Nach 22 Minuten erzielt Lucas Opperman das vermeintlichw 1:0 für Seckmauern, welches der Schiedrichter aber nicht gelten läßt. Im Gegenzug gelingt dafür Riedrode der Führungstreffer. TSV Seckmauern – FSG Riedrode 1:3 (0:1)
Tore: 0:1 Schuchmann (23.), 0:2 Schuchmann (62.), 0:3 Siegler (69.), 1:3 Klewar 85.)
Schiedsrichter: Jonas Hautzel (Frankfurt) - Zuschauer: 90
TSV Seckmauern: Zatocil, Wüst, Stapp, Arnheiter (72.A.Fuchs), Strebel (46.Klewar), J.Prostmeyer, L.Siebenlist, M.Spall (82.Cetin), J.Fuchs (66.M.Raitz), Oppermann, D.Hener (82.Schröder)
FSG Riedrode: Telch, Alama, Riedinger, Mlynek, Siegler, Basyouni, Asutay, Kress, Salzmann, Zbairi, Schuchmann – Schmitz (46.), Keil (65.), Admane (65.), Bamberg (70.)
Nach der Niederlage heute gegen die FSG Riedrode ist der Abstieg des TSV besiegelt (es sei denn, weitere Mannschaften ziehen demnächst noch zurück ;=)). Das Wunder ist ausgeblieben, alles Daumen drücken vergebens. Ein TSV-Sieg hätte zumindest noch die Hoffnung auf den Relegationsplatz genährt.
Aber es gelingt gegen Riedrode nicht wirklich ein Aufbäumen dazu. Bei brutaler Hitze entwickelt sich ein eher zähes Spiel, das die Gäste verdient gewinnen. Auch weil Seckmauern sein eklatantes Abwehrproblem wieder nicht in den Griff bekommt. Allein 7(!) mal laufen FSG-Spieler allein auf das Tor von Markus Zatocil zu. Daraus resultiert letztlich zwar nur ein Tor, aber es hätte wieder einmal ein Fiasko geben können. Wieso der Unparteiische kurz vor dem 0:1 das blitzsaubere Tor von Spielertrainer Lucas Oppermann nicht anerkennt, bleibt rätselhaft. So entwickelt sich in der Folge alles gegen den TSV, der in den 95 Minuten seltsam harmlos, fast wie gelähmt wirkt, und nicht auftritt, als ginge es um etwas.
Auch vor diesem wegweisenden Spiel muss Oppermann die Mannschaft umbauen. Während er nach Wochen selbst wieder auflaufen kann, fehlen Torjäger Joshua Diehl (verletzt), Jannik Beck (gelbgesperrt) und die Calis-Brüder. Welchen Level die Personalnot inzwischen hat, sieht man im Laufe der Begegnung an den Einwechslungen von Artur Fuchs, Ümit Cetin und Robin Schröder, die vorher in der Reserve teilweise das ganze Spiel absolvierten. Auch Moritz Spall, der seit Ende Februar pausiert hat, muss notgedrungen einen Einsatz fahren.
Spall ist es dann, der nach fünf Minuten vor Gästekeeper Christian Telch auftaucht, dieser aber seinen Schuß zur Ecke abwehren kann. Wobei die Gäste ohne etatmäßigen Torhüter angereist sind, Telch ist gelernter Feldspieler. Es entwickelt sich in der Folge ein ausgeglichenes Spiel. Trotzdem strebt nach zehn Minuten ein FSG-Spieler allein auf Markus Zatocil zu, schießt den Ball aber über den Kasten. Wenig später hat auch Dario Hener freie Schußbahn, Telch klärt (12.). Wie aus dem Nichts erzielt Oppermann mit einem 16m-Schuß ein Tor (22.). Nach etwas Zögern lässt Schiedsrichter Jonas Hautzel (Frankfurt) dieses Tor nicht gelten, offenbar überstimmt er dabei seinen Assistenten, der kein Abseits angezeigt hat. Im direkten Gegenzug überspielt Riedrode Seckmauerns Abwehr, Sinan Schuchmann verwertet die Hereingabe zum 0:1 (23.) und feiert dies mit einem Salto rückwärts.
Seckmauern versucht im Spiel zu bleiben, mehr als Halbchancen gelingen jedoch nicht. Man bekommt einfach keine Möglichkeiten, den Feldspieler im Tor der Gäste zu beschäftigen. Dafür hätte Riedrode schon zur Halbzeit alles klar machen können, ja müssen. Rene Salzmann (25.) und Schuchmann (43.) laufen allein auf Zatocil zu, nach einer Ecke legt Zatocil beim Schuß von Kevin Siegler eine Glanzparade hin (38.) und auch Marc Kress scheitert am guten Torhüter Seckmauerns (45.).
