TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: siehe "Kontakte"

Türk Beerfelden – TSV Seckmauern 2:2 (1:1)

Tore: 0:1 Klewar (10.), 1:1 Majdalawi (42.), 2:1 Majdalawi (47.), 2:2 Klewar (71.)

Besonderheit: gelb/rot: Birol Aydin (89./Türk)

Schiedsrichter: Suat-Sen (Rüsselsheim)    -    Zuschauer: 80

 

Türk Beerfelden: Cisic,Demir, Özdemir, Rupcic, Küs, Ajdarpasic, Kizilyar, Abravci, Majdalawi,Goezek, Kocahal – Yildiz, Aydin, Karadas, Hatiloglu

TSV Seckmauern: Schreiber, Balonier, Friedrich, Kalweit (70.T.Eckert), Siebenlist, M.Raitz, Hofferbert, Beck, Wüst, D.Raitz, Klewar (73.P.Eckert)

 

Bilder vom Spiel hier...

 

Auf dem gefühlt schlechtesten Platz der Kreisoberliga ist Seckmauern nochmals mit einem blauen Auge davongekommen. Trotz eines Chancenplus ist man am Ende froh, mit den auf dem Platz verblieben Spielern noch ein Unentschieden erreicht zu haben. Zwei Abwehrfehler lassen Türk Beerfelden auf dem Hartplatz zu zwei Toren kommen, doch Seckmauerns Torschütze vom Dienst, Aljosha Klewar, lässt den TSV nicht hängen. Beim zweiten Treffer verletzt sich allerdings der schon angeschlagen ins Spiel gegangene Torjäger und muss genauso wie kurz zuvor Bastian Kalweit ausgewechselt werden. Jetzt ist es fraglich, ob die Beiden am Samstag gegen Neustadt wieder zur Verfügung stehen.

 

10 tuerk tor klewar 2 2 Artistisch hebt Klewar den Ball über den Torhüter von Beerfelden ins Tor zum 2:2, verletzt sich aber in dieser Szene und muss dann ausgewechselt werden.

 

 

10 tabelle tuerkSeckmauern hat aktuell große Personalsorgen. Es fehlen Robin Breunig, Dario Hener, Maximilian Gessner (Langzeitverletzter) sowie Dennis Graetsch, Aljosha Klewar und Bastian Kalweit gehen angeschlagen in die Begegnung.

 

Ein schönes Spiel ist auf dem holprigen Hartplatz nicht zu erwarten, an ein kontrolliertes Aufbauspiel ist nicht zu denken. Kick and Rush ist angesagt. 95 Minuten lang. Bei allen Akteuren.

In den ersten 40 Minuten hat man nie das Gefühl, dass Beerfelden ein Treffer gelingen würde. Die technisch versierten Hausherren finden nicht zu ihrem Spiel, weil auch ihnen mehr als einmal der Ball vom Fuß rutscht oder Pässe einfach ins Aus geschlagen werden. Seckmauern dagegen hat einige Möglichkeiten das frühe 0:1 von Klewar weiter auszubauen. Beim 0:1 überlistet Klewar Torwart Ciskc mit einem Heber aus 30m, der sich genau unter die Latte senkt (10.). Zwei Minuten später spielt Klewar David Raitz frei, der das 0:2 hätte machen müssen, doch frei vor dem Torwart tritt er am Ball vorbei (12.). Bei einem Pass von Kalweit in die Schnittstelle auf Klewar kommt dieser etwas zu spät (18.).

 

Da Seckmauerns Abwehr im Spiel Mann gegen Mann relativ sicher steht, kann es Beerfelden nur mit Weitschüssen probieren, die aber bis dahin alle jenseits von Gut und Böse sind. Die erste gefährliche Aktion erfolgt erst in der 35. Minute, als ein Kopfball nach Ecke fast auf der Linie abgewehrt werden muss. Fünf Minuten später probiert es Hasan Goezek, dessen Schuss aus 20m knapp über das Tor streicht. Dann überrascht Mohammed Majdalawi Fabian Schreiber ebenfalls mit einer Bogenlampe aus 25m, die sich über ihn ins Tor senkt (42.). Fast eine Kopie von Klewars Führungstreffer. Es steht 1:1. Im Gegenzug erhält D.Raitz nochmals eine tolle Gelegenheit, doch der Torwart schnappt ihm letzten Endes den Ball vom Fuß (44.). Mit dem Halbzeitpfiff muss Seckmauern nach einem Eckball allerdings noch um das Unentschieden fürchten: der in den Strafraum hereingeschlagene Ball löst ein wildes Durcheinander aus, es passiert aber nichts. 

