TSV Seckmauern 1912 e.V.

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TSV Seckmauern II – SV Beerfelden 1:2 (0:0)
Tore: 0:1 Yannic Hartmann (58.), 0:2 Tim Bottelberger (61.), 1:2 Sven Billinger (90./FE)
Schiedsrichter: Christopher Reimund (Zwingenberg)  -   Zuschauer: 250

TSV Seckmauern II: Schäfer, S.Ercan, Kalweit, T.Eckert, F.Hener (80.Kücük), D.Siebenlist, Schnellbacher (77.Fornoff), Tarhan, Löfler, S.Billinger, Kücük (58.Kotsikas)

SV Beerfelden: Ihrig, Fischer, Löffler, Hartmann, Sigmund (21.D.Hemberger), Meffert, Thiess (30.Barth), Bottelberger, Ghanam (85.R.Hemberger), Sterzelmeier, Kollmer

Das Spiel ist ein Spiegelbild vieler Begegnungen der abgelaufenen Saison mit dem TSV II: eine Stunde lang kann man mithalten, läßt wenig zu, danach wird langsam der Akku leer, die Konzentration läßt nach, der Gegner dadurch stark gemacht. So läuft es auch in der entscheidenden Begegnung um den Klassenerhalt gegen Beerfelden. Zwei blitzsaubere Tore innerhalb von drei Minuten nach einer Stunde bringen Beerfelden komfortabel in Führung. Den Abstieg vor Augen wird Seckmauern II erst in den letzten zehn Minuten nochmals merklich druckvoller. Der Anschlußtreffer von Sven Billinger in der 90. Minute kommt aber zu spät. Der eingewechselte Sotorios Kotsikas hatte zwar noch die Gelegenheit zum Ausgleich und damit die Chance zur Verlängerung erzwingen können. Sein Schuß aus 18m geht aber weit über das Tor. Nach 93 Minuten pfeift Hessenliga-Schiedsrichter Reimund die Begegnung ab. Mit Beerfelden gewinnt am Ende die Mannschaft mit den größeren Kraftreserven verdient und steigt damit in die A-Liga Odenwald auf. Herzlichen Glückwunsch dazu.
Die Reserve dagegen muß nach fünf Jahren A-Ligazugehörigkeit wieder zurück in die B-Liga Odenwald.

relegation beerfelden freude leidNach dem Schlußpfiff: Beerfelden freut sich, Seckmauern niedergeschlagen

 

Bei schönem Wetter war die Partie von Beginn an eine zähe Angelegenheit. Beiden Mannschaften gelang kaum ein brauchbarer Spielzug. Während Beerfelden sein Augenmerk hauptsächlich auf die Defensive legte, probierte es Seckmauern wenigstens ab und zu nach vorne zu spielen. Einen Kopfball von Erol Kücük lenkte SV-Torwart Dennis Ihrig zur Ecke (17.), ebenfalls einen Freistoß von Sven Billinger (31.). Nach einer halben Stunde dominierte der TSV die Begegnung. Eine Hereingabe von Billinger verpasste Dane Tarhan nur knapp (33.), ein Schnellbacher-Schuß verfehlte das Tor (40.). Mit seiner einzigen Möglichkeit in der ersten Halbzeit wäre Beerfelden fast in Führung gegangen, wobei die Chance hochkarätig war. Tim Bottelberger platzierte nach Ecke einen Kopfball Richtung Tor, den Torwart Markus Schäfer aber noch aus dem Dreieck fischen konnte (45.).