Nach der Pause zeigt der TSV etwas mehr Willenskraft, was nicht einfach ist bei der großen Hitze. Hener und Oppermann (47.), Joel Prostmeer (51.) und Spall (53.) probieren es, es bleibt aber bei Halbchancen. Die Abwehr der Gäste steht sicher.
Obwohl mit Benjamin Wüst der beste Seckmäurer in der Abwehr steht, ist auch er machtlos gegen die taktisch unkluge, manchmal sogar absurde Art der Verteidigung. Innerhalb von 15 Minuten macht Riedrode dann den Sack zu. Kress trifft den Pfosten, nachdem er Zatocil überlupft hat (53.), danach steht nochmals Kress vor Zatotcil, der mit einer Superparade den Einschlag verhindert und auch den Nachschuß pariert (60.). Nachdem Seckmauern einmal mehr schlecht verteidigt, markiert Schuchmann das 0:2 (62.) und feiert sich nochmals mit dem Aubameyang-Salto. Der eingewechselte Rayyan Admane versiebt für Riedrode dann die nächste 100%ige (66.), bevor Siegler das 0:3 gelingt (69.). Dabei knickt Nico Arnheiter beim Abwehrversuch um und verletzt sich schwerer. Für ihn kommt Artur Fuchs.
Chancenmäßig kocht Seckmauern weiter auf Sparflamme, die klareren Tormöglichkeiten liegen weiter auf Seiten der Gäste. Allein Admane hätte noch das eine oder andere Tor erzielen müssen (75./82./90.+2). Fünf Minuten vor Spielende schießt Aljosha Klewar zum Ehrentreffer ein, nachdem ihm Max Raitz den Ball punktgenau nach innen serviert (85.). Weinige Minuten vorher trifft Klewar mit einem Kopfball nur das Außennetz (81.).
Mit der Niederlage im letzten Heimspiel verabschiedet sich Seckmauern damit von der Gruppenliga. Gefeiert wird danach der Rundenabschluss von der Mannschaft trotzdem. Der Abstieg ist ja nicht wirklich ein Beinbruch.
(aus echo-online.de)
Fußball Odenwald
TSV Seckmauern: Abstieg in die Kreisoberliga ist besiegelt
TSV Seckmauern verabschiedet sich aus der Gruppenliga. Nach der Niederlage gegen die FSG Riedrode steht der Abstieg fest, doch Spielertrainer Oppermann plant schon den Neustart.
Seckmauern. Es war am Samstagnachmittag um kurz vor 17 Uhr, als den TSV Seckmauern endgültig die bittere Gewissheit über den Abstieg in die Fußball-Kreisoberliga ereilte. Schiedsrichter Jonas Hautzel hatte die Partie des vorletzten Gruppenliga-Spieltages zwischen den Odenwäldern und der FSG Riedrode gerade mit dem Ergebnis von 1:3 (0:1) beendet. Und durch die Niederlage der Mannschaft von Spielertrainer Lucas Oppermann stand fest, dass – unabhängig von den anderen Ergebnissen – der TSV die vier Punkte Abstand auf den SV Fürth auf Relegationsrang 14 bei noch einem ausstehenden Spiel nicht mehr aufholen kann.
Oppermann spricht von einem „letztlich verdienten“ Abstieg
„Es fühlt sich sehr ernüchternd an und man spürt eine gewisse Leere“, erklärte Oppermann im Anschluss. Insgesamt, so der 39-Jährige, sei der Abstieg vor allem aufgrund der Leistungen im Kalenderjahr 2026 aber „keinesfalls zu unrecht, sondern letztlich verdient“ gewesen. „Wir waren in dieser Saison insgesamt und gerade in der Rückrunde zu wenig auf Gruppenliga-Niveau unterwegs“, bekannte Oppermann, der gegen Riedrode nach seinem Innenbandriss überraschend wieder in der Startelf stand.
Und der Spielertrainer erzielte nach 20 Minuten sogar das vermeintliche 1:0, das jedoch von Schiedsrichter Hautzel aufgrund einer Abseitsstellung im Sichtfeld des Torhüters aberkannt wurde. Im Gegenzug gelang den Gästen durch Sinan Schuchmann dann die Führung (23.). „Das war eine Szene, die ein Stück weit sinnbildlich für die ganze Saison steht. Wir haben uns dieses Glück, das du da brauchst, einfach nicht erarbeitet“, gab Oppermann zu. In der Folge erhöhten Schuchmann (62.) und Kevin Siegler (69.), ehe Aljosha Klewar noch einmal für die Gastgeber traf (85.).