 

Kurz nach dem Wechsel nutzt Majdalawi nach einem langen Pass auf ihn ein Missverständnis zwischen Friedrich und Schreiber aus, als lachender Dritter hält er einfach den Fuß hin und der Ball landet im Tor zum 1:2 (47.). In Folge rennen die Türken forsch an, der TSV kommt etwas ins Schwitzen, mehr als ihm lieb ist. Burak Kocahal hat das 3:1 auf dem Fuß, doch Schreiber kocht ihm den Ball ab (52.). Für Entlastung beim TSV sorgt eigentlich nur Klewar…..wenn denn der Ball mal bei ihm ankommt. Alles in allem spielt Seckmauern in dieser Phase ziemlich konfus, produziert viele Fehlpässe, hat aber Glück, dass auch Beerfelden nicht allzu viel einfällt.

 

Nach knapp einer Stunde sortiert sich der TSV neu und spielt wieder etwas strukturierter nach vorne. Klewar, von Jannik Beck eingesetzt, setzt einen Schuss knapp neben das Tor (56.), D.Raitz kommt einen Schritt zu spät (60.) und auch Klewar scheitert am Torwart (61.). Dann hat Wüst das 2:2 auf dem Fuß, auch hier wehrt der Torwart klasse ab (62.). Im Gegenzug kommt Goezek gefährlich vor das Tor Schreibers. 

 

Dann ein Kuriosum. Während sich Schiedsrichter Suat Sen um einen Türk-Verletzten kümmert, nehmen diese, ohne sein Wissen, eine Auswechslung vor. Seckmauern macht Sen darauf aufmerksam, daraufhin erhält der eingewechselte Birol Aydin gleich mal die gelbe Karte, was sich in der 89.Minute rächt, als er nach einem Foul mit gelb/rot vom Platz muss. 

 

In der 67.Minute muss Kalweit in ein Laufduell mit Umut Kizilyar und muss danach verletzt vom Platz, für ihn kommt Tim Eckert. Als dann Klewar, von Maximilian Raitz eingesetzt, mit einer Energieleistung den Ausgleich schafft (71.) und sich bei dieser Aktion verletzt, muss er ebenfalls ausgewechselt werden. Für ihn kommt Philipp Eckert. Doch auch der Türk Torhüter muss nach dieser Aktion ersetzt werden. 

 

Jetzt gilt es für Seckmauern mit den verbliebenen Spielern das Unentschieden zu sichern. Doch unverhofft kommt Seckmauern danach zu mehr Chancen als sein Gegner. Nach 85 Minuten hat D.Raitz das 3:2 auf dem Fuß, doch sein Ball geht direkt auf den Torwart. Ein 35m-Freistoßhammer von Dorian Siebenlist wehrt der Torwart zur Ecke ab (90.), nach 93 Minuten muss der Heimtorhüter nochmals einen Freistoß zur Ecke lenken, diesmal geschossen von Beck.

 

 


 

 

(aus fupa.net)

Rai-Breitenbachs Remis hilft Sandbach

KOL Darmstadt/ODenwald: KSG punktet in Langstadt / Remis im Derby zwischen Türk Beerfelden und Seckmauern

In der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald bleibt die SG Sandbach härtester Verfolger von Spitzenreiter SG Langstadt/Babenhausen, der gegen die KSG Rai-Breitenbach zwei Punkte liegen ließ.



TS Ober-Roden – SG Sandbach 1:4 (0:0)
Die TS begann gut und war durchaus ebenbürtig. Nur mit der Chancenverwertung der Gastgeber haperte es, sodass es bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Michael Heß (Viernheim) beim 0:0 blieb. Nach dem Seitenwechsel wirkten die Platzherren verunsichert: Die Sandbacher nutzten das und trafen nach einem Abspielfehler durch Mehmet Enin Dönmez (51.). In der 57. Minute erhöhte Leon Luft alleine vor TS-Keeper Yannik Stamer im Nachschuss zum 2:0, ehe erneut Dönmez das 3:0 erzielte. Ober-Roden kam in der 86. Minute durch Özgün Tatar zu seinem Treffer; aber Haralambos Floros (89.) stellte den alten Abstand wieder her.

