Schrecksekunde Mitte der ersten Halbzeit: Lucas Oppermann liegt verletzt am Boden, konnte dann aber doch weitermachen. Er war heute der Beste bei Seckmauern. Das Bild hat ungewollten Symbolcharakter: hier stehen sechs Auerbacher Spieler um den liegenden Oppermann herum, wenn Oppermann im Spiel den Ball führte, waren es meist vier Auerbacher Akteure, die ihn anliefen. TSV Auerbach – TSV Seckmauern 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Brunner (2.), 2:0 Brunner (20.), 3:0 Brunner (27.), 4:1 Toch (51.), 4:1 Walter (79.)
Besondere Vorkommnis: Ellington Haskel Fuller (Auerbach) scheitert mit einem Foulelfmeter an Markus Zatocil (49.)
Schiedsrichter: Arun Singh Ghotra (Wöllstadt)
TSV Auerbach: Larkowitsch, Balazs, de Simione, Ankido, Schaffert, Fetsch, Strachil, Arnold (82.Harni), Kotek Benarides (76.Harni), Brunner, Fuller (67.Walter) - + (89.Feick)
TSV Seckmauern:Zatocil, Arnheiter (46.Strebel), D.Hener, Stapp, J.Prostmeyer, Beck, Oppermann, J.Fuchs, Alili, Toch, Klewar (46.Schröder)
Bis sich Seckmauern abwehrtechnisch auf das Spiel eingelassen hat, schafft Auerbach Tatsachen: nach knapp einer halben Stunde liegen die Gastgeber mit 3:0 vorn. Dreifacher Torschütze: Auerbachs Torjäger Rene Brunner. Zwei Minuten sind gespielt, da drückt dieser eine Hereingabe von links über die Torlinie (2.). Beim 2:0 schnippelt er eine Hereingabe von rechts ins Tor (20.). Zum 3:0 wird Brunner herrlich einfach freigespielt (27.). Bis zu diesem Zeitpunkt ist Seckmauerns Abwehr mit dem schnellen Spiel der Hausherren überfordert, fast jeder Angriff ist gefährlich. Nur gut, dass den Auerbachern ebenfalls nicht alles gelingt und sie auch einige Chancen liegen lassen. Aber ein weiteres Debakel für Seckmauern liegt in der Luft.
Gute Aktionen bei Seckmauern sind Mangelware, nach vorne geht nicht viel. Jannik Beck tritt einen 16m-Freistoß in die Mauer (16.) und beim Torschuß von Aljosha Klewar ist der Winkel zu spitz, so dass Keeper Konstantin Larkowitsch abwehren kann (37.). Die beste Gelegenheit für Seckmauern hat kurz vor der Halbzeit Daniele Toch auf dem Fuß, doch Larkowitsch dreht seinen wunderbaren 18m-Schuß noch aus dem Tordreieck (44.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte wird Beck freigespielt, scheitert jedoch am Torwart (45.+2)
Ein paar Minuten erst sind nach der Pause vergangen, da foult Joel Prostmeyer Ellington Haskel Fuller im Strafraum. Der Gefoulte schießt selbst, doch Zatocil ahnt die Ecke und wehrt ab (49.). Kurze Zeit später erzielt Toch nach einem guten TSV-Angriff mit einem Schuß innerhalb des 16ers routiniert das 3:1 (51.). Überhaupt kommt Seckmauern nach dem gehaltenen Elfmeter nun etwas besser ins Spiel und in der Folge gelingen auch einige gute Aktionen. Trotzdem bleiben die Abspiele in die Spitze weiterhin zu ungenau, gefühlt landen viele Bälle nach maximal 15 Sekunden wieder beim Gegner. Auch Toch wird, trotz seines Tores, zu wenig ins Spiel eingebunden, entsprechend wenig Ballkontakte hat er dann auch. Noch ist er nicht der Unterschiedsspieler, den sich Seckmauern erhofft.
Weiterhin ist es Brunner, der in der Offensive des Gegners hervorsticht, aber zweimal kann Zatocil rettend eingreifen (66./74.).