„Wir werden nach dem letzten Spiel nächste Woche für vier Wochen in die Pause gehen, uns regenerieren, alle Wehwehchen auskurieren und dann Ende Juni mit neuer Energie in die Sommervorbereitung starten“, erklärte der Spielertrainer bereits mit Blick in die Zukunft. Bereits im Winter hatte sich der Verein mit Oppermann auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit verständigt – unabhängig von der Klassenzugehörigkeit. Zudem werde der Kader bis auf wenige Ausnahmen zusammenbleiben. „Wir wollen in den nächsten Monaten aus diesem Grab, das wir uns selbst geschaufelt haben, wieder auferstehen“, kündigte Oppermann an.
Florian Mehm
Fußball Groß-Gerau/Rüsselsheim
VfB Ginsheim: Nach Meisterfeiern noch Reserven im Tank
Gruppenliga-Meister nach 3:2 zur Pause noch mit 6:2-Kür gegen SV Fürth. SKV Büttelborn verliert beim VfR Fehlheim mit dem gleichen Ergebnis.
Kreis Groß-Gerau. Keine Blöße gaben sich die Favoriten der Gruppenliga, auch wenn es für sie um nichts mehr geht. Meister VfB Ginsheim siegte souverän auf heimischem Platz gegen den SV Fürth mit 6:2, während Vizemeister Fehlheim der SKV Büttelborn mit gleichem Ergebnis keine Chance ließ.
VfB Ginsheim – SV Fürth 6:2 (3:2). Eine gute Leistung vor dem heimischen Publikum zeigte der VfB Ginsheim beim 6:2 gegen Absteiger SV Fürth. Nachdem Ginsheim sich zunächst etwas schwertat, ging es dann Schlag auf Schlag. Binnen 60 Sekunden trafen Tibor Lutz und Can Özer, ehe Marcel Czepecha fünf Minuten später auf 3:0 erhöhte. Doch der Gast aus dem Odenwald kämpfte und Ginsheim wurde nachlässig, sodass es mit 3:2 in die Pause ging. „Das war eine Kombination aus den Temperaturen und der schon gefeierten Meisterschaft. Nach der Halbzeit haben wir wieder das Tempo angezogen und am Ende souverän gewonnen“, so Ginsheims Trainer Jonas Schuster.
Tore: 1:0 Lutz (21.), 2:0 Özer (21.), 3:0 Czepecha (27.), 3:1 Dolicanin (29.), 3:2 Schumacher (33.), 4:2 Özer (59.), 5:2 Özer (66.), 6:2 Wiesenäcker (84.).
Handverletzung bei SKV-Torwart Stefano Francioso
VfR Fehlheim – SKV Büttelborn 6:2 (2:0). Für die SKV Büttelborn ging es darum, sich in Fehlheim ordentlich zu verkaufen, doch die Vorzeichen sprachen dagegen. Nur zwei Auswechselspieler traten die Fahrt nach Fehlheim mit an, was der Mannschaft am Ende ein besseres Ergebnis verwehrte. Die ersten Chancen gehörten den Büttelbornern, die nicht genutzt wurden. Dafür war Marc Perchner zur Stelle und traf in der 12. Minute für den VfR zum ersten Mal. „Wir haben gut mitgespielt. Es war ärgerlich, dass mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit eine Freistoßflanke verlängert wurde und im Tor landete“, sagte Uli Rein vom SKV-Spielausschuss. Nach der Halbzeitpause erhöhte Fehlheim auf 3:0, ehe Jan Zimmermann den Büttelborner Anschlusstreffer markierte. „Fast gleichzeitig mussten wir unseren Torwart Stefano Francioso auswechseln, da er sich an der Hand verletzt hatte“, führte Rein weiter aus. Einige Chancen hatten die Büttelborner noch, um zu verkürzen, ehe am Ende die Kräfte schwanden, da Trainer Uwe Hesse keine Wechseloptionen zur Verfügung standen und Fehlheim zwei weitere Male traf.
Tore: 1:0 Perchner (12.), 2:0 Fritsche (45+4), 3:0 Felix (49.), 3:1 Zimmermann (54.), 4:1 Perchner (82.), 5:1 Perchner (85.), 5:2 Zimmermann (90.+1.), 6:2 Perchner (90.+5.).
