanovic als Verein handlungsfähig zu bleiben. Dabei sei man, so Moll, auch auf Vorstandsebene um Abteilungsleiter Norbert Leist hauteng zusammen gerückt und habe vor allem die Mannschaft nach und nach wieder zu einer Einheit geformt. Etliche Leistungsträger bleiben zudem trotz des Abstieges der „Ruh“ treu, und das für 2018/19 geplante Trainergespann Fatih Kilicarslan, das bereits die letzten drei Spiele sowie die Relegation betreut hat, sowie das Reichelsheimer Eigengewächs Sascha Daab zogen ihre Zusagen nicht zurück, sondern forcieren vehement den Neuaufbau.

 

Wer kommt?

Mit dem langjährigen Hessenligaspieler (101 Spiele) und 36 Jahre alten Routinier Martin Schwarz (Rot-Weiß Darmstadt) gelang es den Gersprenztalern, einen "dicken Fisch" an Land zu ziehen. Mit Lukas Kessler (FC Starkenburgia Heppenheim, ehemaliger Jugendspieler des KSV), Fabio Sattler (TSG 62/09 Weinheim) und Timo Gebhardt (FSV Erbach) stoßen drei junge, talentierte Spieler hinzu. Mit Johann Hänsch (SpVgg Groß-Umstadt) und Andreas Benner (vereinslos, Rückkehr nach längerer Pause) konnte man zwei technisch versierte Außenspieler gewinnen. Özkan Tunca (Inter Erbach) und Peter Eidenmüller (VfR Würzberg) werden als weitere Routiniers die Qualität des Kaders ebenfalls anheben. Komplettiert werden die Zugänge von Nils Rudolph (eigene Jugend) und Torwart Sven Pleines (SG Hammelbach/Scharbach). Durch die Neuzugänge erhofft man sich beim KSV eine Stabilisierung der Defensive und vor allem eine deutliche Belebung des Offensivspiels.

 

Wer geht?

Miroslav Savanovic, Ali Sadik, Memduh Yildilzalkan haben den Verein mit unbekanntem Ziel verlassen. Joachim Pfeifer zieh es zum FC Fürth, Nick Haydn und Volker Ester beenden ihre aktive Karriere.

 

Was sind eure Ziele für die neue Saison?

"Sicherlich fühlt sich der KSV Reichelsheim in der Kreisoberliga am wohlsten", sagt Moll. Nach dem Abstieg in der letzten Saison aber von einem direkten Wiederaufstieg zu sprechen, sei aber nicht angebracht. "Vielmehr geht es dem KSV um Konsolidierung, Neuaufbau, vorzeitige Integration der vielen Jugendspieler und der Schaffung von nachhaltigen zukunftsfähigen Strukturen." Sollte trotzdem der ganz große Wurf gelingen, werden an der „Ruh“ sicherlich keine bitteren, sondern eher Freudentränen vergossen.

 


 

Tipp der Redaktion:

Auch wenn man beim KSV Reichelsheim vernünftigerweise tief stapelt; die Mannschaft hat trotz des Abstiegs in der vergngenen Saison viel Qualität. Schafft es das Trainerduo Kilicarslan/Daab, die neuen Spieler zu integrieren, gehören die Odenwälder zum heißen Kreis der Aufstiegskandidaten in der A-Liga