Bedenken muss man zum Spielverlauf auch, dass Seckmauern mit dem letzten Aufgebot in Auerbach ankommt, mit lediglich zwei Spielern auf der Auswechselbank (auf der anderen Seite machen sich beim Gegner in der Halbzeitpause acht (!) Spieler warm). Jedes Spiel gleicht für Seckmauern aktuell einem Kraftakt, spielerische Akzente sind mangels fehlendem Personal aktuell kaum möglich, alles muss kämpferisch gelöst werden. So bleiben Fehler über 90 Minuten nicht aus. Auch das 4:1 für Auerbach gehört hier dazu: Dario Hener wirft einen Einwurf zum Gegner, der spielt zu Brunner weiter, den Torschuß kann Zatocil noch abwehren, der Ball landet vor den Füßen Nick Walters, der zum 4:1 einschiebt (79.).
Die Leistung Seckmauerns in den zweiten 45 Minuten macht etwas Hoffnung auf die nächsten Begegnungen. Voraussetzung: es darf personell nicht noch schlimmer kommen.
(aus echo-online.de)
Fußball Odenwald
TSV Seckmauern in Auerbach „weit weg von Gruppenliga-Niveau“
Trotz kämpferischer Leistung verliert Fußball-Gruppenligist TSV Seckmauern gegen die TSV Auerbach. Verletzungssorgen und Personalmangel erschweren den Kampf um den Klassenerhalt.
Auerbach. Der TSV Seckmauern musste sich am Sonntagnachmittag in der Fußball-Gruppenliga der TSV Auerbach mit 1:4 (0:3) geschlagen geben. Damit verpasste es die Mannschaft von Spielercoach Lucas Oppermann nach dem 4:2-Erfolg am vergangenen Wochenende gegen Wald-Michelbach, die nächsten Zähler im Abstiegskampf zu holen. Die Odenwälder verloren bereits das achte von bisher elf Auswärtsspielen und verbleiben auf Rang zwölf.
TSV Seckmauern in Auerbach „nicht wach genug“
„Insgesamt eine verdiente Niederlage, bei der wir in der ersten halben Stunde leider weit weg von Gruppenliga-Niveau waren“, konstatierte Oppermann. Sein Team habe die im Vorhinein intensiv besprochene Kompaktheit gerade in den Anfangsminuten vermissen lassen und sei „nicht wach genug“ gewesen. Bereits nach sechs Minuten gingen die Bergsträßer durch Angreifer René Brunner in Führung. Der 32-Jährige zeigte sich in der Folge in Torlaune und schnürte in der ersten halben Stunde einen lupenreinen Hattrick (21./27.). „Bei den ersten beiden Gegentreffern stellen wir uns zu naiv an und schenken dem Gegner leider fast die Tore“, kritisierte Oppermann.
Im zweiten Abschnitt schlugen die Gäste noch einmal zurück: Nachdem zunächst Ellington Fuller für Auerbach einen Strafstoß verschoss, erzielte Routinier Daniele Toch das 1:3 (51.). „Danach waren wir nochmal präsent und können auch noch den Anschlusstreffer machen“, sagte Oppermann. Letztlich traf aber der eingewechselte Nick Walter für die Hausherren zum 4:1 und machte damit alles klar (79.). „Mich ärgert, dass Auerbach heute gar nicht so wahnsinnig viel investieren musste, um uns zu schlagen. Es war fußballerisch von uns einfach zu wenig“, monierte Oppermann. Gleichzeitig ordnete der Spielertrainer mit Blick auf die aktuelle Personalsituation die Leistung ein: „Bei dieser Urlaubs- und Verletztensituation kannst du das Ganze gegen einen Gegner mit dieser Qualität einfach nicht ganz auffangen“, so Oppermann.
Viele Ausfälle beim TSV Seckmauern
Neben den Langzeitausfällen der Defensiv-Achse um das Innenverteidiger-Duo Marvin Friedrich und Tim Zöller (beide Kreuzbandriss) und Stammtorhüter Florian Kalweit (Weltreise) musste der TSV mit Flügelstürmer Dion Prostmeyer (Schlüsselbeinbruch), Angreifer Joshua Diehl (Oberschenkelprobleme) und unter anderem Kapitän Luca Siebenlist (Urlaub) auf weitere Schlüsselspieler verzichten.
Florian Mehm
Fußball Bergstraße
SV Fürth setzt ein dickes Ausrufezeichen
Fußball-Gruppenliga: SV Fürth feiert 5:0-Sieg bei schwacher FSG Riedrode. Schwere Verletzung trübt Stimmung beim FC Fürth. TSV Auerbach 80 Minuten lang „überragend“.
Bergstraße . Der SV Fürth landete in der Fußball-Gruppenliga einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt, Gegner FSG Riedrode hingegen blieb weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.
