TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: siehe "Kontakte"

 

TSV Seckmauern – TSV Neustadt 2:3 (1:2)

Tore: 0:1 Klewar (2.), 1:1 Friedrich (6.), 1:2 Schmidt (12.), 2:2 Hener (90.+2), 2:3 Pilger (90.+5)

Besonderheit: gelb/rote Karte für Aljosha Klewar (TSV/90.+5)

Schiedsrichter: Bendict Ruff (Rüsselsheim)   -   Zuschauer: 120

 

TSV Seckmauern: Schreiber, Balonier, Kalweit (75.D.Raitz), Friedrich, Siebenlist (46.Hener), Hofferbert (86.Eckert), M.Raitz, Beck, Graetsch, Wüst, Klewar
TSV Neustadt: De.Yildirim, C.Yildirim, Di.Yildirim, Becker, Jakovenko, Pilger, Seifert, Schmidt (86.Nathanailidis), Friedrich, Majdalawi, Walter

 

In der Nachspielzeit wird es dramatisch. Dario Hener erzielt mit einem direkt verwandelten 25m-Freistoß den Ausgleich für Seckmauern, schnappt den Neustädtern den schon sicher geglaubten Sieg weg. Glaubt man. In der letzten Minute der Nachspielzeit erhalten die Gäste ebenfalls nochmals einen Freistoß. 10m hinter der Mittellinie in der TSV-Hälfte. Marvin Pilger läuft an – und der Ball landet zur Überraschung aller direkt im Tor, aus 45m. Riesiger Jubel beim anderen TSV, der sich mit seinem forschen Auftreten den Erfolg aber mehr als verdient hat. Seckmauern dagegen hat nicht wirklich schlecht gespielt, findet aber nicht genügend Mittel für den Erfolg.

 

Bilder vom Spiel hier.....

 

11 neustadt 2 3 siegtor Neustadt Marvin Pilger (nicht im Bild) zieht den Freistoß bei schon leicht dämmrigen Abendlicht Richtung Tor, Manuel Seifert und Bilal Majdalawi irritieren Seckmauerns Keeper Fabian Schreiber, Marvin Friedrich (4) kommt zu spät und auf einmal ist der Ball Netz zum 2:3 für Neustadt.

 

11 tabelle neustadtEs fängt gut an für Seckmauern. Nach zwei Minuten flankt Benjamin Wüst in den Strafraum, Aljosha Klewar und Neustadts Torhüter Dennis Yildirim steigen gemeinsam am langen Pfosten hoch und der Ball ist plötzlich im Tor, vom Innenpfosten hineingeprallt. Die Freude über die schnelle Führung währt aber nur kurz, denn nur vier Minuten später erzielt Neustadt den Ausgleich. Simon Friedrich wird auf links angespielt und hebt den Ball aus 16m am herauslaufenden Schreiber vorbei ins Tor. Allerdings ist dies ein irregulärer Treffer: der Torschütze steht beim Anspiel einige Meter im Abseits. 

Schon zu diesem Zeitpunkt haben die Hausherren ihre Probleme mit der Spielweise des Gegners. Neustadts Spieler pressen aggressiv, der jeweilige Ballführende wird meist mit mindestens zwei Spielern angelaufen. So ist noch keine Mannschaft in dieser Saison gegen Seckmauern aufgetreten.

 

Nach einem feinen Spielzug der Gäste gehen diese nach 12 Minuten durch Joshua Schmidt in Führung. In dieser Szene bekommt die Abwehr Seckmauerns überhaupt keinen Zugriff.

Aber auch Seckmauern ist nicht chancenlos, muss sich die Chancen allerdings hart erarbeiten. Jannik Becks Weitschuss nach Einzelaktion kann der Torwart festhalten (17.), Max Hofferbert kommt 13m vor dem Tor frei zum Schuss, der Ball wird noch zur Ecke abgewehrt (28.). Im Gegenzug spielen sich Friedrich und Schmidt gefährlich bis in den 5er durch. Sekunden später erhält Bilal Majdalawi die große Gelegenheit zum 1:3. Nachdem er Bastian Kalweit ausgespielt hat und Marvin Friedrich ausrutscht, steht er 13m frei vor Fabian Schreiber. Dieser lenkt dessen Schuss an den Querbalken, von dort springt er Schreiber in die Hände (30.). 

