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Kreisliga A Odenwald: TSV Günterfürst ist in Torlaune
Der TSV feiert einen 7:0-Heimsieg gegen Türk Beerfelden. Die SG Sandbach freut sich über ein 5:3 gegen den FC Finkenbachtal.

 

Von Thomas Nikella

ODENWALDKREIS - Der TSV Günterfürst marschiert in der Odenwälder Fußball-Kreisliga A weiter vorneweg. Mit einem 7:0 gegen Türk Beerfelden verweisen die Günterfürster den SV Hummetroth und TV Hetzbach am gestrigen Sonntag auf die Plätze.

 

SG Sandbach II – FC Finkenbachtal 5:3 (2:0). Norman Besler, Trainer der SGS II, sah in der ersten Hälfte einen überzeugenden, weil engagierten Auftritt seiner Schützlinge. Die Überlegenheit drückte sich auch bis zur Pause in Tore aus: Sebastian Chiriac (13.) und Jakob Zentgraf (33.) schossen die Besler-Elf in Front. Doch Finkenbachtal kam nach der Halbzeit auf,als sich die Platzherren einige Unkonzentriertheiten erlaubten. Innerhalb von nur 13 Minuten krempelte der nie aufgebende Gast die Partie um. Julian Walz (59.), Pascal Kaufmann (65.) sowie Daniel Vucic (72.) machten aus einem Rückstand eine 2:3-Führung.
„Da war auch ein wenig Pech dabei. Zuerst staubten die Gäste einen Lattentreffer zum 1:2 ab. Beim Ausgleich wurde ein Schuss unglücklich für uns abgefälscht“, berichtet Besler. Mit Wille und Tempo kam die Kreisoberliga-Reserve zurück: Ein Doppelschlag von Routinier Siegfried Eisele (82., 88.) und erneut Sebastian Chiriac (90.+3) sorgten in Sandbach für Festtagsstimmung. „Letztlich war es aber ein Spiel auf Augenhöhe“, sagte Besler.

 

TSV Günterfürst – Türk Beerfelden 7:0 (6:0). Die Platzherren erwischten einen Auftakt nach Maß: Kim Naas (2.), Steffen Weber (4.) und nochmals Naas (10.) schossen den Spitzenreiter komfortabel in Front. „Wir fanden wirklich super ins Spiel“, informierte Oliver Naas vom TSV. Von Beerfelden war auch danach wenig bis gar nichts zu sehen. Das 4:0 von Max Hörschelmann (15.) hatte vorentscheidenden Charakter. Doch der TSV ließ nie nach, spielte konsequent auf den nächsten Torerfolg: Den erzielte Lukas Köbler (22.), und nach 34 Minuten legte Max Hörschelmann nach. Damit ging es in die Halbzeit. 
Der siebte Treffer ließ nicht lange auf sich warten: Der ehemalige Gruppenliga-Kicker des TSV Höchst traf zum 7:0 für die Elf aus dem Erbacher Stadtteil. „Der klare Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung, wir waren über 90 Minuten das überlegen agierende Team“, bekräftigte der Günterfürster Fußball-Abteilungsleiter.

 

SSV Brensbach – TV Hetzbach 1:2 (0:2). Es war klar, dass der Sieger dieses Matches nur über den Kampf entschieden werden konnte. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste die höheren Spielanteile. Das 0:1 von Kevin Schwinn (9.) soll ein durchdacht herausgespieltes Tor gewesen sein. „Bei uns fehlte vielleicht auch die erforderliche Körperspannung“, sagte Thomas Kerz später. Zudem eroberte der schnelle Gast die höheren Spielanteile. Kevin Ihrig (45.) glückte unmittelbar dem Pausenpfiff das gewichtige 0:2. Ein Spiel in Brensbach zu gewinnen, ist aber nach wie vor nicht einfach, weil sich Schützlinge von Spielertrainer Michele Rodemer stets mit aller Macht gegen einen drohenden Spielverlust stemmen. So auch diesmal: Georg Eidenmüller (54.) brachte die Rodemer-Elf nochmals auf 1:2 heran. „Es war eine gute zweite Hälfte von uns, in der es auch die Gelegenheit zum Ausgleich gab, den wir uns allemal verdient gehabt hätten“, sagte Abteilungsleiter Thomas Kerz.

 

FSV Erbach – TSG Bad König/Zell 1:3 (0:0). Umkämpftes Spiel im Erbacher Sportpark, in dem die Tore sehr spät fielen. Die Kreisstädter besaßen durch Fatih Seventi (22., Latte) und Fazil Abravci (38.) zwei brauchbare Chancen zur Pausenführung. Doch die Kurstädter wurden mit zunehmender Spieldauer immer stärken und übernahmen das Kommando. Nach einer Stunde gelang Jonas Harling das 0:1. Dyar Abravci (72.) glich wenig später für die Erbacher aus. Jetzt war der Zeitpunkt, der das Spiel zum Kippen hätte bringen können. Doch in der Schlussphase spielten die Bad Königer ihre Erfahrung aus und brachten noch die alles entscheidenden Treffer an: Moritz Schmucker (80.) sowie Sercan Sezek (86.) trafen für den cleveren Gast.

 

SG Rothenberg – SV Hummetroth 1:7 (1:5). „Hummetroth spielte nur auf unser Tor. Dennoch kamen wir zu einigen Chancen, die wir aber nicht konsequent genug nutzten“, sagte SGR-Spielertrainer Steffen Heckmann. Immerhin brachte Heckmann seine Elf in der 40. Minute auf 1:3 heran. „Wir hatten es gegen diese Mannschaft unglaublich schwer, weil sie alle Räume mit ihrem „One-Touch-Fußball“ gekonnt durchspielten und immer wieder zum Abschluss kamen.“ Bereits nach 20 Minuten traf Berk Kocahal. Osman Aktürk (25.) Morten Gräf (30.) legten für die zwingender agierenden Gäste nach.
Nach der Pause ein ähnliches Bild: Morten Gräf traf noch dreimal und Osman Aktürk einmal. „Es war eine klare Angelegenheit für den SVH, weil die Mannschaft hoch überlegen auftrat“, so Heckmann abschließend.

 

SV Beerfelden – Türk Breuberg 2:1 (1:0). Durch ein Kopfballtor von Tim Löffler (45.) ging der SVB kurz vor der Pause mit 1:0 in Front. Die Pausenführung war nach Ansicht von Robin Hemberger verdient: „Wir haben die Zweikämpfe konsequent angenommen und vollen Einsatz geboten“, berichtet Beerfeldens Vorstand, dem einige wichtige Spieler fehlten. Dennis Brauch erhöhte nach 67 Minuten schließlich auf 2:0. In der Schlussphase kam Breuberg noch einmal gewaltig und hatte Erfolg: Hasan Cur (85.) brachte die Gäste auf 1:2 heran. „Wir haben uns heute für unser Engagement belohnt“, sagte Robin Hemberger.

 

 

 

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