FSG Riedrode – SV Fürth 0:5 (0:2)
Die Gastgeber hatten die Partie bis zur 32. Minute zwar gut im Griff, doch mit dem 0:1 geriet das Konstrukt ins Wanken. „Wir haben nach vorne nicht viel zusammengebracht“, beobachtete Thorsten Göck, Sportlicher Leiter der FSG. Und mit dem 0:2 nach sattem Distanzschuss war der Stecker gezogen. „Fürth war effektiv, bei uns ist wenig zusammengelaufen“, sagte Göck: „Solche Tage gibt es.“ Die zweite Halbzeit gehörte zunächst wieder den Gastgebern. Doch mit dem 0:3 „war das Thema durch“, sagte Göck.
SVF-Trainer Jochen Ingelmann indes sprach von einer möglichen Initialzündung für seine Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt. „Das muss uns jetzt Kraft geben für die nächsten Spiele.“ Denn der SVF reduzierte seine Fehler diesmal auf ein Minimum und war über 90 Minuten sattelfest in der Abwehr. „Mit dem 1:0 hatten wir mehr Selbstvertrauen und haben früh die Bälle gewonnen“, sagte Ingelmann. „Wir haben schnell das 2:0 nachgelegt und dann waren wir gut drin im Spiel“. Der SVF-Coach sprach von einem verdienten und wichtigen Sieg. „Die Jungs sind viel gelaufen und waren gut in den Zweikämpfen“. Der Erfolg der Fürther wurde allerdings etwas getrübt: Sandro Sirigu verletzte sich schon nach 15 Minuten am lädierten Knie und wird womöglich länger ausfallen. Tore: 0:1 Diefenbach (32.), 0:2 Eckstein (35.), 0:3 Kabel (66.), 0:4 Diefenbach (68.), 0:5 Schwinn (77.). – Schiedsrichter: Maaß (Neuenhaßlau). – Zuschauer: 220. – Beste Spieler: keine/geschlossene Leistung.
FC Fürth – TSV Altheim 3:0 (1:0)
Die Mannschaft von Trainer Ralf Ripperger feierte einen verdienten Erfolg. Der FC überzeugte mit solider Abwehr und starke Offensive, hätte durchaus höher gewinnen können. „Die Jungs haben konzentriert gespielt“, sagte Betreuer Frank Poth. Doch über allem stand gestern die schwere Verletzung von Dominik Knauer. Der Fürther war kurz vor der Halbzeit auf den Ball getreten und musste anschließend mit dem Rettungswagen abtransportiert werden. „Das trübt die Stimmung ungemein“, sagte Poth. Tore: 1:0 Nerabi (45.+1), 2:0 Sielmann (66.), 3:0 Gebhardt (90.+3). – Schiedsrichter: Aamer (FSV Schierstein 08). – Zuschauer; 120. – Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot für Kozlu (66., TSV), Meckern. – Beste FCF-Spieler: geschlossene Leistung.
TSV Auerbach – TSV Seckmauern 4:1 (3:0)
Der-Erfolg hätte bei einer effektiveren Chancenverwertung deutlicher ausfallen können. Ansonsten zeigte sich der Sportliche Leiter Aiad Al-Jumaili rundum zufrieden: „Über 80 Minuten haben wir eine überragende Vorstellung abgeliefert.“ Al-Jumaili hob a René Brunner als überragenden Spieler der TSV hervor, lobte aber gleichzeitig auch die mannschaftliche Geschlossenheit. Brunner erzielte die ersten drei Tore selbst und beim vierten Auerbacher Treffer, den Nick Walter markierte, lieferte er den Assist. Al-Jumaili verschwieg aber auch nicht, dass es die Gäste seinem Team über weite Strecken einfach gemacht hatten und einzig Seckmauerns Spielertrainer Lucas Oppermann zu überzeugen wusste. Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Brunner (6., 21., 27.), 3:1 Toch (52.), 4:1 Walter (79.). – Schiedsrichter: Gothra (Frankfurt). – Zuschauer: 150. – Bester Auerbacher Spieler: Brunner.
