11 inter e fuchs burak kocahalEdgar Fuchs (re) im Zweikampf mit Burak Kocahal

Inter Erbach – TSV Seckmauern II 4:3 (3:1)
Tore: 1:0 Tunca (8.), 1:1 Schnellbacher (9.), 2:1 Sanori (25.), 3:1 Sanori (34.), 3:2 D.Calis (72.), 4:2 Berdan Kocahal (78.), 4:3 D.Raitz (90.+8)
Schiedsrichter: Yohendran Subramaniam (FC Bensheim) - Zuschauer: 80

 

Inter Erbach: Teusch, Majdalawi, Özgen, Kaya, Burak Kocahal, Özdemir, Sanori, C.Köroglu, Tunca, Berdan Kocahal, A.Köroglu – Machaodo, Tigges, Kocak, Oezcelikman, Sekinpunar
TSV Seckmauern II: Schäfer, Balonier(28.Beutel, 67.A.Fuchs), Walther, Wagner, Märländer, P.Eckert (3.Schnellbacher), Prostmeyer, E.Fuchs, Daum, D.Calis

 

Bilder vom Spiel hier....

 

Eine mangelhafte Vorstellung liefert die Reserve in Erbach auf dem Kunstrasenplatz gegen Inter ab. Besonders in der ersten Halbzeit zeigt sich die Stapp-Elf äußerst schwach, man bekommt hier überhaupt keinen Zugriff zum Gegner. Im zweiten Abschnitt läuft es dann deutlich besser, aber immer noch unterm Durchschnitt, was am Ende nicht reicht, um Inter zu knacken. Was aber so wichtig gewesen wäre.

  

Nach dem platzierten 16m-Schuß von Ferhat Tunca zum 1:0 (9.) ist der direkte Gegenstoß die beste Aktion des TSV im ersten Abschnitt: der schnelle Dennis Calis überläuft seinen Gegner auf der linken Seite, seine abgewehrte Hereingabe verwertet Dominik Schnellbacher cool aus 13m zum Ausgleich (9.). Danach sieht man bis zur Halbzeit gefühlt nur noch Fehlpässe der Reserve. Ob in Bedrängnis oder ungezwungen, macht keinen Unterschied, meist landen die Bälle beim Gegner, der stark von den Fehlabgaben profitiert. So muss Torwart David Schäfer gegen Berdan Kocahal per Fußabwehr klären (13.), gegen Nazmi Sanori ist er einen Schritt schneller (19.). Zwischendurch setzt Burak Kocahal einen Freistoß an die Latte (14.). Die Führung für Inter ist nur noch eine Frage der Zeit. In der 25.Minute prallt der Ball nach einem Freistoß von Bu.Kocahal wieder an die Latte, den Abpraller verwertet Sanori zum 2:1. Hier hat die TSV-Abwehr geschlafen. Nach einem Abspielfehler taucht Sanori frei vor Schäfer auf und erhöht auf 3:1 (34.). In dieser Phase läuft Seckmauern mehr neben seinem Gegner her, als ihn einmal herzhaft zu attackieren. Auch kann man den schnellen D.Calis nicht wie erhofft ins Spiel einbinden. Erst kurz vor der Pause melden sich David Raitz (42.) und Dennis Daum (44./45.) mit gefährlichen Aktionen, die durchaus zu Toren hätten führen können.

 

