Marco Raitz (2.v.r.) jubelt nach seinem Kopfballtreffer zum 1:0
TSV Seckmauern II – GSV Breitenbrunn 1:0 (1:0)
Tor: Marco Raitz (14.)
Schiedsrichter: Tarik Kifle (Sprendlingen) - Zuschauer: 150
TSV Seckmauern II: Schäfer, F.Engel, T.Raitz, Matco Raitz, Wagner (84.F.Hener), Klotz, D.Siebenlist, N.Schwinn (78.H.Engel), Löffler (62.Lechner), Max Raitz, Zatocil (78.D.Raitz)
GSV Breitenbrunn: Heckmann, Gaida, Flath (60.Billinger), Römer, Reinhard, Haas, Schauber, Orth, Busch, Stier, Volk
Das letzte Punktspiel der Reserve gegen Breitenbrunn ist knapp sieben Jahre her. In der damaligen Meistersaison war es für Seckmauern damals eine eindeutige Angelegenheit (2:0, 5:0). Im heutigen Kerbspiel geht es schon etwas enger zu. Durch das frühe Tor von Marco Raitz gewinnt der TSV mit dem knappsten aller Ergebnisse im Fußball. Als es im Verlauf der Begegnung für Seckmauern zeitweise eng wird, ist Keeper David Schäfer zur Stelle.
Beide Mannschaften können nicht mit ihrer Stammformation auflaufen, treten entscheidend ersatzgeschwächt an. So fehlen beim Gegner die beiden Ehrhardt-Brüder, Seckmauern II muss u.a. auf die Abwehrrecken Hakan Calis und Lukas Engel verzichten.
In der ersten Hälfte kontrolliert Seckmauern mehr oder weniger die Partie, lässt die GSV nicht richtig ins Spiel kommen. Nachdem GSV-Torhüter Marcel Heckmann einen Kopfball von Nevio Löffler zur Ecke abwehrt (6.), gelingt Marco Raitz nach einer Freistoßflanke in den 5er das goldene Tor (14.). Der emsige Markus Zatocil hätte drei Minuten später nachlegen können, doch sein Kopfball verfehlt knapp sein Ziel (17.). Wenige Minuten später steht nach einem guten Angriff der Gäste plötzlich Rene Reinhard am 16er frei, sein Schuss ins leere Tor kann aber abgeblockt werden (19.). Offensiv kommt die GSV in der der ersten Hälfte über Ansätze jedoch kaum hinaus, Seckmauern II wirkt da schon etwas zielstrebiger, aber auch hier läuft nicht alles rund.
Ein komplett anderes Spiel sehen die zahlreichen Derby-Besucher nach der Pause (dieses Spiel sehen übrigens mehr Zuschauer als die anschließende 1A-Partie gegen Kleestadt).
Breitenbrunn drängt jetzt kräftig auf den Ausgleich. Reinhard scheitert im 1gegen1 an Schäfer (48.), der glänzend freigespielte Kilian Orth legt sich den Ball zu weit vor (58.). Nach gut einer Stunde lassen die Bemühungen der GSV aber wieder merklich nach und Seckmauern II kommt wieder besser ins Spiel. Eine dicke Chance des TSV kann wegen zu vieler Abwehrbeine nicht erfolgreich abgeschlossen werden (71.). Dann muss nochmals Schäfer gegen Alexander Stier Kopf und Kragen riskieren (75.). Zu guter Letzt scheitern die Ausgleichsbemühungen Breitenbrunns in der Nachspielzeit, als ein Kopfball an den Pfosten klatscht (90.+2).
Weil sich Breitenbrunn für seine mutige Spielweise in der zweiten Halbzeit nicht belohnt, feiert die Reserve am Ende einen eher „dreckigen“ Sieg. Aber auch wackelige Erfolge müssen erst erarbeitet werden.
(aus echo-online.de)
Nach 0:2-Rückstand: Bad König rettet Punkt gegen Breuberg
In der A-Liga Odenwald behauptet FSV Erbach mit dem knappen 1:0 im Spitzenspiel bei Hummetroth II die Tabellenführung. Verfolger VfL Michelstadt hält mit furiosem 10:1 Schritt.
ODENWALDKREIS. Die FSV Erbach hat das Spitzenspiel in der Kreisliga A denkbar knapp für sich entschieden. Mit 1:0 gewannen die Kreisstädter beim Dritten SV Hummetroth II und bleiben damit Tabellenführer. Drei Zähler dahinter der VfL Michelstadt, der den TSV Sensbachtal mit 10:1 überfuhr und damit pflichtbewusst seine Hausaufgaben erledigte.
Vielbrunn hadert trotz Sieg mit Chancenverwertung
KSG Vielbrunn – FV Mümling-Grumbach 1:0 (0:0). Ermunternde Vorstellung: Nach fünf Spielverlusten kombinierte Vielbrunn nach vorne präzise und stellte hinten geschickt die Passwege zu. „Wir dominierten über die gesamte Distanz. Grumbach enttäuschte, verstand es nie, Druck aufzubauen“, übermittelte Martin Reinartz (KSG). In der 63. Minute brachte Torjäger Roman Schiedlowski das alles entscheidende Tor an. Einziges Vielbrunner Manko war die Chancenverwertung: „Zu wenig Ertrag“, so der Vielbrunner.
