Der TSV Seckmauern wünscht allen ein FROHES OSTERFEST

Lützel-Wiebelsbach bleibt weiter in der Erfolgsspur

 

SV Lützel-Wiebelsbach - TSV Seckmauern 2:1 (0:0)
Tore: 1:0 Sebastian Amend (47.), 1:1 David Raitz (77.), 2:1 Sascha Amend (87.)

SV LW: Olt, Stapp, Kurek, Friedrich, Raab, M.Kurek, Krauss, Tarhan (61. Köhler), Seb.Amend, Sa.Amend, Daum
TSV Seckmauern: Hartmann, Verst, Henkes, Sirin (51. Raitz), Kalweit (71. Apostolidis), Breunig, Canbolat, Burak, Loeffler, Seifert, Wuest
Schiedsrichter: Christoffer Reimund (Zwingenberg)  -  Zuschauer: 400


Es bleibt dabei, Seckmauern kann gegen den Ortsnachbarn aus Lützel-Wiebelsbach nicht mehr gewinnen, schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Auch heute Abend, in dem zwar spannenden, aber insgesamt schwachen Derby, fand der TSV keine Mittel und Wege, den Ortsnachbarbarn nachhaltig in Verlegenheit zu bringen. Dagegen aber geht mit dem 2:1-Sieg die unglaubliche Geschichte des SV Lützel-Wiebelsbach in dieser Saison weiter, und keiner weiß, wie diese am Ende ausgeht. Zumindest für eine Nacht steht der  Aufsteiger nun auf dem ersten Platz der Kreisoberliga.

Bilder vom Spiel hier...

Auch heute gab es keine spielerische Feinheiten zu sehen, Kampf um jeden Meter Boden war beim Derby angesagt. Auf dem Bild streiten sich Rafael Kurek (re) vom SV und Manuel Seifert um den Ball, dazwischen lugt Ercan Burak heraus, links Dane Tarhan


19a tabelle lwNach der ersten Halbzeit sah alles noch einigermaßen passabel für Seckmauern aus. Man hielt bis dahin den Gegner gut in Schach, hatte ihn unter Kontrolle und ließ wenig zu. Trotzdem war es der Lützelbacher Sascha Amend, der in der dritten Minute eine der wenigen gute Torchancen der ersten Halbzeit auf dem Fuß hatte, den Ball aus 5m halbrechter Position aber über das Tor setzte. Seckmauern operierte in Folge mit lang geschlagenen Bällen in die Spitze, wollte den SV mit den eigenen Waffen beikommen. Mit zunehmender Spielzeit erwies sich dies jedoch als untauglich. Die Bälle kamen wie von einer Gummiwand postwendend zurück, die  beiden Abwehrrecken des SV, Christof Raab und Michael Kurek, hatten leichtes Spiel. Seckmauern "vergaß" in dieser Phase seine spielerischen Vorteile einzubringen. Man war zwar überlegen, aber es kam dabei nichts rum.

Auf der anderen Seite enttäuschte ebenfalls Lützel-Wiebelsbach in dieser Hinsicht, da auch deren lange Bälle bei Seckmauerns Abwehrchef Bastian Kalweit gut aufgehoben waren. Die beste Tormöglichkeit beim TSV besaß Ercan Burak, der nach einer Flanke von Robin Breunig aber keinen kontrollierten Schuß zustande brachte (34.). Ansonsten entwickelte der TSV kaum Druck nach vorne. Seckmauerns  Kreativspieler waren bei ihren Gegenspielern in besten Händen. Breunig wurde aus dem Spiel genommen, Benjamin Wüst hatte einen schwachen Tag, von Manuel Seifert kam zu wenig und Burak verzettelte sich in zu vielen Einzelaktionen. Der Aufwand, den Seckmauern betrieb, stand in keinem Verhältnis zum Ertrag.
Erst 10 Minuten vor der Pause wurden auch die Gastgeber nun etwas forscher, hätten in dieser Phase auch ein Tor erzielen können (Sascha Friedrich/42.). Ansonsten blieb Lützel-Wiebelsbach in dieser ersten Hälfte zurückhaltend und blass.

