TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: 09372 72791

 

Relegation: KOL / A-Liga

03.06 19 Uhr Vikt. Schaafheim - TG Ober-Roden 1:1 

07.6. 16 Uhr: TSG Steinbach - Vikt. Schaafheim 1:2

11.6. 19 Uhr: TG Ober-Roden - TSG Steinbach 2:3

 

Schaafheim bleibt in der KOL, Steinbach steigt in die KOL auf.

 

Relegation Gruppenliga / KOL

03.06 19 Uhr: SV Traisa - Germania Babenhausen 1:1

07.6. 16 Uhr: FV Hofheim - SV Traisa 2:2

11.6. 19 Uhr: Germania Babenhausen - FV Hofheim 0:1

 

12..6.: Alle drei Relegationsteilnehmer steigen auf, da RW Frankfurt von der Verbandsliga in die Hessenliga aufsteigt und der FC Fürth von der Gruppenliga in die Verbandsliga nachrückt. Damit wurde auch ein zusätzlicher Platz für Germania Babenhausen in der Gruppenliga frei. 

 

Nachstehend die Berichte aller Spiele:

 

 

Relegation KOL

 

Vikt.Schaafheim - TG Ober-Roden 1:1

Kreisoberliga ist immer noch greifbar
Fussball-Relegation – TSG Steinbach trifft am Sonntag in seinem Auftaktspiel zu Hause auf Viktoria Schaafheim
Auch wenn es am vergangenen Sonntag nicht ganz zur Meisterschaft in der A-Liga Odenwald reichte, die TSG Steinbach kann immer noch in die Fußball-Kreisoberliga Dieburg/Odenwald aufsteigen. Den ersten Schritt will sie am Sonntag (7.) zu Hause machen.

In der Relegationsrunde zur Kreisoberliga trennten sich am Mittwochabend Viktoria Schaafheim und die TG Ober-Roden 1:1. Damit ist laut Rundenmodus klar, dass die Schaafheimer am Sonntag (7.) bei der TSG Steinbach ihr zweites Relegationsspiel bestreiten. Der Odenwälder A-Ligist fiel am vergangenen Sonntag durch eine 0:1-Niederlage beim TSV Günterfürst noch hinter Inter Erbach vom zweiten auf den dritten Platz zurück, hat aber im direkten Vergleich – der in dieser Saison bei Punktgleichheit entscheidend ist – mit Inter Erbach die Nase vorn. Nach einer 1:2-Niederlage im Hinspiel wurde in der Rückrunde in Steinbach mit 4:0 gewonnen.

Der Aufstieg in die nächsthöhere Klasse ist für die TSG Steinbach also immer noch drin, während der souveräne Herbstmeister Inter Erbach in der Saison 2015/16 einen neuen Anlauf unternehmen muss.

Viktoria Schaafheim steht nach dem 1:1 gegen die TG Ober-Roden schon unter Druck. Im Michelstädter Stadtteil hilft eigentlich nur noch ein Sieg weiter. Gegen die TG Ober-Roden lagen die Schaafheimer als Tabellenfünfzehnter der Kreisoberliga am Mittwochabend sogar mit 0:1 hinten. Mohammed Hakimi hatte die Rödermärker in der 18. Spielminute in Führung gebracht. Durchaus verdient, denn seine Mannschaft hatte mehr Spielanteile und Ballbesitz. Doch auch der Viktoria boten sich einige gute Einschussmöglichkeiten, die vor dem Seitenwechsel noch vergeben wurden. Unter anderem rettete einmal das Aluminium für die TG.

So dauerte es bis in die zweite Spielhälfte hinein, ehe Marvin Kurz (65.) den Ausgleich für die Heimelf erzielte. An diesem durchaus leistungsgerechten Ergebnis änderte sich nichts mehr bis zum Abpfiff von Schiedsrichter Gonsior (Egelsbach).