SV Geinsheim – FC 07 Bensheim 1:1 (1:1)
FC 07-Trainer Constantin Renner sprach von einem „gemischten Gefühl“ nach dem Spiel beim Konkurrenten im Abstiegskampf. Geinsheim ging früh in Führung. Ab der 15. Minute stabilisierten sich die Gäste, und das Tor durch Budimir nach Vorarbeit von Claus brachte den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. In Überzahl ab Minute 60 gelang Bensheim jedoch nicht viel. „Uns ist im eigenen Ballbesitz nichts eingefallen“, gestand Renner. In der Nachspielzeit vergab Geinsheim eine „100-prozentige Chance“. Am Ende sei es ein „glücklicher Punkt“, räumte Renner ein, auch wenn angesichts der halbstündigen Überzahl durchaus mehr drin gewesen wäre. Tore: 1:0 (15.), 1:1 Budimir (25.). – Zuschauer: 100. – Bes. Vorkommnis: Platzverweis für Bender (60., Geinsheim) wegen Notbremse. – Beste Spieler: Spengler, Albrecht/Finger, Engel.
SV Groß-Bieberau – VfR Fehlheim 0:3 (0:3)
VfR-Trainer Sebastian Lindner war hochzufrieden mit dem Ausgang der Partie und mit der Vorstellung seiner Mannschaft. Fehlheim war gegen den erwartet tief stehenden Gegner von Beginn an dominant, viel im Ballbesitz.
„Da hat heute jeder ein richtig gutes Spiel abgeliefert und seinen Anteil zum Erfolg beigetragen.In der zweiten Halbzeit haben wir das wie ein Topteam gespielt“, lobte Lindner Die Fehlheimer machten Punkte auf die + Konkurrenz im Rennen um Platz zwei gut, ließen doch Dersim Rüsselsheim und die FSG Riedrode Federn. Tore: 0:1 Perchner (38.), 0:2 Herbel (40.), 0:3 Perchner (44.). – Schiedsr.: Hautzel (Wirbelau). – Zuschauer: 80. – Beste VfR-Spieler: geschlossene Leistung.
SG Wald-Michelbach – VfB Ginsheim 0:1 (0:0)
Die Mannschaft von Trainer Benjamin Sigmund musste kurz vor Schluss das Gegentor hinnehmen. „Das ist ärgerlich“, sagte der Coach. „Aber der Zeitpunkt ist eigentlich egal.“ Denn die Überwälder hatten den Spitzenreiter bis dahin am Rande einer Niederlage, waren über 90 Minuten mindestens ebenbürtig, vielleicht sogar besser. Sigmund sprach von einem offenen Schlagabtausch und einem Chancenplus für seine Mannschaft.“Wir hätten uns in der ein und anderen Situation aber etwas cleverer anstellen müssen“, sagte der Übungsleiter. „Aber im Großen und Ganzen hat man keinen Unterschied gesehen zwischen beiden Teams.“. Tor: 0:1 Özer (90+4.). – Schiedsrichter: Wenzek (TSG Wixhausen). – Zuschauer: 120. – Beste SGW-Spieler: geschlossene Leistung. (jz/net/ü/niwa/ü)
Jan Zehatschek und Redaktion
Fußball Groß-Gerau/Rüsselsheim
VfB Ginsheim siegt spät – Dersim Rüsselsheim lässt Federn
Tabellenführer VfB Ginsheim siegt spät per Freistoßtor in Wald-Michelbach, Büttelborn sichert sich gegen Alsbach den zweiten Saisonsieg. Auch Geinsheim und Rüsselsheim punkten.
Kreis Groß-Gerau. Es bleibt spannend in der Fußball-Gruppenliga Darmstadt/Groß-Gerau. Tabellenführer VfB Ginsheim gewinnt knapp, aber sehenswert. Die SKV Büttelborn sammelt gegen den FC Alsbach wichtige Punkte im Abstiegskampf. Jeweils einen Punkt gibt es für den SV 07 Geinsheim und Dersim Rüsselsheim.
SG Wald-Michelbach – VfB Ginsheim 0:1 (0:0). Viel spannender als erwartet machte es Tabellenführer VfB Ginsheim beim Gastspiel in Wald-Michelbach. Erst kurz vor dem Abpfiff war es wieder einmal Top-Torjäger Can Özer, der dem favorisierten Team von der Mainspitze die drei Punkte bescherte. „Sehr, sehr glücklich mit der allerletzten Aktion und einem direkt verwandelten Freistoß“, gab Ginsheims Trainer Jonas Schuster zu. „Das war kein Spiel, wo man gesehen hat, dass da der Tabellenführer gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller spielt. Wald-Michelbach hat uns gut Paroli geboten, sehr körperlich gespielt und auch hervorragend verteidigt. Sie hatten sogar die besseren Torchancen, wir hätten uns über eine Niederlage nicht beschweren dürfen.“ Tor: 0:1 Özer (94.).
