
Das Wochenturnier des TSV Seckmauern hat sich längst einen festen Platz im Fußballkalender der näheren Region erobert. Wenn ab 13.Juli für eine Woche der Ball rollt, dann geht es nicht nur um Ergebnisse und erste Formtests, dann geht es um Tradition, Nachbarschaft, Derbygefühl – und auch um Forellen. Denn neben packendem Lokalfußball locken die frisch zubereiteten, knusprigen Forellen, die Jahr für Jahr Hunderte von Genießern und Sportbegeisterte anziehen. So blieb es nicht aus, dass aus dem „Wochenturnier“ schon bald das „Forellenturnier“ wurde und umgekehrt.
Das Turnier steht für gelebte Nachbarschaft und traditionelle Duelle im vorderen Odenwald und am bayerischen Untermain. Die Zuschauer dürfen sich auf leidenschaftlichen Fußball freuen, wenn die rivalisierenden Vereine der Region aufeinandertreffen.
Hier der SPIELPLAN......
Das Teilnehmerfeld im Check
- TSV Höchst: Der spielstarke Favorit, gerade erst in die Gruppenliga Darmstadt aufgestiegen, reist mit großen Ambitionen an. Die Höchster wollen ihre Qualität unter Beweis stellen und den Turniersieg vom letzten Jahr wiederholen.
- TSV Seckmauern Reserve: Als kurzfristig eingesprungener Gastgeber-Vertreter (für den ursprünglich geplanten TuS Röllfeld) will die 1B-Mannschaft vor heimischer Kulisse nicht nur ein Notnagel sein und seine Gegner fordern.
- KSG Vielbrunn: Der Vielbrunner A-Ligist kann an einem guten Tag und in Vollbesetzung jeden Gegner schlagen. Die KSG steht für hohe Einsatzbereitschaft und hat mit Roman Schiedlowski einen überragenden Einzelkönner in den Reihen. Sie wollen das Turnier nutzen, um ihre spielerische Feinabstimmung zu festigen.
- SG Rimhorn/Neustadt: In den letzten fünf Jahren stand Rimhorn viermal im Endspiel und gewann davon zweimal. Mit welcher Mannschaft wird die SG heuer das Turnier bestreiten? Nach Unstimmigkeiten bzgl. der weiteren sportlichen Ausrichtung verließen viele Akteure nach Rundenschluss den Verein. So wechselten z.B. auch vier (Stamm)Spieler nach Seckmauern. Trotzdem wird die SG wieder ein kampfstarkes Team stellen können.
- SG Eintracht Kleinheubach: Das Team vom bayerischen Untermain macht aktuell keine gute sportliche Zeit durch. Der ehemalige Kreisligist wurde innerhalb weniger Jahre in die A-Klasse durchgereicht. Kleinheubach sorgt für das gewohnte, länderübergreifende Flair und reist mit dem Ziel an, sich zu stabilisieren und die hessische Konkurrenz ordentlich zu ärgern.
- SV Lützel-Wiebelsbach: Der Nachbar ist ein echtes Pfund. Lange Zeit spielte das Team um den Aufstieg zur Gruppenliga mit bevor einiges Verletzungspech die Träume platzen ließ. Der Turniersieg führt definitiv nur über die „Griene“.
- GSV Breitenbrunn: Als Aufsteiger in die A-Liga Odenwald und als Nachbar bringt die GSV reichlich Derby-Motivation mit auf den Platz. Auch stehen in der Mannschaft einige Akteure, die schon höherklassig gespielt haben. Das Team brennt darauf, den Favoriten ein Bein zu stellen.
- FSV Wörth: Die spielstarken Nachbarn aus Bayern sind seit Jahren Stammgäste beim Forellenturnier und peilen auch diesmal wieder eine vordere Platzierung an. Durch unglückliche Umstände musste der letztjährige Kreisliga- Aufsteiger sofort wieder absteigen. In diesem Jahr wollen Trainer Albano Carneiro und sein Team aber wieder angreifen. DasTurnier dient dazu als Standortbestimmung. Bisher schnitten sie meist hervorragend ab.