11 tabelle interNach der Pause merkt man, dass Seckmauern es besser machen möchte. Lucas Beutel erhält nach einer Ecke eine dicke Tormöglichkeit, bekommt den Ball aber nicht unter Kontrolle (50.). Weitere gute Angriffsversuche Seckmauerns folgen und mit ihnen einige Halbchancen. In der 72. Minute bekommen die Erbacher nach einem Freistoß den Ball nicht weg und D.Calis kann das 3:2 markieren. Nur drei Minuten später muß Schäfer nochmals gegen den durchgebrochenen Sanori retten (75.). Trotzdem ist der TSV jetzt drauf und dran, das Spiel zu drehen, trotz immer noch großen Schwächen im Spielaufbau und im Abwehrverhalten. Der Gegner unterbindet mit zunehmender Spieldauer die TSV-Angriffe ein paar Mal sehr rustikal und schindet dabei auch noch Zeit. Der oft etwas teilnahmslos wirkende Schiedsrichter Yohendran Subramaniam (FC Bensheim) wirkt nicht immer souverän, kann aber von Glück sagen, dass alles im Rahmen bleibt. Auch lässt er später insgesamt acht Minuten nachspielen.
Mitten in die Bemühungen Seckmauerns zum Ausgleich fällt der Treffer zum 4:2 (78.), bei dem die Abwehr wieder kein Zugriff zum Gegner bekommt und allzu schlafmützig agiert. Dieses 4:2 ist der K.O. für die Reserve. Obwohl David Raitz mit der letzten Aktion des Spiels nach einer Ecke per Kopf das 4:3-Endergebnis erzielt (90.+8.).

 

Mit Christian Verst und Martin Beierlein fehlen zwar zwei wichtige Abwehrrecken, aber die Breite und die Qualität des Kaders ist eigentlich groß genug, um dies aufzufangen. Insgesamt eine vertane Chance der Reserve, sein Punktekonto aufzustocken und sich von den Abstiegsrängen etwas abzusetzen.

 

 


 

 

(aus echo-online.de)

A-Liga Odenwald: TSV Günterfürst bleibt Erster
Der TSV siegt beim FC Finkenbachtal mit 3:0. Klare Erfolge feiern die SG Bad König/Zell und der TV Hetzbach.

Von Thomas Nikella

 

ODENWALDKREIS - Der A-Liga-Spitzenreiter TSV Günterfürst hat einen weiteren souveränen Auftritt hingelegt. Beim Gastspiel in Finkenbachtal ließ der TSV nichts anbrennen und gewann sicher mit 3:0. Bemerkenswert war auch die Vorstellung des TV Hetzbach, der Vielbrunn beim 5:0 keine Chance ließ.

 

Türk Breuberg - TSV Hainstadt 1:1 (0:0). Nach Auffassung von Harun Özalp war es für seine Mannschaft ein Spiel der verpassten Chancen: "Wir haben in der ersten Hälfte sehr viele hochkarätige Tormöglichkeiten ungenutzt gelassen und hätten zur Pause längst klar führen müssen, so der Breuberger Co-Trainer. Unmittelbar nach der Pause traf dann Breubergs Spielertrainer Hasan Cur (46.), der die erste Chance zur Führung der Gastgeber nutzte. Doch der Breuberger Druck wurde nach dem 1:0 immer geringer, was den TSV Hainstadt zurück ins Match brachte. In der Schlussphase traf TSV-Spielertrainer Odysseas Floros (81.) per Traumtor zum späten Ausgleich.

 

TSV Höchst II - SG Sandbach II 0:2 (0:1). Jens Krätschmer berichtete von einer Begegnung auf mäßigem Niveau: "Sandbach war feldüberlegen, spielte aber nach der Führung von Mark Philipp Hammann (5.) keine weiteren großen Chancen heraus." Die erste nennenswerte Torgelegenheit der Höchster ereignete sich aber auch erst in der 37. Minute. "Insgesamt waren wir heute zu harmlos, verstanden es nicht, den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen. Von daher geht der Gästesieg auch in Ordnung", so der Höchster. Sandbachs Reserve blieb geduldig und führte bereits in der 56. Minute die Entscheidung herbei: SG-Spielertrainer Norman Besler nahm Maß und vollstreckte unhaltbar zum 0:2.