FC Fürth – SV 07 Geinsheim 4:2 (1:1). Klar ist, dass die 07er in der Liga bleiben. Als 12. kann ihnen in Verbindung mit dem Wald-Michelbacher Rückzug nichts mehr passieren. Der SV Fürth und der FC 07 Bensheim machen zum Liga-Finale den Relegations-Teilnehmer und den letzten Absteiger im Fernduell unter sich aus. Der TSV Seckmauern, der FC Alsbach und die SKV Büttelborn stehen bereits als Absteiger fest. In Fürth lieferte der SV 07 einen großen Kampf, erst als die Kräfte schwanden sorgte Andreas Adamek binnen 120 Sekunden für die Entscheidung.
Tore: 1:0 Adamek (20.), 1:1 Seidel (32.), 2:1 Sielmann (70.), 2:2 Losert (75.), 3:2 Adamek (77.), 4:2 Adamek (79.).
Viktoria Griesheim – Dersim Rüsselsheim 3:1 (2:1). Mit einer kalten Dusche begann das Spiel der Rüsselsheimer in Griesheim, da die Gastgeber bereits nach 100 Sekunden das erste Mal jubelten. Auch danach hatte Griesheim mehr vom Spiel, da Dersim nur wenig Gegenwehr erkennen ließ.
Tore: 1:0 (2.), 2:0 Stumpf (14.), 2:1 Celik (34.), 3:1 Borges (60.).
Marc Schüler
Fußball Bergstraße
FC 07 Bensheim greift den letzten Strohhalm
Gruppenliga: Mit dem 4:1 gegen die TSV Auerbach wahrt der Traditionsverein Chance auf den Klassenerhalt. Bessere Karten hat aber der SV Fürth. FSG Riedrode beendet Negativserie.
Bergstraße. Der FC 07 Bensheim nährte im Lokalderby gegen die TSV Auerbach den letzten Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Fußball-Gruppenliga. Allerdings besetzt nach wie vor der SV Fürth den Relegationsplatz gegen den Abstieg. Die Partie der SG Wald-Michelbach gegen TS Ober-Roden wurde nach dem schweren Arbeitsunfall eines SG-Spielers bereits am Freitag abgesagt. Sie wird nicht nachgeholt.
FC 07 Bensheim – TSV Auerbach 4:1 (0:0)
Es lief die 53. Minute in der Partie, in der es für den einen – den FC 07 – um alles und für den anderen – die TSV – um nicht mehr ganz so viel ging, als Kevin Benarides (TSV) einen Pass auf Lorenz Terhart spielte. Dessen Abschluss mit seinem schwachen rechten Fuß ging knapp über das Tor. Wenige Minuten später kam auf der anderen Seite des Feldes Dennis Konietzko am Strafraum an den Ball. Doch anstatt sofort zu schießen, wartete er auf den richtigen Moment und platzierte den Ball klug ins rechte untere Eck. Mit dem 1:0 brachte er die Nullsiebener auf die Siegerstraße. Es waren die Schlüsselminuten in diesem Spiel, das die Nullsiebener nun hoffen lässt auf den Klassenverbleib. Über die gesamten 90 Minuten waren sie die bessere und aktivere Mannschaft, verdienten sich den Erfolg redlich. „Ich bin mit der Art und Weise mega zufrieden“, sagte daher ein glücklicher 07-Trainer Constantin Renner, während sein Gegenüber Peter Brandenburger von einer „auch in der Höhe völlig verdienten Niederlage“ und der „schlechtesten Saisonleistung“ sprach. Tore: 1:0 Konietzko (54.), 2:0 Niclas Blüm (65.), 3:0 Sheji (85.), 4:0 Claus (88), 4:1 Brunner (90.). – Schiedsrichter: Schwarzer (SV Wehen-Taunusstein). – Zuschauer: 150. – Beste Spieler: Albrecht, Orhan, Dennis Konietzko/keine.