Türkspor Beerfelden – TSV Seckmauern 2:2 (1:1)
Im Spiel zweier kampfstarker Mannschaften hatten die Gäste den besseren Start: Nach zehn Minuten erzielte Aljosha Klewar aus 25 Metern das 0:1. Kurz vor der Pause gelang den Gastgebern durch Mohammed Majdalawi (43.) ganz ähnlich der Ausgleich. Gleich nach Wiederanpfiff war es wieder Majdalawi (48.), der Türk 2:1 in Führung brachte. Die Gastgeber verstärkten nun den Druck, versäumten es aber, einen Treffer nachzulegen. Klewar (74.) konnte für Seckmauern zum 2:2 ausgleichen. Nun schwanden bei Beerfelden langsam die Kräfte, zudem mussten für den verletzten Toni Cosic mit Mahir Demir einen Feldspieler ins Tor. Der machte seine Sache aber gut und so blieb es beim torlosen Remis. Der eingewechselte Birol Aydin (Türk/90+1) sah Gelb-Rot: Schiedsrichter Suat Sen (Groß-Gerau).

TSV Neustadt – Germania Ober-Roden II 1:3 (0:2)
Der TSV bekam zunächst keinen Zugriff: Aram Sahinyan (38.) brachte die Gäste in Führung, Jamal Shafiq erzielte fast mit dem Halbzeitpfiff das 0:2. Nach dem Seitenwechsel kamen die Breuberger verbessert aus der Kabine und durch einen Foulelfmeter von Joshua Schmidt (57.) auf 1:2 heran. Viele Undiszipliniertheiten verhinderten ein besseres Ergebnis. Adukakir Kankayan (90.+2) sah von Schiedsrichter Timo Massholder (Oberursel) die rote Karte wegen Tätlichkeit. In Überzahl schaffte die Germania durch Shafiq (90.+7) das 3:1. TSV-Vorsitzender Boris Pilger war aufgebracht: „Der Vorstand ist nicht mehr bereit, solche Disziplinlosigkeiten zu dulden.“

SV Groß-Bieberau – SV Lützel-Wiebelsbach 4:2 (2:1)
Harmlose Gäste waren am Ende chancenlos in Groß-Bieberau. Ein Geschenk der Abwehr nutzte Felix Brumme (5.)zum 0:1. Der Gastgeber brauchte einige Minuten, um sich zu erholen, und ging dann durch einen Doppelschlag von Kevin Lautenschläger (13./14.) in Führung. Die Platzherren hatten das Geschehen nun völlig im Griff. Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Groß-Bieberau machte komplett das Spiel. Hendrik Weps (65.) baute die Führung auf 3:1 aus, und Kevin da Silva (84.) stellte auf 4:1. In die Überlegenheit der Heimelf hinein gelang Brumme mit seinem zweiten Treffer noch das 4:2. Schiedsrichter: Mark-Daniel Schöffler (Langen).

SG Langstadt/Babenhausen – KSG Rai-Breitenbach 0:0
In einem Spiel auf ein Tor trotzten die Breuberger dem Tabellenführer einen Punkt ab. Ein überragender Oliver Scheidler und etwas Glück bescherten den Odenwälder den Zähler: Der Keeper vereitelte alleine in der ersten Hälfte vier Großchancen. In der zweiten Halbzeit war der Druck der Gastgeber nicht mehr so stark, den vermeintlichen Treffer zum 1:0 (90.) gab der Unparteiische Matthias Weber (Körnbach) wegen Abseits nicht.