Der zweite Abschnitt begann ähnlich wie der erste Abschnitt endete: Seckmauern war optisch überlegen, ohne jedoch gefährlich zu sein. Ausnahme war die 51.Spielminute, als Kücük eine gefährliche Flanke spielte, die beinahe zu einem Eigentor geführt hätte. Dann kam nach 58 Minuten die kalte Dusche für den TSV. Beerfeldens Yannik Hartmann spitzelte eine Hereingabe ins Tor des TSV. Es stand 0:1. Sofort wechselte Seckmauern aus, um dem Sturm mit Sotorios Kotiskas mehr Durchschlagskraft zu verleihen (was am Ende aber nicht wirklich aufging). Nur drei Minuten nach dem 0:1 später stand plötzlich Bottelberger vor Schäfer und erzielte das 0:2. Schockstarre beim TSV. In den nächsten Minuten war man völlig von der Rolle. Beerfeldens Syrier Ammar Ghanam stand vor dem 0:3, als er allein auf Schäfer zulief, doch der wehrte mit seinem Körper ab (71.). Erst nach und nach erholte sich Seckmauern etwas, aber erst die letzten zehn Minuten brachten so etwas wie Druck Richtung Beerfelder Tor. Einen strammen Freistoß von Billinger wehrte Torhüter Ihrig klasse per Fußabwehr ab (88.). Billinger war es auch, der in der 90. Minute den Elfmeter sicher verwandelte (nach Foul an dem wieder eingewechselten Kücük). Der eigentlich sehr schußstarke Kotsikas erhielt dann in der 92. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich, doch sein Schuß aus 18m ging weit am Tor vorbei.

Nach dem Spiel tanzten Beerfeldens Spieler voller Freude, dankten mit einem Spruchband ihrem Torhüter Ihrig, der sowohl in Beerfelden als auch heute in Seckmauern seinen SV im Spiel hielt. Seckmauerns Spieler dagegen werden wohl erst in einigen Tagen realisieren, welche Chance sie in den beiden Relegationsspielen haben verstreichen lassen.

 



(aus echo-online.de)

Nach sechs Jahren zurück in der A-Liga

SV Beerfelden steigt durch 2:1-Erfolg bei Seckmauerns Reserve auf / „Die etwas cleverere Mannschaft“

 

Nach sechs Jahren Fußball-Kreisliga B kehrt der SV Beerfelden durch einen 2:1 (0:0)-Erfolg im zweiten Aufstiegs-Relegationsspiel beim A-Liga-Vierzehnten TSV Seckmauern II zurück in die A-Liga. Seckmauerns Reserve dagegen muss für die B-Liga planen.

Dabei fing die Partie nach dem 1:1 im Hinspiel alles andere als gut für die Beerfelder an, die schon in der ersten Hälfte mit Torgarant Martin Thiess und Abwehrchef Alexander Sigmund zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen hatten.

„Dennoch blieb der SVB stark organisiert, ließ kaum eine Chance unseres Teams zu“, übermittelte Ulrich Wagner vom TSV. Nur einmal musste SVB-Schlussmann Dennis Ihrig (18.) retten, was er einmal mehr souverän tat.

Die beste Gelegenheit zur Gästeführung beschwor Tim Bottelberger (45.) herauf, als er den Ball mit dem Kopf in Richtung oberes Toreck beförderte. Aber Seckmauerns Torsteher Markus Schäfer parierte glänzend.

 

In einer Minute zwei TSV-Chancen

In Fahrt kam die Begegnung mit Beginn der zweiten Hälfte: In der 46. Minute versemmelte der Gast seine bis dahin beste Chance zur Führung, aber auch Seckmauerns Reserve kreierte in der 52. und 53. Minute eine Doppeleinschusschance, noch allerdings ohne die nötige Konsequenz im Abschlussverhalten. Doch die kompakten Gäste aus der Oberzent spielten weiter konsequenter nach vorne, und so fiel nach 58 Minuten durch Yannic Hartmann vielleicht nicht einmal unverdient das 0:1. Nur vier Minuten später packte Tim Bottelberger (62.) einen weiteren Treffer für den SVB drauf.

Der Syrer Ammar Ghanam hatte sogar noch die Chance zum dritten Gästetreffer, doch der fiel nicht, stattdessen wurde in der letzten Minute den Platzherren ein Foulelfmeter zuerkannt, den Jens Billinger zum Anschlusstreffer verwandelte.

In der Nachspielzeit nutzte Sortorios Kotsikas (90.+2) Seckmauerns letzte Gelegenheit nicht, und so blieb es beim 1:2 aus Sicht der Lützelbacher. „Der SV Beerfelden gewann das Rückspiel verdient. Sie waren die etwas cleverere Mannschaft“, urteilte Ulrich Wagner abschließend und gratulierte dem Gegner zum Aufstieg.