Freude bei SKV Büttelborn über Sieg im Abstiegskampf
SKV Büttelborn – FC Alsbach 2:1 (1:1). Nach dem erst zweiten Saisonsieg sprach Peter Krieg vom SKV-Abteilungsvorstand von „großer Erleichterung“. Das Abstiegsduell gegen Alsbach war eine zähe Partie mit zwei nervös wirkenden Teams. Mitte des ersten Durchgangs brachte sich Alsbach mit einer Notbremse im Strafraum um ein besseres Ergebnis. Roman Maier verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:0. Anschließend war Büttelborn die Mannschaft mit den besseren Chancen, machte aber zu wenig daraus. Jan Turcanu gelang nach einer unglücklichen Abwehraktion der Ausgleichstreffer. Trotz Überzahl konnten sich die Büttelborner kein Chancenplus erarbeiten, ehe in der Schlussphase zunächst Kouraji die Führung auf dem Fuß hatte und Maier das erlösende 2:1 erzielte. „Verdient, aber mühsam“, bilanzierte Krieg. Tore: 1:0 Maier (34.), 1:1 Turcanu (40.), 2:1 Maier (86.).
SV 07 Geinsheim – FC 07 Bensheim 1:1 (1:1). Einen Punkt konnte der SV 07 Geinsheim verbuchen, auch wenn man gegen den Tabellennachbarn aus Bensheim auf drei Zähler gehofft hatte. Gut kam Geinsheim in die Partie und freute sich nach starker Vorarbeit von Patrick Finger über die Führung durch Winter-Neuzugang Fabien Frick. „Kein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Vielleicht hat unser Hauptfeldrasen dazu auch beigetragen. Mit dem einzigen Schuss aufs Tor trifft Bensheim und so geht es aus. Wir haben einmal geschlafen und das wurde sofort bestraft“, sagte Stuart Martinez. Erst nach Rot für Kevin Bender wachte Geinsheim auf – zu spät. Tore: 1:0 Frick (14.), 1:1 Budimir (27.).
Dersim Rüsselsheim bleibt hinter eigenen Erwartungen zurück
SV Münster – Dersim Rüsselsheim 1:1 (1:0). Wesentlich schwerer als erwartet tat sich Aufstiegskandidat Dersim Rüsselsheim beim SV Münste. Am Ende können die Rüsselsheimer froh sein, dass die FSG Riedrode unterlag und nicht den Relegationsplatz übernahm. Eigentlich wollte Dersim Tabellenführer Ginsheim angreifen, nach dem Unentschieden wächst der Abstand zur Tabellenspitze sogar um zwei Punkte an. Julian Huther hatte den Tabellenzehnten in Führung gebracht, während Dersim gegen den tief stehenden Gegner schwer tat. Winter-Neuzugang Dawda Njie erzielte in der 63. Minute den Ausgleich. Mit einer Gelb-Roten Karte für Deniz Celik dezimierten sich die Gäste selbst. Es blieb beim Unentschieden. Tore: 1:0 Huther (25.), 1:1 Njie (63.).
Marc Schüler
Fußball Darmstadt/Darmstadt-Dieburg
SV Münster zeigt sich nach Debakel gut erholt
Fußball-Gruppenligist SV Münster trotzt dem Tabellenzweiten. Dagegen stecken der FC Alsbach, Viktoria Griesheim, der TSV Altheim und der SV Groß-Bieberau Niederlagen ein.
Darmstadt-Dieburg. In der Fußball-Gruppenliga hat der FC Alsbach das Abstiegsderby bei Schlusslicht SKV Büttelborn knapp mit 1:2 verloren und ist auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Mit dem 0:3 beim FC Fürth kassierte der TSV Altheim die zweite Niederlage in Folge. Das gilt auch für Viktoria Griesheim nach der 0:1-Niederlage bei der TS Ober-Roden. Eine klare 0:3-Heimniederlage bezog der SV Groß-Bieberau gegen den VfR Fehlheim. Dagegen verpasste der SV Münster beim 1:1 gegen den Tabellenzweiten Dersim Rüsselsheim einen Sieg nur knapp.