Viktoria Klein-Zimmern – TV Fränkisch-Crumbach 2:3 (1:2)
Bereits nach drei Minuten sah Maximilian Gössner die rote Karte von Schiedsrichter Simon Wecht (Rimbach) wegen Unsportlichkeit. Danach gingen die Platzherren durch Marcel Roßkopf (14.) in Führung, Stefan Stefanovski (21.) glich aus. Die Viktoria konnte aus ihrer Überzahl nicht viel machen, weil die Rodensteiner gut in der Defensive standen. Kurz vor der Pause brachte Tobias Haase (43.) den TV mit 2:1 in Führung, Wladimir Jakovenko (83.) erhöhte auf 3:1. In der Nachspielzeit konnte Roßkopf auf 2:3 verkürzen. Viktoria-Sprecher Jens Emmerich: „Das war ein verdienter Sieg für Fränkisch-Crumbach.“

FC Viktoria Schaafheim – FV Mümling-Grumbach 0:2 (0:1)
In einem Spiel zweier gleichwertiger Teams nutzten die Gäste ihre Chancen besser. Lukas Gebhardt (12.) brachte die Odenwälder mit 1:0 in Führung, und bei ähnlichem Spielverlauf nach Wiederanpfiff war es erneut Gebhardt (76.), der auf 2:0 erhöhte. Aufgrund dieser Effizienz geht der Sieg in Ordnung. Schiedsrichter: Heiko Becker (Büdingen).

TSG Steinbach – SC Hassia Dieburg 1:3 (0:3)
Die Gäste warenin der ersten Halbzeit das klar bessere Team und sorgten früh für die Entscheidung durch die Tore von Pierre Kampka (3.), Sergen Tat (17.) und Samet Alan (30.). Die zweite Halbzeit verlief dann weitgehend ausgeglichen, und Steinbach durfte sich noch über das Ehrentor durch Levent Duran (65.) freuen. Schiedsrichter Martin Michler zeigte sechs gelbe Karten.

 


 

(aus op-online.de)


Klein-Zimmern verliert in Überzahl gegen Fränkisch-Crumbach

In der Fußball-Kreisoberliga Dieburg/Odenwald bleibt Tabellenführer SG Langstadt/Babenhausen zwar ungeschlagen, kommt aber etwas überraschend nicht über ein 0:0 gegen die KSG Rai-Breitenbach hinaus. Viktoria Klein-Zimmern verliert in Überzahl gegen Fränkisch-Crumbach. Siege gibt es für Hassia Dieburg und Germania Ober-Roden II.

 

SG Langstadt/Babenhausen - KSG Rai-Breitenbach 0:0 „Wir waren klar überlegen, haben 90 Minuten auf ein Tor gespielt“, berichtete Christian Segeth vom SG-Spielausschuss. Rai-Breitenbachs Torhüter Oliver Scheidler erwischte aber einen guten Tag. Bereits in der ersten Hälfte vergaben zweimal Giovanni Corso, Alexander Haberkorn und Fabian Schildbach Großchancen. In der Schlussphase fischte Scheidler einen Freistoß von Haberkorn aus dem Winkel. Außerdem erzielte Fabian Schildbach in der 90. Minute ein Tor, das wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Diese Entscheidung sorgte für Diskussionen.

SG Langstadt/Babenhausen: Affeldt; Fabio Corso, Hippe, Önk, Bejaoui, Giovanni Corso, Romeo, Moretti, Haberkorn, Schildbach, Schmidt (Wachtel, Kneissl)

 

Viktoria Klein-Zimmern - TV Fränkisch-Crumbach 2:3 (1:2) Ein Fränkisch-Crumbacher sah früh die Rote Karte, die Klein-Zimmerner gingen durch Marcel Roßkopf auch recht schnell in Führung. „Bis dahin war alles gut, nach etwa 20 Minuten haben wir das Fußball spielen aber eingestellt. Wir sind nicht mehr ins Spiel zurückgekommen“, berichtete Klein-Zimmerns Sprecher Jens Emmerich. Es habe zeitweise eher so ausgesehen, als würden die Fränkisch-Crumbacher in Überzahl spielen.
Viktoria Klein-Zimmern: Fabian Müller; Hahn, Soffack Dongmo, Tarp Rosenauer, Ollesch, Glenz, Nowak, Youdom Vocta, Neudert, Bernhard, Roßkopf (Krauss, Lehmann)Tore: 1:0 Roßkopf (14.), 1:1 Stefanovski (21.), 1:2 Haase (43.), 1:3 Jakovenko (83.), 2:3 Roßkopf (90.+4) - Rot: Gössner (Fränkisch-Crumbach, 3.)