VfR Fehlheim – SKV Büttelborn 6:2 (2:0)
Der VfR wurde seiner Favoritenrolle gerecht und kam gegen das Ligaschlusslicht zu einem standesgemäßen Sieg. Der Tabellenzweite präsentierten sich dabei bestens erholt von der 1:4-Niederlage im Pokalfinale zwei Tage zuvor gegen den SV Unter-Flockenbach und nutzte die Partie zum einen, um ein wenig die Kräfte zu schonen, zum anderen erhielten Spieler Einsatzzeiten, die in den letzten Wochen eher im zweiten Glied standen. „Wir haben in Sachen Personal bewusst ein wenig rotiert, um dadurch Spieler zu schonen, die in der Relegation wichtig sind. Dafür haben andere Spieler, die in der Relegation wichtig werden können, Spielminuten erhalten“, sagte VfR-Coach Sebastian Linder. Überragender Akteur war Mittelstürmer Marc Perchner, der gleich viermal traf und ein Sonderlob von seinem Trainer erhielt. Tore: 1:0 Perchner (17.), 2:0 Fritsche (45.), 3:0 Felix (50.), 3:1 Zimmermann (52.), 4:1, 5:1 Perchner (82., 85.), 5:2 Zimmermann (90.), 6:2 Perchner (90.+2). – Schiedsrichter: Simic (Darmstadt). – Zuschauer: 80. – Bester Fehlheimer Spieler: Perchner.
TSV Seckmauern – FSG Riedrode 1:3 (0:1)
Riedrode schickte den Gegner in die Kreisoberliga, obwohl die Vorzeichen alles andere als optimal waren. Torwart Rico Ochsenschläger fiel kurzfristig aus; mit Christian Telch ging ein Feldspieler zwischen die Pfosten, Telch machte seine Sache gut, vereitelte in der Schlussphase mit starken Aktionen die ein und andere Chance. „Wir haben kompakt und sicher in der Abwehr gestanden und vorne mutig mit einer Doppelspitze gespielt“, sagte Thorsten Göck, Sportlicher Leiter der FSG: „Das war ein verdienter Sieg, es hätte auch höher ausgehen können.“ Es war der erste Dreier seit mehr als einem Monat für Riedrode. Tore: 0:1, 0:2 Schuchmann (23., 62.), 0:3 Siegler (69.), 1:3 Klewar (85.). – Schiedsrichter: Hautzel (TuS Wirbelau). – Zuschauer: 100. – Beste FSG-Spieler: geschlossene Leistung.
FC Fürth – SV Geinsheim 4:2 (1:1)
Der Gast machte im Kampf um den Klassenerhalt – den er trotz der Niederlage am Ende schaffte – von Anfang an Druck. Die Odenwälder hatten einige Mühe mit dem hoch anlaufenden Gegner. Doch mit der Zeit bekamen die Fürther immer besser Kontrolle, auch weil Geinsheim seinem druckvollen Spiel bei großer Hitze Tribut zollte. Der FC indes zog vor allem in der zweiten Halbzeit sein Spiel durch. Überragend das Tor zum 3:2: Andreas Adamek traf per Freistoß aus 23 Metern direkt ins Toreck. Verabschiedet wurden am Samstag Jan Gebhardt, Kristof Deriy und Fisnik Jaija. Nils Arras feierte nach 13 Monaten Verletzungspause zudem sein Comeback. Tore: 1:0 Adamek (20.), 1:1 Seidel (32.), 2:1 Sielmann (70.), 2:2 Losert (75.), 3:2, 4:2 Adamek (77., 79.). – Schiedsrichter: Geipel (Wiesbaden). – Zuschauer: 150. – Beste FCF-Spieler: geschlossene Leistung.
VfB Ginsheim – SV Fürth 6:2 (3:2)
Der SV war stark ersatzgeschwächt, fünf Stammkräfte fehlten, Trainer Jochen Ingelmann hatte kaum Wechseloptionen. Meister Ginsheim spielte befreit auf, erzielte zwei Tore allerdings aus abseitsverdächtiger Position. Fürth hatte zunächst kaum Zugriff, wurde mit Wiederanpfiff aber besser, und „zwischenzeitlich hat es danach ausgesehen, als ob da etwas gehen kann“, wie Ingelmann sagte. Doch Ginsheim hatte einen starken Keeper, war eiskalt vor allem im Abschluss. Und mit dem 4:2 war die Angelegenheit dann auch erledigt.
Der SV Fürth hat im letzten Saisonspiel vor eigenem Publikum gegen den Tabellenzehnten Griesheim die Chance, mit einem Sieg die Relegation zum Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen. „Wir müssen jetzt nochmal ans Limit gehen – wir müssen es erzwingen“, fordert Ingelmann, Tore: 1:0 Lutz (21.), 2:0 Özer (22.), 3:0 Czepecha (27.), 3:1 Dolicanin (29.), 3:2 Schumacher (33.), 4:2, 5:2 Özer (59., 66.), 6:2 Wiesenaecker (84.). – Schiedsrichter: Enzmann (SV Ober-Mörlen). – Zuschauer: 250. – Beste SVF-Spieler: geschlossene Leistung. (jz/niwa/ü/net/ü).
Jan Zehatschek und Redaktion
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