Beim Stand von 1:1 wird Benjamin Wüste (14) gefoult, den fälligen Elfmeter jagt Jannik Beck über das Tor (10.)SKV Büttelborn – TSV Seckmauern 5:4 (4:1)
Tore: 0:1 Dario Hener (5.), 1:1 Vincilao (7.), 2:1 Fanourakis (18.), 3:1 Vincilao (27.), 4:1 Orf (45.+3), 4:2 Klewar (58.). 5:2 Sanfelice (68.), 5:3 Strebel (82.), 5:4 D.Hener (86.)
Besonderheit: Jannik Beck (TSV) verschießt einen Foulelfmeter (10.)
Schiedsrichter: Tim Dalef (Brechen) - Zuschauer: 100
SKV Büttelborn: Francioso, Stankovic, Levy, Heinz, Orf (83.Petrenkov), Sanfelice, Wiedemann, Kouraji (90.+2 Fanourakis), Zimmermann, Vincislao, Fanourakis (66.Maier) – (73.Vrdoljak)
TSV Seckmauern: Schäfer, T.Eckert, Stapp, J.Prostmeyer, L.Siebenlist (63.Diehl, 79.Ümit), Beck, J.Fuchs, Wüst (56.D.Calis), M.Raitz (36.Klewar), Hener, Ümit (46.Strebel)
Seckmauern treibt den Abstiegskampf auf die Spitze. Seit Wochen hätte der TSV, bei entsprechenden Ergebnissen, die Kellertür immer weiter aufmachen können. In dieser Woche zieht als Sahnehäubchen die SG Wald-Michelbach aus der Gruppenliga zurück, so dass die Relegation noch greifbarer wird (jetzt Platz 14). Und was macht Seckmauern? Geht beim SV Fürth unter, enttäuscht gegen Alsbach und vermasselt heute das Spiel bei Schlusslicht Büttelborn. Seckmauern kann offenbar nicht Abstiegskampf. Trotz all den Nackenschlägen ist zwei Spieltage vor Saisonende der Abstieg des TSV noch immer nicht besiegelt, der Fußballgott hat ihn am Haken, lässt ihn aber noch etwas zappeln. Wer in die Relegation geht, entscheidet sich letztlich zwischen dem SV Fürth und dem TSV. Wobei Fürth nur noch zwei Punkte benötigt, Seckmauern dagegen beide Spiele gewinnen muss.
Hier die letzten beiden Spieltage dieser beiden Teams:
SV Fürth (33 Pkt): VfB Gnsheim (A), Vikt. Griesheim (H)
TSV Seckmauern (29): FSG Riedrode (H), SV Münster (A)
(aus echo-oline.de)
Seckmauern verliert beim Schlusslicht
Büttelborn. Beim TSV Seckmauern schwindet die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Gruppenliga. Auch beim Tabellenletzten SKV Büttelborn gab es eine 4:5 (1:4)-Niederlage. Für Seckmauerns verletzten Spielertrainer Lucas Oppermann war das Spiel ein „Beleg dafür, dass wir diese Saison selten Gruppenliga-tauglich waren.“ Der 39 Jahre alte Ex-Profi wurde danach deutlich: „Was wir leisten, reicht nicht für die Gruppenliga.“
Nach 1:0-Führung bricht der TSV Seckmauern ein
Er habe versucht, vor dem Spiel die Last von seinem Team zu nehmen, so Trainer Oppermann. Eigentlich ging der TSV laut Oppermann verdient in Führung. „Wir hatten vorher schon zwei Halbchancen“, so Oppermann. Doch spätestens der Ausgleich sei ein Nackenschlag gewesen, von dem die Odenwälder sich nicht mehr erholten. Mit 4:1 führte Büttelborn zur Pause. Seckmauern zeigte zwar nochmal Moral, doch mehr als der Anschlusstreffer war nicht drin. Letztlich sei der Sieg für die Büttelborner Elf von Trainer Uwe Hesse auch verdient gewesen. Die Treffer für den TSV erzielten Dario Hener mit einem Doppelpack, Noah Strebel und Aljosha Klewar. „Es ist einfach zu wenig Invest, um von Gruppenliga sprechen zu können“, bilanzierte Oppermann mit Blick auf die ganze Saison, bei der neben dem Verletzungspech viele Egoismen im Vordergrund gestanden hätten. Sinnbildlich stand an diesem Sonntagnachmittag Torjäger Joshua Diehl, der nach längerer Verletzungspause eingewechselt und nach 20 Minuten wieder angeschlagen vom Feld musste. „Als TSV Seckmauern musst du jede Woche an deine Leistungsgrenze gehen. Dazu muss die Basis stimmen. Die hat ganz selten gestimmt“, so ein konsternierter Oppermann. Ihm gehe es darum, den Teamgeist beim TSV wiederherzustellen.
