TSV Seckmauern 1912 e.V.

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Mümling-Grumbach lässt nichts anbrennen: 3:1-Erfolg im Endspiel gegen Lützel-Wiebelsbach

Der Kreisoberligist FV Mümling–Grumbach sicherte sich nach 2016 auch heuer den Turniersieg beim traditionellen Forellenturnier des TSV Seckmauern. Im Finale dominierte die Truppe von Trainer Marcel Winkler gegen den Klassenkonkurrenten SV Lützel–Wiebelsbach klar mit 3:1 und hätte bei konsequenter Chancenverwertung mehr als ein halbes Dutzend Treffer erzielen können.

 

Während die Mümling–Grumbacher mit „voller Kapelle“ antreten konnten und sich eine Woche vor Saisonbeginn schon in prächtiger Spiellaune präsentierten, musste Lützel–Wiebelsbach stark ersatzgeschwächt auflaufen und auf etliche Kicker aus der zweiten Reihe zurückgreifen. Es entwickelte sich von Beginn an trotz der tropischen Temperaturen ein flottes Spiel, in dem der Tabellendritte der Vorsaison in der Kreisoberliga klar den Ton angab und die Taktzahl bestimmte. Nach einer Viertelstunde drückte sich die Überlegenheit der Grün–Weißen auch in Toren aus. Christoph Hörr hatte mit einem Doppelpack in der 14. und 16. Minute seinen FVMG mit 2:0 in Führung geschossen. Aus heiterem Himmel kam der SVLW in der 22. Minute zum Anschlusstreffer, nachdem Mümling–Grumbachs Keeper und ein Verteidiger sich nach einer Flanke gegenseitig behinderten. Boris Knust nutzte das Geschenk und staubte zum 2:1 ab. In der Folge vergeigte Fabian Hörr zweimal aus kürzester Distanz und verpasste damit die Vorentscheidung.

Auch in Halbzeit zwei gingen die Mümling–Grumbacher weiterhin fahrlässig mit ihren Chancen um oder scheiterten am SVLW–Keeper, der sein Team vor einem höheren Rückstand bewahrte. Nach 60 Minuten war er allerdings machtlos, als Fabian Hörr mustergültig auf den Youngster Bastian Weis durchspielte und der mit dem 3:1 für die Entscheidung sorgte.

Mümling–Grumbachs Trainer Marcel Winkler freute sich über den klaren Turniersieg und über die spielerisch starke Leistung seiner Elf. „Wir haben heute schon feinen Kombinationsfußball gezeigt und befinden uns auf einem guten Weg. Unser Turniersieg war hochverdient. Am Mittwoch treffen wir im Pokal noch auf Fränkisch–Grumbach, dann kann am Sonntag die Saison beginnen“, resümierte Winkler nach dem Turniersieg.
Seckmauerns Pressesprecher Ulrich Wagner zog ein positives Fazit über die gesamte Turnierwoche: “Die insgesamt etwa 1500 Zuschauer haben ca. 1300 Forellen verzehrt, dazu in der Mehrzahl hervorragende, faire und flotte Fußballspiele gesehen. Der TSV ist also rundherum zufrieden mit dem Forellenturnier 2018.“       

 

Im Spiel um Platz drei setzte sich der FC Kleinwallstadt dank einer engagierten Leistung verdient mit 2:1 gegen den FC Rimhorn durch.

 

Gruppenspiele
In der "Todesgruppe" Gruppe 1 hatte sich am Ende überraschend der Außenseiter aus Rimhorn durchgesetzt. Der A-Liga-Aufsteiger Rimhorn schlug den Aschaffenburger Kreisliga–Aufsteiger SV Großwallstadt mit 3:1 und sicherte durch das 1:1 gegen die KSG Rai–Breitenbach zum ersten Mal nach 2010 wieder den Einzug in das Halbfinale des Forellenturniers.


In Gruppe zwei schoss sich der Titelverteidiger FV Mümling–Grumbach durch das klotzige 9:0 gegen den KSV Haingrund und das 2:1 gegen den TSV Röllfeld in das Halbfinale.

In Gruppe drei setzte sich der SV Lützel–Wiebelsbach mit den Remis gegen den FSV Wörth und dem 1:0–Erfolg über die Eintracht Kleinheubach in die Runde der letzten vier.

Gruppe vier wurde dominierte vom FC Kleinwallstadt, der sich mit den beiden Siegen gegen den TSV Höchst (1:0 und GSV Breitenbrunn (4:0) für das Halbfinale qualifizierte.

Daten zum Endspieltag

 

Test: SV Seckmauern 1 b – TSV Pflaumheim II 6:1,

 

Spiel um Platz 3: FC Rimhorn – FC Kleinwallstadt 2:1

 

Test: TSV Seckmauern – TSG Messel 1:1

 

Endspiel: FV Mümling–Grumbach–SV Lützel–Wiebelsbach 3:1.
Tore: 1:0 Christoph Hörr (14.), 2:0 Christoph Hörr (16.), 2:1 Boris Knust (22.), 3:1 Bastian Weis.
Schiedsrichter: Max Trumpfheller (Hetzbach).
Zuschauer: 280 am Finaltag, 1500 über den gesamten Turnierverlauf.