 

Das Spiel wiegt hin und her. Neustadt weiter mit seinem kräftezehrenden Anlaufen, Seckmauern bemüht, dagegenzuhalten. Nach 33 Minuten hat Klewar den Ausgleich auf dem Fuß, verzieht aber aus 5m den Ball. Anschließend hat Neustadt nach einer Ecke einige bange Sekunden zu überstehen. Marvin Friedrichs Schuss aus nächster Nähe wehrt der Torwart ab, nach weiteren Stationen kommt der Ball zu Beck, doch dessen Nachschuss wird nochmals zur Ecke abgelenkt (40.). Zwei Minuten später kommt nach einem Freistoß von Dorian Siebenlist M.Friedrich an den Ball, doch aus 7m schießt er diesen über das Tor (42.). Kurz vor der Pause setzt dann nochmals Neustadt mit einem gefährlichen Konter über Schmidt ein Ausrufezeichen. 

 

Fazit der ersten Halbzeit: obwohl Seckmauern mit der aggressiven Spielweise Neustadts überhaupt nicht zurechtkommt, sind genug eigene Chancen da, um zumindest für ein Unentschieden zu sorgen. Trotzdem führt Neustadt verdient, auch weil ihre Aktionen insgesamt gefährlicher wirken. 

 

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Seckmauern ist zwar immer bemüht, nach vorne zu spielen, kreiert aber bis zum Freistoßtor von Dario Hener in der 92. Minute keine einzige Torchance mehr. Zu gut ist weiterhin das Pressing des Gegners, dessen Kräfte scheinbar nicht nachlassen wollen. Auch hält Spielertrainer Manuel Seifert unaufgeregt seine Abwehr zusammen, Friedrich, Majdalawi und, bis zu seinem Ausscheiden, Schmidt setzen immer wieder Nadelstiche. So gehen die beiden gefährlichsten Aktionen sogar noch auf das Konto der Gäste. Nach 66 bzw. 68 Minuten gelingen ihnen zwei Konter, tauchen dabei gefährlich vor dem Tor Schreibers auf. 

 

Danach folgen noch die schon oben beschriebenen dramatischen Minuten in der Nachspielzeit. Im Zusammenhang mit diesen aufregenden Schlussminuten erhält Klewar noch die gelb/rote Karte (95.).

 


 

(aus fupa.net)

Neustadt siegt in letzter Sekunde
Kreisoberliga Dieburg/Odenwald: Aufsteiger gelingt 3:2 in Seckmauern / Sandbach unterliegt Groß-Bieberau und verliert an Boden


Trotz der Niederlage gegen Groß-Bieberau bleibt Sandbach härtester Verfolger der SG Langstadt/Babenhausen, die in Lützel-Wiebelsbach drei Punkte holte. Mümling-Grumbach hat sich mit dem Sieg in Dieburg auf Platz vier vorgeschoben, Rai-Breitenbach auf Rang fünf überholte Seckmauern. Am Tabellenende konnten sich Türk Beerfelden und Neustadt etwas Luft verschaffen.

 

TSV Seckmauern – TSV Neustadt 2:3 (1:2)

In einem guten, kampfbetonten Spiel beider Teams wollten die Gäste unbedingt den Sieg. Die Platzherren allerdings gingen in der zweiten Minute durch Aljosha Klewar mit 1:0 in Führung. Doch es dauerte nicht lange, bis die Gäste ausglichen: Simon Friedrich schob den Ball aus abseitsverdächtiger Position ein. Mit einem schönen Spielzug, der bei Joshua Schmidt (12.) seinen Abnehmer fand, gelang das 1:2. Nach Wiederanpfiff knüpften die Breuberger nahtlos an ihre starke Leistung der ersten Halbzeit an und hatten in der 66. und 68. Minute zwei gute Chancen, die aber Fabian Schreiber vereitelte. In der dramatischen Nachspielzeit gelang erst Dario Hehner (90.+2) der Ausgleich für Seckmauern. Als alle schon mit dem Unentschieden rechnete, schoss Marvin Pilger (90.+5) einen Freistoß zum Siegtreffer für Aufsteiger Neustadt ins Tor. In der Nachspielzeit bekam Klewar (90+5) von Schiedsrichter Benedict Ruff (Astheim) die Gelb-Rote Karte gezeigt. Seckmauerns-Pressesprecher Ulrich Wagner sagte: „Der Sieg für den TSV Neustadt geht in Ordnung.“


SC Hassia Dieburg – FV Mümling-Grumbach 1:2 (0:1)

Die Gäste erwischten einen guten Tag und waren fast über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft. In der 40. Minute erzielte Lukas Gebhardt aus 16 Metern Schuss das 1:0 für den FV. Gleich nach dem Seitenwechsel war es wieder Gebhardt (49.), der die Gästeführung auf 2:0 ausbaute. Nach knapp 70 Minuten wurden die Hassia besser und verstärkte den Druck auf die Defensive der Odenwälder, die aber lange hielt. Erst in der Schlussminute gelang Fabio da Silva Machado per Kopf noch der Anschlusstreffer. Schiedsrichter: Jörg Ballweg (Zwingenberg).