Mini-Chance auf Relegationsplatz bleibt immer noch
„Ein Punkt gegen zwei designierte Absteiger – mehr muss ich nicht sagen“, so Oppermann über die verpasste Chance in den Partien gegen den FC Alsbach (3:3) und Büttelborn, nochmal einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf zu landen. „Jetzt gilt es, sich nochmal zusammenzureißen.“ Durch den freiwilligen Rückzug der SG Wald-Michelbach bleibt dem TSV Seckmauern in den verbleibenden beiden Saisonspielen zumindest rechnerisch noch eine minimale Chance auf den Relegationsplatz.
Fußball Groß-Gerau
VfB Ginsheim feiert Meisterschaft
VfB Ginsheim jubelt, während Verfolger Dersim Rüsselsheim nach 0:2-Niederlage auch die Relegation verpasst. Geinsheim mit Kantersieg im Abstiegskampf und Büttelborn mit wildem 5:4.
Kreis Groß-Gerau. Die Meisterschaft und den Aufstieg perfekt gemacht hat der VfB Ginsheim durch einen 2:0-Sieg bei Verfolger Dersim Rüsselsheim. Für die Rüsselsheimer doppelt bitter, denn dank des Sieges des VfR Fehlheim in Alsbach wird Dersim auch die Aufstiegsrelegation verpassen. Geinsheim feierte einen Kantersieg und ist auf Kurs Klassenerhalt, während Büttelborn gegen Seckmauern ein Lebenszeichen sendete. Durch den Rückzug der SG Wald-Michelbach steht nach dem FC Alsbach und der SKV Büttelborn der dritte Absteiger fest.
SV Dersim Rüsselsheim - VfB Ginsheim 0:2
Dersim hatte zunächst mehr vom Spiel, doch fehlte letztendlich das letzte Quäntchen Glück zur Führung. „Sie waren klar überlegen“, gab VfB-Trainer Jonas Schuster zu. Im zweiten Durchgang stellte sich Ginsheim neu auf und den Rüsselsheimern merkte man das kraftraubende Spiel der ersten Hälfte an. So hatte der VfB die Partie ab der 60. Minute im Griff, erzielte zwei Tore und konnte am Ende die Meisterschaft feiern. „Total egal, wie unsere Leistung war, wir feiern jetzt. Wir werden aber die kommenden Wochen noch ernst nehmen und normal antreten. Aber jetzt haben wir uns verdient, etwas die Sau rauszulassen“, freute sich der Ginsheimer Trainer.
Für die Rüsselsheimer steht nun die Erkenntnis, dass der ehemalige Trainer Sascha Amstätter die Situation nicht so schlecht einschätzte, als er den Aufstieg als zu früh bezeichnete und oben mitspielen wollte. „6:3 Torchancen, aber 0:2 Tore. Da müssen wir nicht mehr dazu sagen. Wir hatten vier hochkarätige Chancen, aber leider hat uns das Glück gefehlt“, so Cem Ilhan dazu. Tore: 0:1 Özer (69.), 0:2 Pfeffer (86.).
SV 07 Geinsheim - SG Wald-Michelbach 5:0
Dass es ein Sechs-Punkte-Spiel um den Klassenerhalt ist, merkte man am Sonntagnachmittag. Voll war der Sportplatz in Geinsheim und die Besucher wurden am Ende nicht enttäuscht. Dank einer dominanten Leistung siegten die Gastgeber verdient und belegen nun zwei Spieltage vor Saisonende den Relegationsplatz. „Wir hatten heute richtig Bock, Fußball zu spielen und haben uns den Frust der letzten Wochen von der Seele geballert. Wir haben es zu keiner Zeit anbrennen lassen“, freute sich der sportliche Leiter Stuart Martinez abschließend. Tore: 1:0 Frick (9.), 2:0 Seidel (32.), 3:0 Seidel (38.), 4:0 Finger (43., FE), 5:0 Engel (78.).
