25 ts ober roden tor spallNach zwei Minuten führt Seckmauern durch diesen Schuß von Moritz Spall (ganz rechts) mit 1:0TSV Seckmauern – TS Ober-Roden 1:5 (1:0)
Tore: 1:0 Moritz Spall (2.), 1:1 Zerfass (59.), 1:2 Roth (65.), 1:3 Zerfass (66.), 1:4 Roth (77.), 1:5 Mustafa (82.)
Schiedsrichter: Albano Cela (Frankfurt) - Zuschauer: 110

 

TSV Seckmauern: Zatocil, T.Eckert, Stapp, J.Prostmeyer, Strebel (73.M.Raitz), Beck, M.Spall (65.L.Siebenlist), J.Fuchs, Alili (86.Arnheiter), Oppermann, Klewar
TS Ober-Roden: Schwaar, Zerfass, Mustafa (82.Gattnar), Roth (86.Strauss), Yildirim, Koser (80.Klingenmeier), Henkelmann (74.Keck), Tepic, Jozcic-Naumann, Heidenreich (87.Zeise), Werdge

 

Mit viel Hoffnung und Zuversicht geht Seckmauern in diese wichtige Begegnung. In den ersten 45 Minuten spielt der TSV phasenweise groß auf, verpasst aber, ein 2:0 oder auch 3:0 vorzulegen. Auch nach der Pause deutet nichts auf ein weiteres TSV-Debakel hin. Bis Ober-Roden nach einem Slapstick-Gegentor wie aus dem Nichts der Ausgleich gelingt. Danach ist es ein anderes Spiel. Drei Tore innerhalb von sieben Minuten zeigen, wie Seckmauern (wieder einmal) dem Druck nicht Stand hält, auseinanderfällt und der Gegner jetzt seine Qualitäten auf den Platz bringen darf. Am Ende steht eine ernüchternde 1:5-Heimniederlage. Mit sechs zum Teil deftigen Niederlagen in sieben Spielen hat der TSV nach der Winterpause seine gute Ausgangsposition damit verspielt. Der Druck wächst.

 

Auch ohne den urlaubenden Dario Hener, dem kranken Daniele Toch und den ganzen Langzeitverletzten fängt es für Seckmauern optimal an. Moritz Spall erzielt nach nur zwei Minuten mit einem herrlichen Schuss aus 18 m die 1:0-Führung. Der TSV spielt danach wie aufgedreht, lässt mit bedingungslosem Einsatz und enormer Laufbereitschaft den Gegner nicht ins Spiel kommen. Und erspielt sich Tormöglichkeiten. Ein Kopfball von Aljosha Klewar nach Flanke von Benet Alili verfehlt nur knapp das Tor (8.), Jason Fuchs trifft nach 26 Minuten aus 14m nur den linken Pfosten.
Ober-Roden hat in dieser Phase seine Probleme mit den lang nach vorn geschlagenen Bällen des TSV. Und hat Glück, dass der Schiedsrichter Klewar mit einem Abseitspfiff (?) ausbremst (29.) und ein Schuss von Phil Stapp von der vielbeinigen Abwehr abgeblockt wird (31.).

Die Abwehr Seckmauerns hat bis dahin die gegnerische Offensive gut im Griff. Einzig ein Freistoß in den TSV-Strafraum sorgt nach 36 Minuten für etwas Gefahr. Kurz vor der Pause wird nochmals Klewar mit einem langen Ball geschickt, aus guter Position drischt er das Spielgerät aber über das Tor (44.).

 

Nach dem Wechsel ist es weiter ein Spiel nach Seckmauerns Geschmack. Ober-Roden wird jetzt zwar besser, aber nicht unbedingt zwingender. Nach 56 Minuten hat Noah Strebel sogar das 2:0 auf dem Fuß, als der am Boden liegende Keeper Niklas Schwaar den Ball fallen läßt und Strebel diesen aus 4m ins Tor schieben will. Der Schuss gerät zu schwach und Schwaar kann den Ball wieder festmachen.