SSV Brensbach II – FC Finkenbachtal 1:2 (1:1). Die Frühphase verschlief die SSV II nach Angaben ihres Spielertrainers Markus Lackner völlig. Diesen Umstand nutzte der Gast, als er in einer Drucksituation durch ein Eigentor von Davide Rocco Lioi (11.) in Führung ging. Tim Fischer (36.) egalisierte noch vor der Pause, weil Brensbachs Reserve immer besser in ihren Rhythmus fand: „Es fehlten aber auch da die hochkarätigen Chancen.“ Nach dem Seitenwechsel waren die Gersprenztaler am Drücker und drängten auf den Führungstreffer. „Dann kam auch noch Pech dazu“, so Lackner. In der 57. Minute erzielte Julian Walz das 1:2. „Im Abschluss war unsere Chancenverwertung verbesserungswürdig, aber kämpferisch ist meiner Mannschaft nichts vorzuwerfen.“
TSV Seckmauern II – GSV Breitenbrunn 1:0 (1:0). Marco Raitz war der Mann des Tages, als er nach einer Viertelstunde eine Flanke mit dem Kopf im Breitenbrunner Tor unterbrachte. Manuel Seifert, Trainer des TSV II: „Es war ein sehr emotional geführtes Spiel, aber jederzeit fair. Wir waren in der ersten Hälfte überlegen, kamen durch einen Standard zur Führung und lieferten spielerisch auch die besseren Argumente.“ Nach der Pause war die GSV tonangebend und drängte vehement auf den Ausgleich. In der Schlussphase traf der Gast lediglich den Pfosten (87.).
SV Hummetroth II – FSV Erbach 0:1 (0:1). Ein Blitztor von Osman Aktürk (Konter) in der zweiten Spielminute entschied das Top-Spiel. „Die Chancen, um das Spiel zu drehen, besaßen wir, doch heute fehlte bei uns die Effektivität vor dem Erbacher Tor“, kommentierte Hummetroths Spielertrainer Nicola Castro. Die Platzherren kontrollierten das kampfbetonte Aufeinandertreffen. „Insgesamt hatten wir das Spielgeschehen in der Hand.“ Erbachs Trainer Ibrahim Mutu sah es naturgemäß etwas anders: „Der Sieg ging über den Kampf und die Taktik. Wir hätten auch noch einen zweiten und dritten Treffer anbringen können. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die alles gegeben hat.“
VfL Michelstadt feiert 10:1-Kantersieg bei TSV Sensbachtal
TSV Sensbachtal – VfL Michelstadt 1:10 (1:3). Die Gastgeber mussten ohne Colin Karmowski, ihren Top-Torhüter auskommen. „Wir haben kämpferisch alles gegeben und zumindest in der ersten halben Stunde einige gute Chancen vergeben“, resümierte Karlheinz Neuer. In der zweiten Hälfte fielen Michelstadts Tore zu einfach. Die Gästetreffer markierten Leon Gürtler (19., 25., 32.), Onur Agirdas (46.), Lukas Reimer (50., 53., 64.), Luka Adrian (75.) Odysseas Floros (78.) und Lukas Rieber (79.). Zum zwischenzeitlichen 1:1 traf Robin Siefert (22.).
SG Bad König/Zell – Türk Breuberg 2:2 (0:2). Mit einem blauen Auge kamen die Kurstädter gegen Außenseiter Breuberg davon: Selcuk Agca (4.) und Suphi Yilan (38.) hatten die Gäste zur Pause 2:0 in Führung gebracht. Gleich nach der Pause verkürzte Stephan Geist (49.) auf 1:2. Wladimir Jakovenko (76.) war es schließlich, der den Ausgleich besorgte. Schon in der ersten Hälfte fehlte bei der SG im Abschluss die letzte Konsequenz, obwohl die Mannschaft das Spiel bestimmte. Bad König investierte viel, kam aber nicht über den Gleichstand hinaus. Breuberg blieb ohne weitere Torgelegenheit.
KSV Reichelsheim – SV Gammelsbach 2:0 (0:0). Berdan Kocahal (49.) sowie Frank Hirschhausen (74.) trafen für den KSV. Norbert Leist (KSV) berichtete von einem zähen Spiel, in dem Reichelsheim spielerisch, aber auch kämpferisch, die bessere Mannschaft war. Entscheidend war das schnelle 1:0 nach der Pause, das der KSV in der Schlussphase mit dem 2:0 finalisierte. „Der Sieg geht in Ordnung, auch weil Gammelsbach zu wenig Chancen besaß, um dem Spiel eine andere Richtung zu geben."
Thomas Nikella

