TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: siehe "Kontakte"


SV Lützel-Wiebelsbach – TSV Seckmauern 2:1 (2:1)
Tore: 1:0 Gärtner (23.), 2:0 Se.Amend (32.) 2:1 B.Kalweit (35./FE)
Besonderheit: rote Karte für Zipp (SV/87.)

Schiedsrichter: Volker Höpp (Dauernheim)   -   Zuschauer: 180

 

SV Lützel-Wiebelsbach: Olt, Stapp, Raab, Rudel, Berner, Zipp, Herrschaft, Kaffenberger, Daum (69.Istek), Gärtner (94.Daum), Amend (88.Schwinn)
TSV Seckmauern: Schreiber, T.Eckert, B.Kalweit, M.Friedrich, Balonier (72.P.Spall, 84.Walther), Seifert, Arnheiter (54.L.Calo), D.Hener, Wüst, Gessner, Klewar

 

Arg gebeutelt wird Seckmauern in seinen letzten Auswärtsspielen. Auch heute im Derby läuft es alles andere als optimal. Lützel-Wiebelsbach hat praktisch keine Torchance, führt nach einer halben Stunde trotzdem mit 2:0. Beide Treffer sind kurios. Beim ersten Tor macht Goalie Fabian Schreiber den Loris Karius: sein für den Mitspieler gedachter Abwurf trifft aus nächster Nähe den Fuß von Marc Gärtner, von dessen Fuß aus der Ball ins Tor springt. Beim 2:0 erkennt Sebastian Amend, dass Schreiber zu weit vor seinem Gehäuse steht, sein Lupfer aus knapp 40m landet unhaltbar im Netz.
Der Sturmlauf Seckmauerns in der zweiten Hälfte gegen die mit Mann und Maus verteidigenden Hausherren wird nicht belohnt. Nach 95 Minuten steht man, trotz großen kämpferischen Einsatzes, wieder mit leeren Händen da.

 

Bilder vom Spiel hier....

 

11 lw friedrich s amendPackende Zweikämpfe liefern sich in der ersten Hälfte Seckmauerns Marvin Friedrich (li) und SV-Torschütze Sebastian Amend.

 

 

11 tabelle lw
Eine schöne Geste zeigen Lützel-Wiebelsbachs Spieler gegenüber ihrem bei der letzten Begegnung schwerer verletzten Mitspieler Sascha Amend, als sie beim Einlaufen alle seine Rückennummer 12 tragen.

Danach entwickelt sich ein ausgeglichenes, aber eher zähes Spiel mit wenig Höhepunkten. Die Zweikämpfe finden überwiegend zwischen den Strafräumen und in durchweg ungefährlichen Räumen statt. Es deutet sich früh ein Abnutzungskampf an.

 

Aber dann steht es nach 23 Minuten plötzlich 1:0 für den SVL. Schreiber will nach einem abgefangenen Angriff das Spiel schnell machen und den Ball per Hand auf einen Mitspieler rollen. Der neben ihm stehende Gärtner hält einfach mal den Fuß hin und der Ball trudelt von dort ins Tor (23.). Eine unglaubliche Szene. Noch unglaublicher wird es neun Minuten später, als Amend in einem „ungefährlichen“ Raum den Ball erhält, sieht dass Schreiber zu weit vor seinem Tor steht, einfach mal den Heber aus knapp 40m ansetzt und der Ball wirklich punktgenau im Tor landet. Es steht 2:0 für Lützel-Wiebelsbach ….. und keiner weiß so richtig warum, auch die TSV-Spieler verstehen die Welt nicht mehr. Etwas Hoffnung keimt drei Minuten später auf, als Bastian Kalweit per Foulelfmeter den Anschluß herstellt (35.). Vorher trifft Aljosha Klewar aus relativ spitzem Winkel den Außenpfosten, wird beim Schuß aber dabei umgestoßen. Eher eine „Kann“-Entscheidung für einen Strafstoß vom insgesamt guten Hessenliga-Schiedsrichter Volker Höpp aus Dauernheim.
Die Begegnung wird danach etwas lebhafter. Amend und Gärtner sehen gelb (37.), Schreiber muss sich nach einem Schuß von Nico Daum mächtig strecken (39.), der TSV fährt kurz vor der Halbzeit seinen ersten sehenswerten Angriff (42.).