 

 

TSG Steinbach - Vikt.Schaafheim 1:2
Nur noch Zünglein an der Waage
Fussball-Relegation – TSG Steinbach verliert ihr Auftaktspiel gegen Schaafheim mit 1:2 und ist aus dem Rennen
Für die TSG Steinbach ist der Traum vom Aufstieg in die Fußball-Kreisoberliga bereits nach ihrer ersten Begegnung in der Relegation ausgeträumt. Der Odenwälder A-Ligist unterlag am gestrigen Sonntag zu Hause Viktoria Schaafheim mit 1:2 (1:1).

Enttäuschung bei der TSG Steinbach nach der 1:2-Heimniederlage im ersten Relegationsspiel gegen Viktoria Schaafheim, das nach dem 1:1 zuvor gegen die TG Ober-Roden nun wieder Chancen hat, die Kreisoberliga zu erhalten. Vier Punkte bei einem Torverhältnis von 3:2 haben die Schaafheimer auf ihrem Konto und müssen nun hoffen, dass die Steinbacher am kommenden Donnerstag (12.) bei der TG Ober-Roden einen Punkt mitnehmen. Sollte diese Partie mit 2:1 für Ober-Roden ausgehen, muss ein Entscheidungsspiel gegen Schaafheim angesetzt werden.

Eine halbe Stunde lang stellte die TSG Steinbach gestern die bessere Mannschaft, die läuferisch und kämpferisch vor rund 400 Zuschauer einen hohen Aufwand betrieb – dem sie später Tribut zollen musste. Aber zunächst einmal lief das Spiel nach Wunsch, denn bereits nach sieben Minuten stand es 1:0. Zunächst hatte Goalgetter Serkan Kücük – bester Mann auf dem Platz – noch mit einem Seitfallzieher sein Ziel verfehlt. Doch im Anschluss an eine Ecke stand er in der Mitte des Strafraums sträflich frei und schlenzte überlegt den Ball ins obere Toreck. Von Schaafheims Team war zunächst herzlich wenig zu sehen, zwar mangelte es nicht an Einsatz, aber technische Mängel sowie Ungenauigkeiten im Spielaufbau führten immer wieder zu Ballverlusten.

Das erste Mal gefährlich wurde der Gast in der 21. Minute, als Alexander Hartl steil geschickt wurde und mit dem herauseilenden TSG-Torwart Roman Hamm zusammenprallte. Hamm erlitt dabei eine Platzwunde und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Für ihn kam der junge Alexander Vollhardt. Der Verlust des Stammkeepers war eine der beiden Schlüsselszenen im ersten Durchgang. Bei der zweiten stand der Steinbacher Nils Bolz im Mittelpunkt. Nachdem er kurz zuvor noch die Riesenchance zum 2:0 ausgelassen hatte, weil er frei vor Schlussmann Nicholas Gunkel nicht schoss, sondern ungenau in die Mitte passte (31.), schlug er in der 37. Minute unbedrängt von der rechten Abwehrseite aus einen hohen Pass Richtung eigenen Strafraum. Den Ball erlief Alexander Hartl und schob zum 1:1 ein. Zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaft für die Viktoria, denn Steinbach hatte in der Offensive klare Vorteile. Allerdings schwanden die Kräfte der Odenwälder auch zusehends.

Und das setzte sich nach Wiederanpfiff von Schiedsrichter Silbermann (Bensheim) so fort. Jetzt waren es die Schaafheimer, die mehr Dampf machten. Das Unentschieden wäre so gut wie das Aus im Relegationsrennen gewesen. Oder wie es TSG-Vorsitzender Wilhelm Paulus vor der Partie formulierte: „Schaafheim braucht einen Sieg, wir dürfen nicht verlieren.“ Lange hielt der Gastgeber das Unentschieden, weil die Viktoria-Spieler Hartl (56. und 64.) und Dennis Winter (65.) ihre Möglichkeiten nicht nutzten. Eine Viertelstunde vor Schluss wurden Sören Schornstein beim Eindringen in den Strafraum die Beine weggezogen. Der Unparteiische zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt, Proteste im TSG-Lager gab es gut wie keine – es war ein klarer Strafstoß. Florian Trippel verwandelte sicher zum 1:2.