SG Sandbach – SV Groß-Bieberau 1:2 (0:0)

Die erste Hälfte verlief ohne große Höhepunkte. Einzige echte Torchance war der Kopfball von Luca Wirth, den aber SV-Keeper Jascha Hamm glänzend parierte. So blieb es bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Paul-Ioan Barbu (Offenbach) torlos. In der 50. Minute erzielte Daniel Simoes per Freistoß aus 18 Metern das 1:0 für die Sandbacher. Doch die Groß-Bieberauer blieben dran und kamen durch Pascal Lortz (65.) zum Ausgleich. Nur fünf Minuten später erzielt Kevin da Silva das 2:1 für den SV. Da beide Abwehrreihen sehr kompakt standen und die Gäste nichts mehr zuließen, blieb es beim glücklichen Auswärtssieg.


SV Lützel-Wiebelsbach – SG Langstadt/Babenhausen 0:2 (0:0)

Der Tabellenführer war spielerisch stärker, doch die Gastgeber glichen das durch ihr kämpferisches Engagement aus und hielten die Partie lange offen. Erst in der 81. Minute gingen die Gäste durch ein unglückliches Eigentor von Steffen Freudenberger, der aus kurzer Distanz angeschossen wurde, in Führung. Die Lützel-Wiebelsbacher drängten nun nach vorn, doch in der 90. Minute machte Alexander Haberkorn mit einem klassischen Kontertor alles klar für Langstadt. SV-Sprecher Jürgen Fornoff meinte nach dem Spiel: „Das war heute eine unglückliche Niederlage für uns. Unsere Mannschaft hat eine gute kämpferische Leistung gezeigt“. Schiedsrichter: Kevin Steinmann (Gronau).


KSG Rai-Breitenbach – Viktoria Klein-Zimmern 4:1 (2:0)

Beide Teams spielten von Beginn an offensiv, doch die besseren Torchancen hatten die Gastgeber. Rai-Breitenbach ging in der 14. Minute durch Karsten Luft dann auch verdient mit 1:0 in Führung; Stephan Geist (34.) baute die Führung zum 2:0-Pausenstand aus. Gleich nach dem Wechsel war es wieder Geist (49.), der für die Odenwälder auf 3:0 erhöhte, und in der 69. Minute erzielte Hassan Cur sogar das 4:0 für die KSG. Marcel Roßkopf (81.) konnte für die Viktoria noch den Ehrentreffer erzielen, zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen. KSG-Sprecher Kurt Koch war denn auch mit seiner Mannschaft zufrieden: „Der Sieg geht aufgrund der größeren Chancen für uns auch in dieser Höhe in Ordnung.“ Schiedsrichter: Julian Kettinger (Umpfenbach).


TSG Steinbach – Türkspor Beerfelden 2:5 (2:3)

In der ausgeglichenen ersten Hälfte ging es munter hin und her: Die frühe Führung der Gäste durch Mohammed Majdalawi (5.) wendete Steinbach durch Tore von Alexander Waßner (8./Foulelfmeter, 18.). Bis zur Pause allerdings drehte Umut Kizilyar mit seinen beiden Treffern den Spieß erneut um. Als Steinbachs Alen Cutura Mitte der zweiten Hälfte dann nach einem Foulspiel Gelb-Rot sah, nutzte Türkspor Beerfelden seine nummerische Überlegenheit clever aus: Burak Kocahal (72.) und Fazil Abravci (87./Foulelfmeter) schossen den verdienten Sieg heraus.


Germania Ober-Roden II - TS Ober-Roden II 4:0 (2:0)

Das "kleine" Rödermark-Derby zwischen den Reserven des 1. FC Germania und der Turnerschaft Ober-Roden ging klar an die Gastgeber. Jannick Beutin hatte bereits nach elf Minuten zum 1:0 für die Germania getroffen, Isah Shafiq legte kurz vor der Pause nach. Als nach 50 Minuten Erstmannschafts-Spieler Pascal Palacios auf 3:0 stellte, war die Partie praktisch entschieden. Dennis Cerveny machte mit dem 4:0 (86.) dann alles klar. Aufsteiger TSO bleibt durch die Niederlage weiter mit drei Punkten am Tabellenende. Die Germanen dagegen verschaffen sich mit dem Erfolg Luft im Abstiegskampf der Kreisoberliga.