 

TV Hetzbach - KSG Vielbrunn 5:0 (1:0). Bärenstarker Auftritt der Hetzbacher gegen Aufstiegsrivale Vielbrunn. Bereits in der sechsten Minuten hätte es fast bei den Gästen eingeschlagen, doch der Ball donnerte gegen den Querbalken. In der 30. Minute war es dann soweit: Luca Edelmann schoss zum 1:0 ein. Vielbrunn blieb in der Folge fast nur über Standards gefährlich, ansonsten war von den Gästen wenig zu sehen. Gleich nach der Pause erhöhte Silas Schwinn (46.). Jörg Schwinn (74.), Kevin Schuhmann (81.) sowie Lennard Müller (88., Freistoß) sorgten für den verdienten Heimsieg.

 

Türk Beerfelden- SSV Brensbach 0:3 (0:2). Für Türk-Trainer Cosimo Perrone fiel die Heimniederlage gegen die Brensbacher zu deutlich aus: "In der ersten Hälfte war es eine ausgeglichene Partie, in der ein Eckball sowie ein Torwartfehler zu den beiden Gegentoren führten." Justin Vaupel (30., 38.) nutzte die beiden Situationen für die Gäste. Danach spielte Brensbach deutlich defensiver, lauerte auf Balleroberungen, aus denen sie konsequent umschalteten. Es dauerte allerdings bis in die Schlussminute, bis der SSV nochmals knipste: Lukas Willmeroth (90.) machte den Auswärtssieg für das Team um Spielertrainer Michele Rodemer perfekt. Schulterzucken bei Cosimo Perrone: "Wir waren in Abschnitt zwei überlegen, besaßen beste Chancen, aber konnten sie nicht nutzen", so der Coach.

 

Inter Erbach - TSV Seckmauern II 4:3 (3:1). Die Erbacher fuhren einen ganz wichtigen Heimsieg im sogenannten "Sechspunktespiel" ein. Nach sechs Minuten traf Ferhat Tunca für Inter. Dominik Schnellbacher (8.) glich postwendend aus. Nazmi Sanori (27., 35.), brachte die Erbacher per Doppelschlag wieder auf Siegkurs. "Das 3:1 zur Halbzeit war nicht unverdient, denn wir trafen noch zweimal die Latte und waren überlegen", so der Trainer, der aber auch dagegenhaltende Gäste registrierte, die nicht zu unterschätzen waren. Dennis Calis (70.) brachte Seckmauern dann nochmal heran. Das 4:2 von Berdan Kocahal (78.) hatte aber schließlich vorentscheidenden Charakter. Der erneute Anschlusstreffer von David Raitz (90.+1) fiel zu spät für die nie aufgebenden Gäste. "Ich bin sehr zufrieden, wir wollten den Sieg unbedingt", so Husam Sanori nach Spielende.

 

FC Finkenbachtal - TSV Günterfürst 0:3 (0:0). Matthias Hallstein (55., 84.) sowie Maximilian Henkes (81.) schossen den Tabellenführer zu einem weiteren Sieg. "Günterfürst hatte die höheren Spielanteile, aber zunächst keine glasklaren Chancen. Es war ein sehr taktisch geführtes Spiel", berichtete FC-Spielertrainer Luca Beisel. Nach dem Rückstand war Finkenbach gezwungen, aufzumachen, als Günterfürst mit einem Sonntagsschuss das 2:0 erzielte. Beisel war dennoch nicht unzufrieden: "Wir haben über weite Strecken gut mitgehalten."

 

SG Bad König/Zell - SG Rothenberg 5:1 (3:0). "Das war heute eine deutliche Angelegenheit für uns. Rothenberg lieferte überraschend wenig Gegenwehr", befand Timo Sauer. Bereits in der ersten Hälfte sorgten Jonas Harling (7.), Sven Koch (35.) und Moritz Schmucker (41.) für klare Verhältnisse. Nach der Pause haben wir schnell durch Moritz Schmucker (55.) nachlegen können, ehe der Gast das Ergebnis durch Gabriel Blutbacher (67.) leicht korrigierte", so der Spielertrainer. Doch Bad König blieb konsequent und besorgte durch Sven Koch (81.) das verdiente 5:1.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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