Erst jetzt mobilisierte die Heimelf nocheinmal alle Kräfte und hatte in der Schlussphase noch zwei prima Möglichkeiten zum 2:2: Zunächst scheiterte Alexander Waßner an Schlussmann Gunkel, und mit zwei Nachschüssen kam Kücük nicht durch (76.). Diese drei Akteure standen auch im Fokus der nächsten Szene, als Kücük eine Hereingabe von Waßner direkt nahm, Viktorias Keeper aber mit einer sensationellen Fußabwehr den Ausgleich verhinderte (83.).

Viktoria Schaafheim hatte jetzt viel Platz und vergab durch Pascal Böhm (90.) und Alexander Hartl (90.+1) noch zwei Einschussgelegenheiten. Aufgrund der Steigerung in der zweiten Halbzeit war der Schaafheimer Sieg nicht unverdient. Steinbach hatte es versäumt, nach dem 1:0 nachzulegen und wurde dafür letztlich vom Kreisoberliga-Vertreter bestraft.

 


TG Ober-Roden - TSG Steinbach 2:3

Schock für TG, Jubel bei Schaafheim

Die TG Ober-Roden hat in der Relegation durch ein Tor in der Nachspielzeit zur 2:3-Niederlage gegen die TSG Steinbach den Aufstieg in die Kreisoberliga verpasst. Ein Unentschieden hätte zum Aufstieg gereicht. Viktoria Schaafheim bleibt Kreisoberligist. Video-Interviews mit den Trainern von Schaafheim und TG Ober-Roden.

Nach der Partie in Ober-Roden gab es zwei Lager. Die Spieler der Heimmannschaft waren nach dem entscheidenden Gegentor zum 2:3 in der Nachspielzeit tief enttäuscht. Die als Zuschauer angereisten Schaafheimer jubelten, da sie durch den Steimbacher Sieg Erster der Relegatiosnrunde wurden und den KOL-Klassenerhalt geschafft hatten. Auch die Steinbacher durften sich freuen, als der Hessenliga-Aufstieg von Rot-Weiss Frankfurt bekannt wurde. Steinbach steigt als Zweiter der Relegationsrunde auf. Ein Unentschieden hätte Ober-Roden zu Platz zwei und zum Aufstieg gereicht, da sich Rot-Weiss Frankfurt am Donnerstag eine halbe Stunde nach dem TG-Spiel durch ein 0:0 gegen Kelsterbach den Aufstieg in die Hessenliga sicherte und dies Auswirkungen bis hinter zur Kreisoberliga-Relegation hatte. Durch den Frankfurter Hessenliga-Aufstieg steigt Fürth als Zweiter der Verbandsliga-Aufstiegsrunde in die Verbandsliga auf, Germania Babenhausen als Dritter der Gruppenliga-Aufstiegsrunde in die Gruppenliga und eben Steinbach als Zweiter der KOL-Relegation in die KOL. Umso ärgerlicher für die TG, als das Ergebnis von Rot-Weiss Frankfurt bekannt wurde. Die Steinbacher blieben auf dem Spielfeld stehen und informierten sich via Handy, bis das Spiel in Frankfurt-Rödelheim beendet war.

Packende Schlussphase mit Happyend für Steinbach

„Wir haben uns in der Schlussphase etwas blöd angestellt. Wir hätten zu machen und dann auf Frankfurt hoffen können“, sagte TG-Trainer Seat Saliu: „Nach dem 2:2 hätten wir das in Überzahl cleverer ausspielen müssen.“ In der ersten Hälfte hatte die TG zunächst Vorteile, mit zunehmender Spieldauer wurde Steinbach stärker und ging durch Erdem kurz vor der Pause in Führung.  Nach dem Wechsel war es erneut Hatem Erdem, der Steinbach mit 2:0 in Führung brachte. Die TG gab aber nicht auf, kam durch Hakan Türktorum zum Anschlusstreffer. In der 73. Minute brachte Steinbachs Manuel Merino Ober-Rodens Yassine El Issami im Strafraum zu Fall. Merino sah die rote Karte, den Foulelfmeter verwandelte Mohammed Hakimi zum Ausgleich. Danach hatten in der packenden Schlussphase beide Teams Chancen zum Sieg, eine nutzte Steinbachs Felix Rug in der Nachspielzeit zum 3:2 für die in Unterzahl spielenden Gäste.