Der Schock für Seckmauern kam dann zwei Minuten nach der Pause, als Sebastian Amend per Seitfallschuß die Führung für die Gastgeber erzielte. Wie aus heiterem Himmel. Und genau dieser Amend wollte zwei Minuten später nachzulegen, setzte einen Kopfball knapp über das Tor. Seckmauern versuchte zu antworten, aber Seifert vertändelte fahrlässig in Strafraumhöhe (53.). Trainer Strothmann nahm danach Abwehrspieler Aytekin Sirin vom Feld und brachte dafür Stürmer David Raitz. Inzwischen war die Begegnung jetzt offener geworden, da auch Lützel-Wiebelsbach, mit der Führung im Rücken, nun mehr für das Spiel tat und mutiger wurde. Trotzdem boten beide Mannschaften weiter magere Fußballkost. Und Seckmauern besaß nach wie vor keine Mittel, die Abwehr des SV in Verlegenheit zu bringen, auf der anderen Seite ging es dem Gegner aber ähnlich. In der 71. Minute war allerdings nochmals Sebastian Amend durchgebrochen, wurde von Torwart Simon Hartmann im Strafraum hart gebremst. Kein Pfiff des Schiedsrichters.
Mit dem bis dato einzigen gelungenen Angriff des TSV in der zweiten Hälfte markierte Raitz den Ausgleich: nachdem dieser mustergültig von Breunig mit einem Querpaß bedient wurde, schob der freistehende Raitz den Ball in die lange Ecke (77.). Raitz besaß auch die nächste günstige Gelegenheit zum Torerfolg, kam aber im Strafraum nicht wie erhofft zum Schuß (86.). Besser machte es auf der anderen Seite Sascha Amend, der völlig überraschend abzog und dessen Schuß sich aus 16m hinter Torwart Hartmann ins Tor senkte (87.). Wie schon oft in dieser Spielzeit hat Lützel-Wiebelsbach in der Schlußphase wieder mal ein Spiel aus dem Feuer geholt, heute war Seckmauern der Leidtragende. Als Max Henkes in der Nachspielzeit 8m vor dem Tor den Ball weit übers das Tor jagte und somit das 2:2 verpasste, stand für Seckmauern wieder fest:

Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten einem Ball nach und am Ende gewinnen immer die ......Griene.

Alles in allem ist der Sieg Lützel-Wiebelsbachs verdient. Seckmauern war allerdings nicht das schlechtere Team, den Unterschied machten heute Christof Raab, Michael Kurek und Sebastian Amend aus.



(aus echo-online.de)

Späte Treffer entscheiden die Derbys
SV Lützel-Wiebelsbach, FV Mümling-Grumbach und KSV Reichelsheim siegreich

SV Lützel-Wiebelsbach – TSV Seckmauern 2:1 (0:0).Die erste Torchance im Spiel hatte der Lützelbacher Sebastian Amend bereits nach zwei Minuten, die er aber aus sechs Metern über das Tor setzte. Danach bekamen die Gäste immer mehr das Spiel in die Hand, ohne sich jedoch nennenswerte Torgelegenheiten zu erarbeiten. Seckmauern brachte in dieser Phase außer zwei Weitschüssen von Christian Verst (20.) und Robin Breunig (28.) nichts auf das Tor von SV-Keeper Mathias Olt und so blieb es bis zur Pause bei dem torlosen Remis.

In der zweiten Hälfte überraschte der Aufsteiger die Gäste und ging durch Sebastian Amend (47.) gleich in Führung. Seckmauern versuchte zwar weiter das Spiel zu machen, blieb aber meistens in der starken Abwehr der Platzherren stecken. Als in der 76. Minute der eingewechselte David Raitz den Ausgleich erzielte, schöpfte der TSV Seckmauern wieder Hoffnung. Als sich alle schon auf eine Punkteteilung eingestellt hatten, gelang in der 87. Minute Sascha Amend der glückliche Siegtreffer.


FV Mümling-Grumbach – TSV Günterfürst 3:2 (1:0). Höhepunkt in der ersten Spielhälfte war der sehenswerte Treffer von Marko Kepper in der sechsten Spielminute. Fast aus dem Stand schlenzte er den Ball aus 18 Meter mit dem Außenrist in den Winkel des Günterfürster Tores. Ansonsten passierte lange Zeit im Mittelfeld viel, ansonsten eher wenig. Der Kampf dominierte. FV-Torjäger Rico Blecher war gut von der TSV-Abwehr abgeschirmt und konnte sich bis auf einen Kopfball (23.), der deutlich über das Tor ging, kaum einmal in Szene setzen. Auf der Gegenseite taten sich die Gäste mit einem flüssigen Aufbauspiel schwer und blieben offensiv vieles schuldig.