 

Dann fällt von jetzt auf gleich der Ausgleich: Stapp will den Ball abwehren, trifft dabei einen TS-Spieler, von dessen Körper springt der Ball in den Lauf von Luca Zerfass, der allein auf Torhüter Markus Zatocil zulaufen kann und eiskalt abschließt (59.). Dieser Treffer und seine Entstehung bringen Seckmauern total aus der Spur. Anders ist es nicht zu erklären, dass sechs Minuten später innerhalb einer Minute noch zwei weitere Tore fallen. Erst rauscht ein 30m-Freistoß direkt ins Tor (65.), eine Minute später bringt Zerfass den Ball aus 5m im Tor zum 1:3 unter (66.).

 

Nach dem inzwischen unglaublichen 1:3-Rückstand ist Seckmauern von der Rolle und man erholt sich davon auch nicht mehr. Trotzdem ist man weiter offensiv unterwegs, was den schnellen Spielern des Gegners in die Karten spielt. Die TS kann jetzt schalten und walten wie sie will, ihre Angriffe laufen wie „geschnitten Butter“. Seckmauern kann nur noch reagieren. Nach 72 Minuten steht Jonas Koser frei vor Zatocil, sein Heber aber misslingt. Beim 1:4 bringt Seckmauern den Ball nicht aus der Gefahrenzone (77.), das 1:5 fällt „einfach so“ (82.). Seckmauern selbst kann nach dem 1:3 mit keiner nennenswerten Aktion aufwarten. Die Enttäuschung beim TSV ist nach dem Spiel und dessen Verlauf entsprechend groß.

 


 

26 tabelle ts ober roden (aus echo-online.de)

 

Fußball Odenwald
TSV Seckmauern verliert nach einer Stunde den Faden

 

Fußball-Gruppenligist TSV Seckmauern ist zunächst auf Kurs, vergibt aber zu viele Chancen. So steht am Ende gegen die TS Ober-Roden eine herbe Pleite für den Abstiegskandidaten.

Seckmauern. Der TSV Seckmauern rutscht in der Fußball-Gruppenliga immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Die Odenwälder unterlagen an Gründonnerstag der TS Ober-Roden trotz Halbzeitführung mit 1:5 (1:0). „Wir haben eine Stunde lang wieder Liga-Tauglichkeit nachgewiesen – danach ist das Spiel erneut gekippt“, erklärte TSV-Spielertrainer Lucas Oppermann.

 

Die Hausherren starteten furios und gingen bereits nach vier Minuten mit 1:0 in Führung: Nach einer Ecke nahm sich Moritz Spall von der Strafraumkante ein Herz und versenkte den Ball im Winkel. Seckmauern war im ersten Durchgang spielbestimmend, verpasste es aber trotz zahlreicher Chancen die Führung auszubauen. So setzte Aljosha Klewar seinen Kopfball knapp am Tor vorbei (10.), Jason Fuchs traf aus der Distanz nur den linken Pfosten (27.), Oppermann wurde aus zentraler Position gerade noch geblockt (32.), und Klewar verzog freistehend deutlich (44.).

 

TS Ober-Roden erhöht den Druck und zieht davon
Die Turnerschaft zeigte sich vor allem im Spiel nach vorne zunächst zu ungenau und kam nach einem Standard zu ihrer einzigen Gelegenheit im ersten Abschnitt, doch Jonas Koser konnte die Hereingabe nicht entscheidend verarbeiten (38.). Im zweiten Durchgang gestaltete sich die Begegnung dann offener: Nach einer TSV-Chance von Noah Strebel konterten die Gäste über Luis Roth, der allerdings noch geblockt werden konnte (55.).

Kurz darauf kamen die Gäste dann durch Luca Zerfass zum Ausgleich, der von einem Fauxpas in der Seckmäurer-Hintermannschaft profitierte und frei vor Schlussmann Markus Zatocil zum 1:1 einschob. Ober-Roden erhöhte in der Folge den Druck, zeigte sich deutlich verbessert und war nun in Torlaune. Dem Freistoßtreffer von Roth zum 2:1 (66.) folgte das 3:1 durch Zerfass per Dropkick (68.), ehe Roth mit der Hacke für Arben Mustafa auflegte, der für die Gäste zum 4:1 vollstreckte (78.). Auch den Schlusspunkt setzte Mustafa (89.).

 

Seckmauern musste damit die fünfte Pleite in Folge hinnehmen und verlor nach dem 0:4 gegen Altheim erneut auf eigenem Platz mit vier Toren Unterschied. „Das war für uns heute der erste von neun Spieltagen im puren Überlebenskampf. Wir haben jetzt den ersten Spieltag verloren, das kann passieren – uns bleiben acht Spiele, um es besser zu machen“, resümierte Oppermann.