Statistik

TG Ober-Roden: Jurik - Amin Fet Tahi, Böhm, Mounir Fet Tahi, Türktorum, Yassine El-Issami, Lazaar, Kurtlucan, Adib El-Issami, Hakimi, Saliu (46. Mohamed Ahmed)

Tore: 0:1, 0:2 Erdem (39., 53.), 1:2 Türktorum (63.), 2:2 Hakimi (73., FE), 2:3 Rug (90.,+2) - Rot: Merino (73., Steinbach) - Schiedsrichter: Wegmann (Griesheim)

 

 


 

Relegation KOL/Gruppenliga

 

SV Traisa - Germania Babenhausen 1:1

Germania: Remis zum Auftakt
Im ersten Relegationsspiel zur Gruppenliga Darmstadt kam Germania Babenhausen am Mittwoch zu einem 1:1 beim SV Traisa. Weiter geht es für die Germania am kommenden Dienstag mit einem "Endspiel" gegen Hofheim.
Stoll trifft für Babenhausen

Nach viel Anfangsdruck der Hausherren musste Babenhausen einen frühen Rückstand hinnehmen. Der Germania gelang kaum Entlastung, erst nach 30 Minuten war die Partie ausgeglichen. Pech hatte Simon Pospischil (40.) mit einem Pfostenschuss. In der zweiten Hälfte spielten beide Teams offensiv auf. Marlon Stoll glich für die Germania verdient zum 1:1 aus (49.). In der letzten Viertelstunde musste sich Babenhausen in Unterzahl gegen eine Niederlage stemmen, Josefus sah die Ampelkarte. Germania-Sprecher Toni Coppolecchia sagte: "Traisa war zwar einen Tick besser, das Remis haben wir uns aber redlich verdient." Am kommenden Dienstag (19.30 Uhr) hat Babenhausen im letzten Spiel Heimrecht gegen den FV Hofheim. Hofheim und Traisa treffen am Sonntag aufeinander.

Statistik

Germania Babenhausen: Fuhrmann - Stoll, Schrod, Karg, Romeo - Pospischil, Bayrak, Tat  (15. Bejaoui), Niasse (51. Kenan) - Josefus, Castro

Tore: 1:0 Gruner (18.), 1:1 Stoll (49.) - Gelb-Rot: Josefus (78., Germania) - Zuschauer: 350

 

 

FV Hofheim - SV Traisa 2:2

Traisa muss sich mit Remis begnügen
1:1 im Gruppenliga-Aufstiegskampf gegen Babenhausen

Nur ein 1:1 erreichte der SV Traisa im ersten Aufstiegsspiel zur Fußball-Gruppenliga gegen Germania Babenhausen.

Relegationsspiel zur Gruppenliga: SV Traisa – Germania Babenhausen 1:1 (1:0). Knapp 500 Zuschauer sahen eine Partie auf gutem Niveau. Beide Teams gingen das Relegationsspiel zur Fußball-Gruppenliga zunächst zurückhaltend an. Mit zunehmender Dauer bekam Traisa das Spiel aber in den Griff und ging durch von Gruner (17.) in Führung. Danach hätten die ersatzgeschwächten Gastgeber, deren Torjäger Nieswandt sich zudem beim Aufwärmen verletzt hatte, nachsetzen müssen. Das tat der SV aber nicht in letzter Konsequenz, sodass es mit der knappen Führung in die Pause ging.

Nach Wiederanpfiff wurde Babenhausen druckvoller. Der Erfolg stellte sich prompt mit dem Ausgleich durch Stoll (50.) ein. In der Folge hatte Traisa einige turbulente Situationen zu überstehen. Selbst als Babenhausen nach der Gelb-Roten Karte gegen Josefus (79.) in Unterzahl war, konnte der Gastgeber daraus kein Kapital mehr schlagen. „Da hat es dann doch ein bisschen an Qualität gefehlt, um das Spiel zu entscheiden“, sagte Traisas Sportlicher Leiter Heiko Marcinkowski. Bereits am Samstag (15 Uhr) ist der SV nun beim FV Hofheim gefordert.