 

Der zweite Abschnitt ist geprägt von einer Daueroffensive Seckmauerns. Die Spieler müssen fast 45 Minuten lang gegen ein grünes Abwehrbollwerk anrennen. Zeitweise stehen 10 Mann des Gastgebers hinter dem Ball. Seckmauern probiert viel, aber alles ist nicht wirklich zwingend. Die Angriffe des TSV sind zu einfach gestrickt und dadurch auch leicht zu „erahnen“. Allerdings steht die SVL-Abwehr um Christoph Raab, Julian Rudel und Mauricio Berner auch gut sortiert, sie räumen weg, was möglich ist. So ist es kein Wunder, dass Seckmauern letztlich erfolglos anrennt.

 

Die beste Gelegenheit für den TSV hat nach 53 Minuten noch Dario Hener, doch Matthias Olt hält den Ball nach dem Freistoß aus 18m fest. Fünf Minuten später erhält Seckmauern drei Ecken hintereinander, wobei nach der dritten Ecke der Ball nach einem Schuß die Latte touchiert (58.). Für die wenigen Konterversuche des SVL reichen drei Finger. Bei einem 40m-Freistoß von Max Herrschaft muss sich Schreiber strecken (60.), dann räumt Kalweit den fast durchgebrochenen Amend rigoros ab, erhält dafür die gelbe Karte (79.) und in der 85. Minuten verpasst Amend eine gefährliche Hereingabe.

 

Dazwischen rennt Seckmauern unaufhörlich Richtung Tor von Olt. Aber wirklich gefährlich wird es nie. Die letzte Gelegenheit zum Ausgleich hat Daniel Walther schon weit in der Nachspielzeit, doch er bekommt kein Druck mehr hinter seinen Kopfball (95.).
Unrühmlicher Höhepunkt der insgesamt fairen Partie bleibt der unmotivierte Tritt von Johannes Zipp gegen Manuel Seifert in der 87. Minute, zumal kein Ball in der Nähe ist. Ohne zu zögern erhält der gute Kicker vom Unparteiischen die rote Karte.

 

Leider hat es mit einem Auswärtserfolg wieder nicht gereicht. Selbst im Derby nicht. Dem Spielverlauf nach wäre ein Unentschieden zwar gerechter gewesen. Aber Tore entscheiden nun mal über Sieg und Niederlage, auch wenn sie noch so kurios zustande kommen. Obwohl die Mannschaft phasenweise keinen guten Fußball gespielt hat, kann man ihr in Punkto Kampf nichts vorwerfen. Es hapert (offenbar auswärts) am taktischen Verhalten und spielerischem Verständnis, abhängig vom Gegner. Festzuhalten bleibt, dass der Umschalter „Heimspiel / Auswärtsspiel“ immer noch klemmt.

 

 


 

 

(aus fupa.net)

Derbysieg für den SV Lützel-Wiebelsbach
KOL Dieburg/Odenwald: 2:1 im Heimspiel gegen den TSV Seckmauern / Das Odenwälder Führungs-Duo der Kreisoberliga gibt sich keine Blöße

Die KSG Rai-Breitenbach bleibt durch den klaren Heimsieg gegen den TV Fränkisch-Crumbach weiter Tabellenführer der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald. Erster Verfolger bleibt der FV Mümling-Grumbach. Am Tabellenende schaffte der TSV Neustadt seinen ersten Sieg in dieser Runde und damit auch die ersten Punkte der Saison.

 

SV Lützel-Wiebelsbach – TSV Seckmauern 2:1 (2:1). Die Zuschauer sahen ein gutes Derby, in dem die Gastgeber gut ins Spiel fanden und nach 22 Minuten durch den Treffer von Mark Gärtner mit 1:0 führten. In der 31. Minute konnte Sebastian Amend zum 2:0 nachlegen – alles sah gut aus für die Platzherren. Doch nur vier Minuten später gelang Bastian Kalweit mit einem 30-Meter-Freistoßtor der Anschlusstreffer für den TSV. Nach dem Seitenwechsel waren zwar beide Teams bemüht, doch Zählbares brachten sie nicht mehr zustande. Die Platzherren hatten bei der kämpferischen Einstellung ein kleines Plus – und das reichte am Ende für den Sieg. In der 87. Minute sah Johannes Zip (SV) noch die Rote Karte vom Unparteiischen Volker Höpp aus Dauernheim wegen rohem Spiel.