 

Florian Mehm

 


 

Fußball Darmstadt/Darmstadt-Dieburg
Wildes Finale im Derby: Dreimal Rot und TSV-Ausgleich

Der SV Münster schien in der Fußball-Gruppenliga auf bestem Weg gegen den TSV Altheim zu gewinnen. Doch der Nachbar kam noch zum Ausgleich. Lage für FC Alsbach immer kritischer.

 

Darmstadt/Darmstadt-Dieburg. In der Fußball-Gruppenliga Darmstadt endete das Derby zwischen dem SV Münster und dem TSV Altheim trotz einer 2:0 Führung der Gastgeber mit einem Remis. Düster sieht es für den FC Alsbach aus, der das Abstiegsduell beim FC 07 Bensheim mit 0:2 verloren hat. Dagegen feierte Viktoria Griesheim einen klaren 6:0-Heimsieg gegen Schlusslicht SKV Büttelborn.

 

SV Münster – TSV Altheim 2:2 (1:0). Es war das erwartet emotionsgeladene Derby, in dessen hektischer Schlussphase es drei Platzverweise gab. Die erste Halbzeit sah Altheims Trainer Adis Ahmetovic seine Mannschaft im Vorteil: „Von Münster war nicht viel zu sehen und wir hatten eigentlich drei gute Chancen, um in Führung zu gehen. Das 1:0 für Münster kam quasi aus dem Nichts“. Es war eine Vorlage von Tareq Hamed, die Anas Hamed im Strafraum erreichte und von diesem in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte zum Führungstreffer der Gastgeber genutzt wurde.

Nach dem Seitenwechsel war es Abdelaziz Hamed (50.), der für Münster auf 2:0 erhöhte. Im weiteren Spielverlauf wurde der SVM dominant und erspielte sich eine Reihe von Tormöglichkeiten. Doch man verpasste es, mit einem dritten Tor alles klar zu m achen. In der von Ruppigkeiten beider Teams geprägten Schlussphase musste zunächst Altheims Sandikici (84.) mit Gelb-Rot vom Platz. Danach wechselte Altheims Trainer Sinan Kaplan ein, der kurz darauf den überraschenden Anschluss (87.) erzielte. Münster geriet nun in Unordnung und kassierte mit dem Kopfball von Kaplan (89.) sogar noch den Ausgleich. Danach hatte der Schiedsrichter Mühe, das Spiel im Griff zu behalten. Da halfen aus seiner Sicht dann nur mehr Platzverweise, um die Gemüter abzukühlen. Saoudi (90.+2) traf es mit Gelb-Rot auf Altheimer Seite, bei Münster musste Niederhaus (90.+4) sogar mit Rot vom Platz.

Wie beim 1:1 im Hinspiel in Altheim gab es auch diesmal keinen Derbysieger, obwohl Münster seine Führung hätte zu einem klaren Heimerfolg ausbauen müssen. SVM-Trainer Naser Selmanaj war daher angefressen: „Wir müssen ein drittes und viertes Tor machen. Und in der Schlussphase haben wir es in der Hand, das Ergebnis zu verwalten. Stattdessen lassen wir uns zweimal auskontern“.

 

Lage des FC Alsbach hat sich weiter verschlechtert
FC 07 Bensheim – FC Alsbach 2:0 (1:0). War es das für Alsbach in der Gruppenliga? Jedenfalls hat sich nach dieser Niederlage die Lage für den FCA weiter verschlechtert, während Bensheim neue Hoffnung im Abstiegskampf hat. Von Beginn an stand die Gästeabwehr unter starkem Druck, weil Bensheim mit Macht auf ein schnelles Tor drängte. Hechler hatte für die Gastgeber die Führung ebenso auf dem Fuß wie Budimir, der im Eins gegen Eins an FCA-Schlussmann Bonias scheiterte. Erst nach einer halben Stunde kamen die Gäste zu ihrer ersten Tormöglichkeit, als Lohmann nach einer Flanke von Crößmann per Kopf an Bensheim Torwart Kurz scheiterte. Insgesamt war es aber zu wenig, was vom FCA kam, und folgerichtig erzielte Köhler (44.) die Bensheimer Führung.