SKV Büttelborn – FC Alsbach 2:1 (1:1). Beide Mannschaften begannen nervös und leisteten sich viele Abspielfehler. Auch mit Torchancen war es nicht weit her. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Hassan (32.) musste Alsbach in Unterzahl spielen. Gleich darauf markierte Maier (34.) für Büttelborn die Führung. Die Gäste zeigten sich unbeeindruckt, weil Turcanu (40.) bald darauf den Ausgleich erzielte. Nach dem Wechsel war der FCA zunächst das aktivere Team. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gastgeber aber druckvoller. Büttelborns Smajovic traf nur den Pfosten. Alsbachs Defensive wurde immer mehr gefordert. Dennoch war das 2:1 von Maier (86.) bitter, weil zumindest ein Remis für den FCA auf Grundlage der kämpferischen Leistung und trotz Unterzahl möglich war.
Auswärtsniederlagen für Altheim und die Viktoria
FC Fürth – TSV Altheim 3:0 (1:0). Über weite Strecken der ersten Hälfte spielten sich viele Aktionen im Mittelfeld ab. Torraumszenen waren auf beiden Seiten eher die Ausnahme. Umso überraschender fiel das 1:0 von Fürth in der Nachspielzeit, als Altheims Diarra ins eigene Tor traf. Im zweiten Durchgang musste Kozlu (66./Altheim) mit Gelb-Rot vom Platz. Kurz darauf erhöhte Sielmann auf 2:0 für Fürth. Danach übernahmen die Gäste in Unterzahl das Kommando und drückten auf den Anschluss. Pech hatten Sandikci und Schemainda mit Lattentreffern. Es fehlte aber auch an der notwendigen Konsequenz zum Torerfolg. In die turbulente Schlussoffensive der Gäste hinein fiel dann das 3:0, für das Fürths Gebhardt (90.+3) sorgte.
TS Ober-Roden – Viktoria Griesheim 1:0 (1:0). In der ereignisarmen Partie mangelte es beiden Mannschaften an Tordrang. Die erste richtige Chancen nutzte Ober-Rodens Yildirim (31.) per Kopfball zur Führung. Griesheim fehlten Ideen, um die Abwehr der Gastgeber erfolgreich aushebeln zu können. Aber auch die TSO war über weite Strecken harmlos in der Offensive, sodass auch Viktorias Abwehr nur selten gefordert war. „Das war ein typisches 0:0-Spiel, die Partie hatte keinen Sieger verdient“, befand Griesheims Vorsitzender Hans Fuß. Griesheim ist damit in der Tabelle weiter abgerutscht.
Groß-Bieberau im Angriff schwach, SV Münster trotzt Dersim
SV Groß-Bieberau – VfR Fehlheim 0:3 (0:3). Fehlheim war überlegen, doch konnte Groß-Bieberaus Abwehr den Gästeangriff immer wieder erfolgreich blocken. Als dann aber Perchner (38.) einen Foulelfmeter zum 1:0 für die Gäste verwandelte, geriet die bis dahin solide SV-Defensive in Konfusion. Das nutzten im weiteren Verlauf Herbel (40.) und abermals Perchner (44.), um eine 3:0-Pausenführung zu erzielen, womit die Partie dem Grunde nach entscheiden war. Nach dem Seitenwechsel verwaltete Fehlheim die Führung. Groß-Bieberau tat sich weiter schwer, in der Offensive Akzente zu setzen - zumal die Abwehr der Gäste ein starkes Bollwerk war. „Das ist ein deutliches Ergebnis. Fehlheim hat seine Chancen konsequent genutzt und war in der Abwehr nicht zu überwinden. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Gegner machen“, befand Groß-Bieberaus Sportlicher Leiter Ronald Gerhardt.
SV Münster – Dersim Rüsselsheim 1:1 (1:0). Münster zeigte sich vom 1:8-Debakel der Vorwoche bei Spitzenreiter Ginsheim gut erholt und zeigte das von Trainer Naser Selmanaj geforderte andere Gesicht. Mit viel Schwung setzte man Dersim von Beginn an unter Druck und erarbeitete sich gute Möglichkeiten. Schließlich war es Huther (24.), der per Kopf das verdiente 1:0 markierte. Pech hatte Huther danach mit einem Lattentreffer, sodass es zur Pause bei Münsters knapper Führung blieb. Nach dem Wiederanpfiff traf Tayboga mit Dersim erster Chancen nur den Pfosten. Besser machte es in dieser Phase Njie (65.), der zum schmeichelhaften Ausgleich traf. Als Rüsselsheims Celik (68.) mit Gelb-Rot vom Platz musste, schien alles für Münster zu laufen. Allerdings verpasste der SVM das Siegtor, weil es auch am nötigen Glück lag, das den Gastgebern fehlten.
Michael Sobota