 

Germania Babenhausen - FV Hofheim

Babenhausen verliert trotz Überlegenheit und Überzahl mit 0:1

Der FV Hofheim und der SV Traisa sind seit Dienstagabend sicher aus der Fußball-Kreisoberliga in die Gruppenliga Darmstadt aufgestiegen. Im dritten Spiel der Relegationsrunde setzte sich Hofheim durch ein frühes Tor von Sebastian Gromus (5.) beim SV Germania Babenhausen mit 1:0 (1:0) durch. Vor 400 Zuschauern – darunter rund 100 aus Hofheim sowie die gesamte Mannschaft aus Traisa – geriet der Sieg gegen feldüberlegene, meist aber zu umständlich und harmlos agierende Babenhäuser auch in Unterzahl (Gelb-Rot wegen Foulspiels für Hofheims Marc Brunner/74.) nicht mehr in Gefahr.

Weil der TSV Langstadt seine Mannschaft (wie berichtet) aus der Gruppenliga zurückgezogen hat, steigen die ersten zwei Teams der Dreiergruppe – Hofheim mit vier Punkten, Traisa mit zwei – auf. Auch Babenhausen (ein Punkt) darf aber noch hoffen und würde aufsteigen, wenn entweder Gruppenligist FC Fürth am heutigen Mittwochabend den Aufstieg in die Verbandsliga Süd perfekt macht oder am Donnerstagabend Verbandsligist Rot-Weiß Frankfurt den Aufstieg in die Hessenliga. In letztgenanntem Fall würde Fürth auch im Falle einer Niederlage gegen Großkrotzenburg als Zweiter der Aufstiegsrelegation in die Verbandsliga Süd aufsteigen und damit den Platz für Babenhausen in der Gruppenliga Darmstadt freimachen.

 

 


 

 

(aus main echo online vom 8.8.15)

Paukenschlag: Langstadt zieht Team zurück
Pau­ken­schlag in der Fuß­ball-Grup­pen­li­ga Darm­stadt: Ei­ne Wo­che nach dem Sai­so­n­en­de zieht der Ta­bel­len­drit­te TSV Lang­stadt sei­ne Mann­schaft aus der Grup­pen­li­ga zu­rück.

 

Wie geht es wei­ter?

Am Samstagabend war es offiziell: Gegenüber Klassenleiter Michael Sobota (Ober-Ramstadt) und Dieburgs Kreisfußballwart Heinz Zulauf (Lengfeld) erklärte der TSV Langstadt seinen Rückzug aus der Guppenliga Darmstadt. Künftig will der Verein in der Dieburger Kreisliga A sein sportliches Glück versuchen. Doch ob das gelingt, erscheint derzeit mehr als fraglich zu sein.

 

Schließlich haben sämtliche Spieler den Verein verlassen, nachdem der ursprünglich als Trainer verpflichtete Eddy Walz (zuvor bei der TSG Mainflingen in der Kreisliga A Offenbach tätig) das Handtuch geworfen hatte.

 

Geld blieb aus
Abgezeichnet hatte sich die Entwicklung bereits in der Winterpause, als der Torschützenkönig der Gruppenliga der vergangenen Saison, Stanko Pavlovic, den Verein verließ. Ausgebliebene Zahlungen eines Sponsors sollen der Grund für Pavlovics Rückzug gewesen sein. Auch die Antrittsgelder und Prämien für die Mannschaft wurden um die Hälfte gekürzt. Als auch dieses Geld den Spielern nicht ausgezahlt wurde, drohten diese mit einem Boykott. Schließlich rettete sich der TSV über die Runde und schloss diese auf Platz drei ab. Jetzt aber kam es zum Schwur. »Wir wissen nicht einmal, ob es für die Kreisliga A reichen wird«, bekannte TSV-Sprecher Theo Greiner.
 Langstadt Rückzug hat unmittelbare Auswirkungen auf die derzeit laufenden Aufstiegsspiele zur Gruppenliga. Aus der Dreierrunde, an der SV Traisa, Germania Babenhausen und FV Hofheim teilnehmen, steigen nun auf jeden Fall zwei Vereine in die Gruppenliga auf. Sollte Gruppenligist FC Fürth, welcher derzeit die Aufstiegsspiele zur Verbandsliga Süd bestreitet, den Aufstieg schaffen (hierfür spricht nach dem 5:2-Erfolg bei Olympia Fauerbach im ersten Spiel einiges), so käme sogar der drittplatzierte Kreisoberligist aus der Aufstiegsrunde in den Genuss des Aufstiegs. Michael Sobota