Nach der Pause blieb Bensheim weiterhin druckvoll. Erst nach einer guten Stunde wurde Alsbach mutiger und konsequenter in seinen Aktionen. Crößmanns Schuss wurde von einem Bensheimer geblockt, auf der Gegenseite rettete Bonias einen Schuss von Köhler zur Ecke. In den letzten Minuten setzte Alsbach alles auf eine Karte. Ein Konter, den Budimir (90.+2) erfolgreich abschloss, besiegelte aber die nächste Niederlage für den FCA.

 

Vier Stumpf-Treffer bei klarem Sieg der Viktoria
Viktoria Griesheim – SKV Büttelborn 6:0 (3:0). Mit dem zweiten Sieg nach der Winterpause hat Griesheim aufkommende Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. Trotzdem ist die Viktoria in dieser Saison bislang einiges schuldig geblieben, zudem Schlusslicht Büttelborn auch kein sportlicher Maßstab war, obwohl sich die Gäste redlich bemühten. Auf Griesheimer Seite war Patrick Stumpf mit seinen vier Treffern der Spieler des Tages, den die Büttelborner Abwehr nie in den Griff bekam.

Schon nach drei Minuten hatte Stumpf das 1:0 vorlegt und Köhler (11.) erhöhte per Kopf auf 2:0, ehe Stumpf (24.) für das 3:0 sorgte. Vielleicht wäre die Partie anders gelaufen, hätte Zimmermann (10.) seine Möglichkeit zum Ausgleich genutzt: Seinen Foulelfmeter hielt aber Viktorias Schlussmann Kraft. Nach der Pause bemühten sich die Gäste um Schadenbegrenzung, was aber misslang. Stumpf (54./69.) und Bilmez machten den Griesheimer Kantersieg perfekt.

 

Michael Sobota

 


 

Fußball Groß-Gerau/Rüsselsheim
VfB Ginsheim siegt im Gruppenliga-Topspiel

Tabellenführer setzt sich nach bärenstarker erster Halbzeit gegen Verfolger FSG Riedrode durch. Schlusslicht SKV Büttelborn kommt unter die Räder.

 

Kreis Groß-Gerau. Mit einer bärenstarken ersten Halbzeit entschied der VfB Ginsheim das Gruppenliga-Topspiel gegen Riedrode klar mit 4:1 für sich. So führt der Spitzenreiter weiter mit neun Punkten Vorsprung souverän die Tabelle vor Kreisnachbar Dersim Rüsselsheim an, der sich zuhause ebenfalls deutlich mit 4:1 gegen den SV Fürth durchsetzte und nun fünf Zähler Abstand zu Riedrode hat. Schlusslicht SKV Büttelborn kam bei Viktoria Griesheim mit 0:6 unter die Räder.

 

VfB Ginsheim – FSG Riedrode 4:1 (3:1). - „Ein sehr wichtiger Sieg“, jubelte Jonas Schuster. „Ich bin maximal zufrieden. So habe ich mir das vorgestellt. Das war vor allem eine wahnsinnig gute erste Halbzeit.“ Dabei sah der VfB-Coach eine tolle Mannschaftsleistung. „Alle haben mitgezogen, da kann man keinen hervorheben.“ Vor knapp 200 Zuschauern brachte Can Özer die Gastgeber mit zwei schnellen Treffern früh in Führung. Beim 2:0 gelang ihm ein wunderbares Freistoßtor aus 20 Metern genau in den Winkel. Fiel kurz danach der Anschlusstreffer, erhöhte Tobias Kolb nach 26 Minuten auf 3:1. „Aber zur Halbzeit hätte es auch schon 5:0 stehen können. Riedrode kam nur einmal vor unser Tor“, erlebte Schuster sein Team klar überlegen vor der Pause. „Viel dominanter kann man nicht spielen.“ Danach wurden die Gäste stärker und drängten mehr nach vorn, hatten aber nach gut 70 Minuten Pech bei einem Lattentreffer. So konnte Ginsheim kurz vor Schluss durch Mehmet Yildiz noch das 4:1 nachlegen.

Tore: 1:0, 2:0 Özer (5., 8.), 2:1 Siegler (10.), 3:1 Kolb (26.), 4:1 Yildiz (87.).