 

TSG Steinbach - SC Hassia Dieburg 1:3 (0:3) „Unsere Mannschaft hat in der ersten Hälfte gut gespielt“, meinte Dieburgs Spielausschussvorsitzender Roland Jaensch. Zur Pause führten die Gäste verdient mit 3:0. Nach der Pause spielte Dieburg die Partie recht souverän zu Ende. „Bis auf das eine Tor der Steinbacher haben wir wenige Chancen zugelassen, unser Sieg geht völlig in Ordnung“, so Jaensch.

SC Hassia Dieburg: Ludwig; Jaensch, Santur, Tat, Karaca, Pierre Kampka, Dobrunat, Konakci, Güney, Naim, Alan (Arikan, Schönig, Baumbach)Tore: 0:1 Pierre Kampka (3.), 0:2 Tat (19.), 0:3 Alan (32./FE), 1:3 Duran (55.)

 

TSV Neustadt - Germania Ober-Roden II 1:3 (0:2) „Unsere Pausenführung war vollkommen in Ordnung“, sagte Germania-Trainer Johannes Peters. „Die zweite Hälfte war dann etwas zerfahren. Wir standen tief und haben auf Konter gelauert. Unser Sieg war verdient, wir hätten allerdings früher den Deckel drauf machen müssen“, so Peters. Entsetzt war Peters über die Tätlichkeit eines Neustädter Spielers kurz vor Schluss, der einen Germania-Spieler schlug und trat.

Germania Ober-Roden II: Gotta; Singh, Milenkovic, Jamal Shafiq, Korndörfer, Beutin, Reichert, Spieß, Cerveny, Owusu, Aram Sahinyan (Daniel Gruber, Ayk Sahinyan, Isah Shafiq)Tore: 0:1 Aram Sahinyan (38.), 0:2 Jamal Shafiq (45.), 1:2 Schmidt (59./FE), 1:3 Isah Shafiq (90.+7) - Rot: Kankaya (Neustadt, 90.+2)

 

Viktoria Schaafheim - FV Mümling-Grumbach 0:2 (0:1) Lukas Gebhardt entschied das Spiel mit seinen beiden Toren. „Das 0:1 haben wir durch einen Fehler begünstigt. In der Anfangsphase hatten wir gute Chancen“, sagte Schaafheims Trainer Steffen Schrod. Die Viktoria blieb aber ohne Treffer. Mehr sei bei der weiter angespannten Personalsituation nicht drin gewesen, so Schrod. Sinnbildlich für die aktuelle Personalnot bei der Viktoria sei die Feiertagsgestaltung von Daniel-Pascal Virag gewesen. Der spielte zunächst für die zweite Mannschaft der Viktoria in der C-Liga, bestritt dann einen Ringerwettkampf für den ASV Schaafheim und wurde nach seiner Rückkehr auf den Sportplatz auch noch bei der ersten Mannschaft eingewechselt.

Viktoria Schaafheim: Gunkel; Patrick Böhm, Pascal Böhm, Hartl, Schippers, Krapp, Becker, Öcal, Kreher, Erbacher, Trippel (Virag, Eifert, Höreth)Tore: 0:1, 0:2 Gebhardt (7., 65.)

 

TS Ober-Roden II - SG Sandbach 1:4 (0:0) „In den ersten 42 Minuten waren wir eigentlich die bessere Mannschaft, hatten durch Niklas Winter und Özgün Tatar auch gute Chancen“, sagte TS-Trainer Werner Jozic. Kurz vor der Pause hatte Sandbach aber mehrere Großchancen, die TS-Torhüter Yannik Stamer vereitelte. In der Anfangsphase der zweiten Hälfte trafen die Gäste allerdings doppelt. In der Schlussphase fielen drei weitere Tore, nur eines für Ober-Roden, durch einen Fernschuss von Özgün Tatar zum zwischenzeitlichen 1:3. „Die Niederlage ist um zwei Tore zu hoch ausgefallen“, sagte Werner Jozic, der Felix Knecht wegen des Verdachts auf Nasenbeinbruch früh auswechseln musste.

TS Ober-Roden II: Stamer; Arlovic, Tatar, Niklas Winter (46. Koch), Wunderlin, Markus Winter, Knapek (82. Nasello), Fraccica, Fernandez, Knecht (3. Weitzdörfer), JacobsTore: 0:1 Dönmez (51.), 0:2 Luft (57.), 0:3 Dönmez (81.), 1:3 Tatar (86.), 1:4 Floros (89.) (ey)