Nur einmal war die Grumbacher Abwehr nicht im Bilde, sodass Moritz Schmucker – freistehend fünf Meter vor dem Tor – FV-Keeper Markus Krapp hätte fragen können, in welche Ecke dieser den Ball denn haben will. „Am besten schießt Du ihn mir in die Arme“, hätte dieser wohl geantwortet. Genau das tat Schmucker – und fasste sich anschließend an den Kopf (38.). So hätte es sogar mit einem 2:0 in die Pause gehen können, aber Floros Haralambos traf zwei Minuten vor dem Seitenwechsel mit einem direkten Freistoß aus gut zwanzig Meter nur den Pfosten. Das 1:0 entsprach auch eher den Spielanteilen.

Die zweite Halbzeit war fast ein Spiegelbild der ersten, nur gab es auf beiden Seiten mehr Torchancen. Christopher Hörr (53.) erhöhte auf 2:0, ehe Robin Müller (63.) nur wenig später für den Gast verkürzte. Schmucker machte seinen Fehler aus der ersten Halbzeit wieder gut und egalisierte (79.). Doch der TSV Günterfürst schnupperte nur bis in die Nachspielzeit an einem Punktgewinn, denn Marcel Eckert erzielte noch den Siegtreffer (90.+2).

KSV Reichelsheim – KSG Georgenhausen 2:1 (0:1). Drei wertvolle Punkte für die Reichelsheimer im Kampf um den Klassenerhalt. Die Odenwälder waren zu Beginn präsenter, aber Mitte des ersten Durchgangs steigerte sich der Gast und ging fast mit dem Halbzeitpfiff durch einen Heber von Adrian Postal aus 25 Meter in Führung. Michael Schneider (56.) glückte nach der Pause für die nun druckvolleren Reichelsheimer der Ausgleich. Nils Bolz markierte in der 78. Minute den Siegtreffer.


(aus kick-.dieburg.de)

 

TG Ober-Roden - TSV Langstadt 1:3 (1:1). Auf dem schwer zu bespielenden Nebenplatz kam der TSV zunächst nicht besonders gut klar. Zwar glückte Patrick Bohn die 1:0-Führung für die Gäste, die glich TGO-Angreifer Massimo Buonomo aber postwendend aus. Nach der Pause dominierten die Langstädter klar. Pech hatte Bohn, der in der 73. Minute nur die Torlatte traf. TSV-Keeper Marco Zeiger verlebte einen weitgehend ungeprüften Abend. Langstadts Sportlicher Leiter Daniel Giewolies meinte: "Nach der Pause sind wir wie ein Spitzenreiter aufgetreten und haben verdient gewonnen."
TG Ober-Roden: Splitt - Hitzel, Weiland (70. Keles), Jäger, Volkan Oeztuerk - Böhm, Schuelner, Lahri, Ali Oetztuerk (40. Gerlach) - Buonomo, Karadag (30. Gruber).
TSV Langstadt: Zeiger - Wick, Sedlacek, Nath, Schildbach - Da Costa, Filancieri, Haberkorn, Bohn, Altumbas (75. Nessen) - Sahin (60. Monath)
Tore: 0:1 Bohn (12.), 1:1 Buonomo (13.), 1:2 Bohn (60.), 1:3 Wick (81.) - Schiedsrichter. Eckmann (Hanau)


Viktoria Schaafheim - SV Münster 3:1 (1:1). Die Hausherren spielten vom Anpfiff weg engagierter als die Gäste. Dies drückte sich auch durch die die 2:0-Halbzeitführung aus. Beide Treffer erzielte Viktoria Angreifer Sebastian Kurz. Nach der Pause verlief das Spiel ausgeglichener, nach dem Anschlusstreffer bäumte sich Münster auf. Der dritte Treffer von Sebastian Kurz sorgte aber für klare Verhältnisse.
Viktoria Schaafheim: Meyer - Qamar, Trippel, Goran Pavlovic, Hartl (15. Zoran Pavlovic) - Marvin Kurz, Fey, Kreher, Öcal - Romero - Sebastian Kurz (88. Caspari)
SV Münster: Katzenmayer - Müller, Riehl, Turkovicz, Ries - Samuel Owusu, Lotz (60. Amanuel), Breitenbach, D`Orsi - Andreozzi, Huther
Tore: 1:0, 2:0 Sebastian Kurz (26., 36.), 2:1 Samuel Owusu (73.), 3:1 Sebastian Kurz (86.) - Gelb-Rot: D`Orsi (87.SVM) - Schiedsrichter: Euler (Bruchköbel)