 


 

Liebe Sportfreunde,

 

im Auftrag des Kreisfußballausschusses übermittle ich (Thorsten Schenk) Euch folgende Informationen zu Auf- und Abstieg in den Odenwälder Kreisligen.

 

Durch den Klassenerhalt des TSV Lengfeld in der Gruppenliga, unterschreitet die Kreisoberliga Dieburg/Odenwald vor Beginn der Relegation die festgelegte Richtzahl 16. Somit findet Punkt 7a der Durchführungsbestimmungen des Hessischen Fußball-Verbandes Anwendung. Dadurch steigt in dieser Spielklasse nur der Tabellenletzte direkt ab. Der Vorletzte geht in die Relegation mit dem 2. der A-Liga Dieburg und dem 2. der A-Liga Odenwaldkreis.

  

Aufgrund der damit verbundenen Klassenstärke in den Kreisligen A bis D, wird auch hier die Richtzahl 16 vor Beginn der Relegation unterschritten und die Anzahl der Absteiger reduziert sich auch in diesen Klassen auf den jeweiligen Tabellenletzten. Da auch mit dieser Konstellation die Richtzahl vor Beginn der Relegation noch unterschritten wird, kommt Punkt 7c zur Anwendung. Diese besagt, dass die Relegation ausfällt und der Relegant der unteren Spielklasse automatisch mit aufsteigt.

 

Im Überblick:

 

Kreisoberliga Dieburg/Odenwald
Mannschaft auf Platz 1 steigt in die Gruppenliga auf
Mannschaft auf Platz 2 spielt in der Relegation um den Aufstieg in die Gruppenliga

Mannschaft auf Platz 15 spielt in der Relegation um den Klassenverbleib in der Kreisoberliga

Mannschaft auf Platz 16 steigt in die Kreisliga ab

 

Kreisliga A Odenwald
Mannschaft auf Platz 1 steigt in die Kreisoberliga auf
Mannschaft auf Platz 2 spielt in der Relegation um den Aufstieg in die Kreisoberliga
Mannschaft auf Platz 15 bliebt in der Kreisliga A
Mannschaft auf Platz 16 steigt in die Kreisliga B ab


Kreisliga B Odenwald
Mannschaft auf Platz 1 steigt in die Kreisliga A auf
Mannschaft auf Platz 2 steigt in die Kreisliga A auf
Mannschaft auf Platz 15 bleibt in der Kreisliga B
Mannschaft auf Platz 16 steigt in die Kreisliga C ab


Kreisliga C Odenwald
Mannschaft auf Platz 1 steigt in die Kreisliga B auf
Mannschaft auf Platz 2 steigt in die Kreisliga B auf
Mannschaft auf Platz 14 bleibt in der Kreisliga C
Mannschaft auf Platz 15 steigt in die Kreisliga D ab
Hier ist die besondere Situation durch den Abstieg des SV Gammelsbach aus der KLB zu berücksichtigen

 

Kreisliga D Odenwald
Mannschaft auf Platz 1 steigt in die Kreisliga C auf
Mannschaft auf Platz 2 steigt in die Kreisliga C auf
Der TSV Hainstadt 1b hat im Vorfeld auf den Aufstieg in die Kreisliga C verzichtet. Sollte der TSV Hainstadt einen der beiden ersten Plätze belegen, steigt der Tabellendritte auf.

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Thorsten Schenk
HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V. Kreisfußballausschuss des Odenwaldkreises -Kreispressewart-

 

Panoramastraße 12
64385 Reichelsheim
Tel: 06164-500504
Fax: 06164-500524
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