TSV Seckmauern 1912 e.V.

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(aus fupa.net vom 23.7.18)
GSV Breitenbrunn: Spielertrainer Maximilian Henkes führt ein B-Liga-Team, in dem die Mischung stimmt

B-Ligist GSV Breitenbrunn bleibt bodenständig: Der Verein aus dem Lützelbacher Ortsteil will über den eigenen Nachwuchs den Spielbetrieb festigen und setzt dabei vor allem auf Spielertrainer Maximilian Henkes, der für sein Engagement große Wertschätzung erntet.


Zum Ende der Saison 2016/17 stieg die GSV Breitenbrunn aus der A-Liga ab. Eine Entwicklung, die durchaus vermeidbar schien, aber im Klub nicht nur negativ beurteilt wird: „Wir sind ein Verein, bei dem die Kameradschaft im Vordergrund steht. Deswegen ist es auch besser, wenn wir in der B-Liga oben mitspielen, als uns Woche für Woche durch den Abstiegskampf der A-Liga zu quälen, wo die Stimmung schnell leiden kann. Jetzt ist es alles deutlich entspannter“, sagt Hans Peter Krall, Breitenbrunns Fußball-Abteilungsleiter.

In der abgelaufenen B-Liga-Runde jedenfalls hatten sich die Fußballer wieder gefangen. Mit Maximilian Henkes gewann Krall einen neuen Spielertrainer, der zuvor in den Reihen der damaligen Gruppenliga-Mannschaft des TSV Seckmauern stand. Gerade ihm ist es zu verdanken, dass die Breitenbrunner wieder Bodenhaftung bekamen: „Der Trainer macht bei uns einen Riesenjob. Er hat alles mit großer Gelassenheit und Geduld angehen lassen und damit immer die Mannschaft erreicht“, erklärt der Abteilungsleiter: „Er gibt unseren jungen Leuten sehr viel mit. Sie profitieren enorm von seiner Erfahrungen.“ Die GSV hat es naturgemäß nicht einfach, Fußballer für ein Engagement in Breitenbrunn zu begeistern, ist der Verein doch umzingelt von höherklassig angesiedelten Mannschaften. So setzt der B-Ligist auf seinen Nachwuchs, der mit acht Akteuren den Stamm der aktuellen Elf bildet. Am Runden-Ende 2017/18 sprang ein sechster Tabellenplatz heraus, mit großem Abstand zu den Aufstiegsplätzen. Dabei hätte es auch anders laufen können: Nach einem ordentlichen Start, bei dem die Elf in den ersten sechs Spielen nur in Sandbach patzte, verlor das Tram nacheinander gegen Brensbach (0:6), Günterfürst II (0:3) und beim VfL Michelstadt II (2:4).

Verletzungen und urlaubsbedingte Ausfälle konnte der damalige A-Liga-Absteiger nicht so ohne Weiteres kompensieren und verlor den Anschluss an die Spitzengruppe. Bereits zur Winterpause zeichnete sich ab, dass die Breitenbrunner nichts mit dem Aufstieg zu tun haben würden. „Wenn uns in der Hinrunde nicht so eine Verletzungsmisere getroffen hätte, wäre später sicher mehr drin gewesen“, analysiert Krall. Mit Dennis Flechsenhaar, Marvin Greim und Philipp Greim fehlten gleich drei Akteure, die allesamt Tore schießen können. Im Winter stieß schließlich Mirco Olt aus Rai-Breitenbach zur GSV. Mit Erfahrung, technischen Fähigkeiten und Übersicht im zentralen Mittelfeld war er die richtige Ergänzung für das junge Team, sorgte für Tempo und Ideen.

Zu Beginn der Rückrunde lief es dann bei der Henkes-Elf richtig gut: In den ersten fünf Spielen gewann die GSV drei Mal und knöpfte den Aufstiegskandidaten Sandbach II und Sensbachtal jeweils ein 1:1 ab. Schwächer agierte die Mannschaft erst wieder in den letzten drei Spielen, als das Mittelfeld mit Henkes und Olt gesprengt wurde, weil sich der Winter-Zugang verletzte.

„Die Mischung aus Jung und Alt stimmt zurzeit bei uns. Zudem bekommen wir in der neuen Saison mit Nick Marsal und Robin Beck zwei Fußballer aus der eigenen Jugend.“ Dennis Jordan spielte zuletzt im Fußballkreis Darmstadt und stößt ebenfalls zum Team, außerdem Florian Canbolat. Der Abwehrspieler bracht es zuletzt in Seckmauerns A-Liga-Elf zu zwölf Einsätzen und bringt ebenfalls jede Menge Erfahrung mit.

 

Marvin Greim fehlt in der gesamten Vorrunde

Kopfzerbrechen bereitet lediglich, dass Stammspieler Marvin Greim wegen eines Auslandsaufenthalts die gesamte Vorrunde fehlen wird. Die Ziele für die neue Saison formulieren die Verantwortlichen der GSV vorsichtig: „Wir wollen unter die ersten fünf Mannschaften. Das ist machbar, gerade wenn jetzt Mirco Olt wieder mitspielen kann“, so Hans Peter Krall.