SKV Büttelborn - TSV Seckmauern 5:4 (4:1)
SKV siegt knapp trotz Seckmauerner Aufholjagd
Ein Lebenszeichen sendete die SKV Büttelborn im Duell gegen Seckmauern. Stark begannen die Hausherren, mussten aber durch Dairo Hener überraschend dem Rückstand hinterherlaufen. Dies aber nicht lange, denn keine 120 Sekunden später erzielte Marco Vincislao den Ausgleich. Während Seckmauern einem vergebenen Elfmeter von Jannik Beck nachtrauerte (10.), trafen die Büttelborner und hätten zur Halbzeit deutlicher als 4:1 führen können. Im zweiten Durchgang drängte Seckmauern noch einmal, doch am Ende jubelte die SKV über den Sieg. „Wir hatten zwei A-Junioren von Anfang an auf dem Feld und diese bleiben bei uns. Ich denke wir bekommen eine gute Truppe für KOL zusammen“, freute sich Peter Krieg vom SKV-Abteilungsvorstand über den Sieg. Tore: 0:1 Hener (5.), 1:1 Vincislao (7.), 2:1 Fanourakis (18.), 3:1 Vincislao (26.), 4:1 Orf (45+2), 4:2 Klewar (57.), 5:2 Sanfelice (67.), 5:3 Strebel (81.), 5:4 Hener (85.)
Fußball Bergstraße
VfR Fehlheim: Aufstiegsrelegation ist perfekt
Fehlheimer erledigen ihre Aufgabe in Alsbach souverän, der FC Fürth leistet sich einen folgenschweren Ausrutscher +++ Ganz trübe Aussichten für den FC 07 Bensheim
Bergstraße (jz/niwa/ü/ net/ü). Der VfR Fehlheim steht zwei Spieltag vor Saisonende als Relegationsteilnehmer der Gruppenliga fest. Der VfR kam beim FC Alsbach zu einem 5:0-Erfolg, und da die Verfolger Dersim Rüsselsheim (gegen Meister VfB Ginsheim) und FC Fürth (in Münster) jeweils verloren, kann der VfR nun nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz verdrängt werden.
FC Alsbach – VfR Fehlheim 0:5 (0:0). Im ersten Abschnitt bot Absteiger Alsbach heftigste Gegenwehr und ließ den VfR kaum zur Entfaltung kommen. Fehlheim wusste sich nach dem Seitenwechsel dann deutlich zu steigern, und das 1:0 durch Paul Herbel (56.) war die Folge der Leistungssteigerung. „Das war der Dosenöffner, danach war das eine klare Sache für uns, wobei Alsbach uns das Leben lange Zeit wirklich schwer gemacht hat“, berichtete Trainer Sebastian Lindner. Tore: 0:1 Herbel (56.), 0:2 Perchner (69.), 0:3 Grajcevci (73.), 0:4 Herbel (87.), 0:5 Felix (89.). – Schiedsrichter: Aamer (Wiesbaden). _ Zuschauer: 100. – Bes. Vorkommnis: Poliatkis (35., VfR) verschießt Foulelfmeter. – Beste Spieler: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.
FSG Riedrode – SV Groß-Bieberau 2:3 (2:1). FSG-Trainer Tobias Beltz hatte in der zweiten Halbzeit vier Spieler aus der Reserve im Einsatz, auch weil sich Niklas Kupka kurz nach Wiederanpfiff verletzte und mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden musste. Man werde versuchen, die letzen Spiele so gut wie möglich über die Bühne zu bringen, wie Thorsten Göck, der Sportliche Leiter, sagte. Tore: 0:1 Faude (19.), 1:1 (32.), 2:1 (35.), 2:2 Schreiber (51.), 2:3 Arikan (83.). – Schiedsrichter: Djamsched (FC Seckbach). – Zuschauer: 120. – Beste FSG-Spieler: geschlossene Leistung.