 

Starke Flügelspieler bei Dersim Rüsselsheim
Dersim Rüsselsheim – SV Fürth 4:1 (3:0). - „Das war eine starke Leistung von allen, gerade auch von unseren Flügelspielern Deniz Celik und Mounir Saraoui“, freute sich Cem Ilhan vom Rüsselsheimer Spielausschuss über den klaren Sieg. „In den ersten 25 Minuten hat Fürth noch stark dagegen gehalten. Dann haben wir das Spiel immer mehr in die Hand genommen.“ Benjamin Neffati sorgte nach guter Kombination mit Masih Saighani und Eren Eray für die Führung (30.). Kurz danach traf Firat Tayboga mit einem herrlichen Schuss aus 18 Metern in den Winkel und bereitete dann mit einer schönen Flanke das 3:0 für Neffati vor. Emir Arik vergab kurz vor der Halbzeit einen Strafstoß. Doch Tayboga konnte in der 67. Minute auf 4:0 erhöhen. Erst am Ende gelang Fürth noch ein Tor.

Tore: 1:0 Neffati (30.), 2:0 Tayboga (33.), 3:0 Neffati (39.), 4:0 Tayboga (67.), 4:1 Elenberger (88.).

 

Büttelborn bekommt Patrick Stumpf nicht in den Griff
Viktoria Griesheim – SKV Büttelborn 6:0 (3:0). - Ein bitterer Abend für die Gäste, die der Viktoria im Derby zuwenig entgegenzusetzen hatten. Vor rund 200 Zuschauern gerieten sie schon nach drei Minuten in Rückstand. Scheiterte Roman Maier wenig später bei einem Foulelfmeter am gegnerischen Keeper (8.), fiel gleich noch das 2:0. Ein Nackenschlag, von dem sich die SKV nicht erholte. Mitte der ersten Halbzeit folgte das 3:0. Bis zum Schluss gab es noch drei weitere Gegentreffer. „Griesheim hatte eine sehr effektive Sturmreihe. Vor allem Patrick Stumpf, der vier Tore erzielte, haben wir nicht in den Griff bekommen“, musste SKV-Abteilungsleiter Peter Krieg bekennen. „Bei uns hat die Durchschlagskraft nach vorne gefehlt. Wir haben viel zu umständlich gespielt.“

Tore: 1:0 Stumpf (3.), 2:0 Köhler (11.), 3:0, 4:0, 5:0 Stumpf (24., 54., 69.), 6:0 Bilmez (81.).

 

Gabi Wesp-Lange

 


 

Fußball Bergstraße
TSV Auerbach überrascht auch den FC Fürth

Fußball-Gruppenliga: TSV Auerbach feiert sechsten Sieg in Folge. FSG Riedrode chancenlos im Topspiel. Wichtiger Dreier für FC 07. SV Unter-Flockenbach bleibt auf Aufstiegskurs.

 

Bergstraße. Im Verfolgerduell der Gruppenliga landete die TSV Auerbach gegen den besser platzierten FC Fürth ihren sechsten Sieg in Folge. Im Abstiegskampf der Fußball-Gruppenliga kam der FC 07 Bensheim am Donnerstagabend zu einem eminent wichtigen 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den FC Alsbach. Die FSG Riedrode unterlag im Topspiel bei Spitzenreiter Ginsheim.

 

Dersim Rüsselsheim – SV Fürth 4:1 (3:0)
Fürth hatte es nicht leicht gegen spielfreudige Gastgeber, die teils spektakuläre Tore erzielten. „Das war eine extrem schwere Angelegenheit“, bekannte SVF-Trainer Jochen Ingelmann. Der Gast war in den ersten 30 Minuten allerdings gut im Spiel, aggressiv in den Zweikämpfen. „Da war es ein enges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten“, sagte der SVF-Coach. Dersim aber wurde besser, überzeugte mit Technik und körperbetontem Spiel. „Die zweite Halbzeit war dann sehr schwer für uns gegen einen gefestigten Gegner“, sagte Ingelmann. „Aber wir haben 90 Minuten dagegengehalten und waren phasenweise nahe dran zu verkürzen“. Die Niederlage beim Tabellenzweiten Rüsselsheim sei denn auch kein Beinbruch: „Auf dieser Leistung können wir aufbauen.“ Tore: 1:0 Nefati (30.), 2:0 Tayboga (33.), 3:0 Nefati (39.), 4:0 Tayboga (67.), 4:1 Ellenberger (88.). – Schiedsrichter: Simic (GW Darmstadt). – Zuschauer: 100. – Besonderes Vorkommnis: SVF-Torwart Hummel pariert Foulelfmeter von Arik (45.). – Beste SVF-Spieler: geschlossene Leistung.