 

FV Mümling-Grumbach – Türk-Beerfelden 1:0 (1:0). Einen Arbeitssieg landete der FV gegen gut aufspielende Gäste. Das Team von Trainer Marcel Winkler kam in der 33. Minute durch Lukas Gebhardt zum 1:0. Nur drei Minuten später vergab Christopher Hörr die große Chance zum 2:0: Er scheiterte freistehend an Toni Cosic im Tor von Türk. Danach verflachte die Partie immer mehr, bis Schiedsrichter Jonathan Ritter aus Alzenau zur Pause pfiff. Nach dem Wechsel konnten beide Teams nicht mehr an die guten Leistungen der ersten halben Stunde anknüpfen. Nach einer Ecke köpfte Hasan Gözek den Ball an die Latte des Grumbacher Gehäuses. Die letzte Viertelstunde drückten die Gäste noch mal, aber es gab keine nennenswerte Torchance mehr. So blieb es am Ende beim etwas glücklichen Sieg der Gastgeber. FV-Sprecher Thomas Schmauß: „Das war heute kein gutes Spiel von uns, und so sind wir mit dem Arbeitssieg zufrieden gegen einen guten Gast.“

 

KSG Rai-Breitenbach – TV Fränkisch-Crumbach 4:0 (1:0). Die Gäste hielten zunächst gut mit. Die KSG jubelte erstmals in der 33. Minute, als Karsten Luft eine Flanke von rechts mit dem Fuß ins Tor schob. Danach passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Nach dem Wechsel erwischten die Breuberger einen guten Start und bauten durch Marco Reppe (50.) ihre Führung auf 2:0 aus. Nur fünf Minuten später verwandelte Reppe (55.) einen Foulelfmeter zum 3:0. Nun war von den Gästen nichts mehr zu sehen, und als Patrick Romera Garcia (60.) eine Flanke zum 4:0 einköpfte, war die Moral der Rodensteiner dahin. Bei besserer Chancenverwertung der Gastgeber hätte die Partie durchaus noch deutlicher ausgehen können. Am Ende war es dann ein hochverdienter Sieg für die Heimelf.

 

TSV Neustadt – Germania Ober-Roden II 5:2 (2:0). Beim TSV Neustadt hatte Trainer Konstantin Gerkis seinem Team eine neue taktische Variante mitgegeben und seine Mannschaft aus einer verstärkten Defensive heraus spielen lassen. Dazu kam noch ein glänzend aufgelegter Joshua Schmidt, der in der 17. und 33. Minute zum Pausenstand traf. Nach dem Seitenwechsel war es wieder Schmidt (54.), der die Führung auf 3:0 ausbaute. Nur zwei Minuten später gelang Dominik Spiess der Anschlusstreffer für die Germania. Als in der 59. Minute der Neustädter Dennis Yildirim nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah, schien die Partie zugunsten der Gäste zu kippen. Schmidt mit seinem vierten Treffer an diesem Sonntag stellte aber den alten Drei-Tore-Abstand wieder her – 4:1. Bei den Gästen sah in der 80. Minute Dominik Spiess wegen Meckerns von Schiedsrichterin Julia Dörr aus Wolfskehlen die Rote Karte. In der gleichen Spielminute konnte Steffen Reichert für Ober-Roden auf 2:4 verkürzen. In der Nachspielzeit verwandelt Nico Walther (90. +2) noch einen Foulelfmeter zum Endstand. TSV-Sprecher Thomas Bernig sprach nach dem Spiel von einem verdienten Heimsieg seiner Mannschaft gegen eine eigentlich spielerisch bessere Germania II.

 

KSV Reichelsheim – SG Ueberau 3:2 (0:0). Die Gäste präsentierten sich überraschend stark . In der ersten Hälfte neutralisieren sich beide Teams, und so ging man mit einem 0:0 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kamen die Platzherren zunächst besser ins Spiel und gingen durch den verwandelten Foulelfmeter von Osman Aktürk in Führung. Nach einer Ecke unterlief Florian Geier (65./SG) ein Eigentor. Die Gäste ließen aber nicht locker und kamen durch Patherson Yorkneu Tchuizou (70.) und Giuseppe Andreozzi (73.) zum 2:2 Ausgleich. Der KSV berappelte sich aber gleich und kam durch den zweiten Treffer von Aktürk (77.) zum glücklichen Siegtreffer.

 

SV Groß-Bieberau – SG Nieder-Kainsbach 1:3 (1:1). Kevin Lautenschläger (22.) brachte die Heimelf in Führung, die Björn Kabel (25.) prompft egalisierte. Dominik Neff (54. und 66.) brachte mit seinen Toren die drei Punkte für die SG Nieder-Kainsbach unter Dach und Fach.

 

KSG Georgenhausen – SG Sandbach 1:1 (1:1). Die Zuschauer sahen eine starke erste Halbzeit, in der Sandbach bereits in der 11. Minute durch Leon Luft erfolgreich war. Die Antwort der KSG ließ aber nicht lange auf sich warten: Marco Gröger glich aus. Damit hatten aber auch beide Teams ihr Pulverfast verschossen. Lediglich Michel Alfes (83.) köpft freistehend über das Tor, und bei den Gästen traf Tim Schadt per Kopf nur die Latte.