SV Münster – FC Fürth 2:0 (1:0). FCF-Sportdirektor Marco Knapp sprach von einer verdienten Niederlage, weil seine Mannschaft nicht wirklich ins Spiel gefunden hat und vor allem vorne zu fahrig agierte. Die ersten 20 Minuten gehörten allerdings den Gästen, die durch Luca Sielmann und Jan Gebhardt zwei Riesenchancen verbuchten. „Und mit einem 1:0 wäre das Spiel anders gelaufen“, sagte Knapp. Doch Fürth leistete sich in Folge viele technische Fehler, war im Passspiel zu ungenau. Und zwei individuelle Fehler führten zu Gegentoren. „Die Relegation ist durch“, sagte Knapp. mit Blick auf den angepeilten Aufstieg. „Das ist aber kein Grund zu jammern; wir haben als Aufsteiger eine schöne Saison gespielt“. Der FCF freut sich denn auch auf nächste Saison und hat mit Ingo Dörsam einen weiteren Spieler verpflichtet. Der Verteidiger wechselt im Sommer von der SG Wald-Michelbach. Tore: 1:0, 2:0 Scholz (33., 46.). – Schiedsrichter: Wenzek (TSG Wixhausen). – Zuschauer: 120. – Beste FCF-Spieler: geschlossene Leistung.
SV Fürth – TSV Altheim 2:2 (2:0). Die Mannschaft von Trainer Jochen Ingelmann kam gegen Altheim nur zur Punkteteilung, aber nach wie vor ist in Sachen Klassenerhalt alles drin. „Durch die Abmeldung der SG Wald-Michelbach steigen noch vier Mannschaften direkt ab“, so der SVF-Trainer. Die Fürther haben noch zwei Spiele, unter anderen gegen Spitzenreiter Ginsheim, und geben die Hoffnung nicht auf. Die Partie gegen Altheim stand jedoch unter keinem guten Stern. Nils Eckstein handelte sich Gelb-Rot ein. Und die Fürther musste gestern kurz vor Abpfiff das 2:2 hinnehmen. „Wir hätten in der ersten Halbzeit 3:0, 4:0 führen müssen“, sagte der SVF-Coach. Doch das alte Leid: Der SVF nutzt seine Chancen nicht. „Aber trotz Unterzahl waren wir in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft“, sagte Ingelmann. Tore: 1:0 Schwinn (25.), 2:0 Diefenbach (34.), 2:1 Kozlu (52.), 2:2 Dantse (85.). – Schiedsrichter: Paul (Bommersheim) . – Zuschauer: 150. – Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot für Eckstein (44., SVF) wegen wiederholten Foulspiels. – Beste SVF-Spieler: geschlossene Leistung.
SV Geinsheim – SG Wald-Michelbach 5:0 (4:0). Die Mannschaft von Trainer Benjamin Sigmund hatte durchaus Chancen zur Führung. Doch ein Fehler im Spielaufbau führte zum 0:1 – „unglücklich und unnötig“, sagte SGW-Betreuer Theo Lammer. Das 0:2 mussten die Gäste dann nach einem Ballverlust im Mittelfeld hinnehmen, „und mit dem 0:2 war unser Widerstand gebrochen“, so Lammer. Auch das Fehlen des gesperrten Torjägers Kim Naas machte sich bemerkbar. Tore: 1:0 Frick (5.), 2:0, 3:0 Seidel (33., 38.), 4:0 Finger (43.), 5:0 Engel (78.). – Schiedsrichter: Walther (Heusenstamm). – Zuschauer: 120. – Beste SGW-Spieler: geschlossene Leistung.
TS Ober-Roden – TSV Auerbach 2:0 (0:0). Auerbach erwischte einen guten Start und hatte in den ersten zehn Minuten zwei gute Torchancen. Ab dann war die Partie aus Sicht von TSV-Trainer Peter Brandenburger ausgeglichen. Viele Fehler prägten das Spiel auf beiden Seiten. In der zweiten Halbzeit kam die Heimmannschaft besser ins Spiel und zur Führung. „Wir haben in der Vorwärtsbewegung zu überhastet agiert“, haderte Brandenburger mit der einen oder anderen falschen Entscheidung seiner Spieler. Ober-Roden hingegen agierte bis zum Schluss kompromisslos und ließ defensiv nichts mehr anbrennen. Tore: 1:0 Jozic-Naumann (57.), 2:0 Zeise (90.). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: beide mit geschlossener Leistung.
FC 07 Bensheim – Viktoria Griesheim 1:2 (0:1). Der Abstieg des FC 07 rückt immer näher. „Das Spiel war heute ein Spiegelbild, was uns die ganze Saison schon begleitet“, sagte FC-Trainer Renner. Tore: 0:1 Stumpf (19.), 1:1 Capello (55.), 1:2 Borges (65.). – Zuschauer: 150. – Beste Spieler: Dennis Konietzko/Volk.