 

TSV Auerbach – FC Fürth 2:1 (1:0)
Auerbach hat einen Lauf: Das bekam schon der damalige Tabellenzweite Riedrode zu spüren und jetzt der Vierte Fürth. „Auerbach hat uns das Leben schwer gemacht“, sagte FCF-Sportdirektor Marco Knapp, dessen Mannschaft durchaus gut spielte: „Aber die letzte Konsequenz in der Verteidigung hat diesmal gefehlt.“ Der Sportdirektor beobachtete in der ersten Halbzeit gute Chancen seiner Mannschaft, so durch Nerabi und Gehbauer, musste am Ende aber trotzdem von einer verdienten Niederlage sprechen. „Wir gehen mit unserem Kader allerdings auch auf der letzten Rille“, sagte Knapp. „Wir müssen die nächsten Tage jetzt nutzen, um den ein und anderen Spieler zurückzubekommen.“ Tore: 1:0 Walter (45+2.), 2:0 Fuller (58.), 2:1 Gebhardt (90+5.). – Schiedsrichter: Gottschalk (SV Hofheim). – Zuschauer: 150. – Beste Spieler: – Beste Spieler: Hohnhäuser, de Simeone/geschlossene Leistung.

 

VfB Ginsheim – FSG Riedrode 4:1 (3:1)
Zweite Niederlage in Folge für die Mannschaft von Trainer Tobias Beltz. Und es ging munter los am Donnerstag: Der Spitzenreiter lag schon nach acht Minuten mit 2:0 in Führung, und Thorsten Göck, Sportlicher Leiter der FSG, musste einräumen: „Ginsheim war in der ersten Halbzeit besser.“ Doch die Gäste reagierten, stellten zur Halbzeit um: Christian Telch wurde offensiver, agierte als Ballverteiler und sofort lief es besser. Telch traf aus 25 Metern Latte, Rojhat Akcan setzte nach – und fast hätte es 2:3 für Riedrode gestanden. Doch ein Fehlpass führte schließlich zum 4:1 für Ginsheim. Trotz der Niederlage bescheinigte der Sportliche Leiter seiner Mannschaft „auf jedenfall eine Steigerung“. Auch die Einwechslungen hätten gut funktioniert; „das stimmt optimistisch“. Tore: 1:0, 2:0 Özer (5., 8.), 2:1 Siegler (10.), 3:1 Kolb (26.), 4:1 Yildiz (87.). – Schiedsrichter: Grieninger (FC Waldems). – Zuschauer: 150. – Beste FSG-Spieler: geschlossene Leistung.

 

FC 07 Bensheim - FC Alsbach 2:0 (1:0)
Der Erfolg war aus Sicht von 07-Trainer Constantin Renner hochverdient, denn sein Team vergab in der ersten halben Stunde mehrere sehr gute Torchancen, scheiterte auch immer wieder an Alsbach-Keeper Nikolas Bonias. „Das Spiel muss in der 30. Minute entschieden sein“, sagte Renner. Doch das Problem aus den vergangenen Spielen setzte sich fort. Erst Köhler gelang kurz vor der Halbzeit die erlösende Führung. Anders als in den zurückliegenden Spielen kam Bensheim wach aus der Pause und drängte auf das zweite Tor. Ab der 60. Minute ging Alsbach dann mehr ins Risiko, stellte von der Fünfer- auf Viererkette um und wäre beinahe zum Ausgleich gekommen, doch Capello blockte einen Schuss von Turcanu. In der Nachspielzeit sorgte Budimir dann für die Entscheidung, als er eine Flanke sehenswert aus der Luft verwandelte und die Nerven seines Trainers beruhigte. Tore: 1:0 Köhler (44.), 2:0 Budimir (90.). – Zuschauer: 150. – Beste Spieler: Bonias/Albrecht. (jz/niwa/ü)

 

Jan Zehatschek und Redaktion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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08 August 2025

           

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