TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: siehe "Kontakte"

 

Hassia Dieburg – TSV Seckmauern 3:0 (1:0)
Tore: 1:0 Schnitzer (28.), 2:0 Schnitzer (76.), 3:0 Schnitzer (90./FE)

Hassia Dieburg: Thiel, Boettler, Jakob, Enders (46.Poth), Nath, Gunkelmann, Trninic, Schnitzer, Durmus(83.Dinc), Jaensch (54.Euler), Harbusch
TSV Seckmauern: S.Hartmann, Gessner (72.G.Hartmann), Siebenlist, Walther, Henkes, Balonier (54.Raitz), Canbolat, Verst, Kuhn, Seifert, Wüst


Das Spiel war nicht so klar wie es das Ergebnis vermuten läßt. Trotz vieler guter Einschußmöglichkeiten stand für Seckmauern in Dieburg am Ende trotzdem ein mehr als deprimierendes Ergebnis und verleiht dem Spruch „Wer keine Tore schießt gewinnt auch keine Spiele“ damit mal wieder seine Daseinsberechtigung. Mit dem happigen 0:3 kassierte Seckmauern nun schon seine dritte Niederlage in Folge und geht jetzt mit einigen Sorgen in die nächsten Spiele. Alle drei Tore erzielte Dieburgs Thorsten Schnitzer nach Einzelleistungen.

Bilder zum Spiel hier....

07 dieburg seifert chanceEs war die dahin die beste Chance zum Einschuß und war danach zum Haare ausraufen. Nach einer Viertelstunde stand Manuel Seifert frei vor der Kiste und schaufelt das Ding hoch in den Himmel.

07 tabelle dieburgDas Spiel begann forsch, beide Mannschaften spielten engagiert nach vorne, es deutete sich ein gutes Spiel an. Daniel Walther verlor nach 14 Minuten ein Laufduell gegen Dieburgs Lukas Jänsch, Torwart Simon Hartmann kam unnötigerweise aus seinem Tor, Jänschs Heber ging aber am Tor vorbei. Fast im Gegenzug knallte Christian Verst den Ball mit einem wuchtigen Schuß aus 18m an den rechten Innenpfosten, von dort sprang dieser aber leider nicht ins Tor. Nur eine Minute später erhielt Manuel Seifert die größte Chance des Spiels serviert, als Maximilian Gessner den Ball vom linken Flügel aus in den Strafraum querspielte, Seifert frei vorm Tor nur einzudrücken brauchte, aber den Ball weit über das Tor drosch (15.). Zu seiner Entschuldigung kann man eigentlich nur die schlechten Platzverhältnisse anführen.

Die nächste gute Einschußmöglichkeit hatte danach Dieburgs Mirko Trninic, der ein Laufduell mit Max Henkes für sich entschied, aber Torwart Hartmann klärte mit guter Fußabwehr. Bis jetzt war es ein insgesamt flottes Spiel, bei dem sich kein Team großartige Vorteile erarbeiten konnte. Als der bis dahin auffälligste Spieler, Dieburgs Torjäger Thorsten Schnitzer, nach 28 Minuten sich einen schon abgewehrten Ball erkämpfte und nicht wusste wohin damit, zog er einfach mal aus 18m, halbrechter Position ab – der Ball landete am linken Innenpfosten und sprang von dort ins Tor zur 1:0-Führung der Hausherren. Soviel zum Thema Fortuna jetzt und 15 Minuten vorher bei Christian Verst. Fast im Gegenzug hatte Nicolai Kuhn nach starkem Solo Pech, dass seine Hereingabe fast von der Außenlinie zum freistehenden Benjamin Wüst noch zur Ecke abgefälscht wurde. Doch auch der Gegner hatte seine Chancen, wer sonst als Schnitzer, hier klärte TW Hartmnann mit den Fingerspitzen (29.). Kurz danach startete auch Seckmauern wieder einen sehenswerten Angriff. Nach einem Flügelwechsel von Florian Canbolat auf Freddy Balonier leitete dieser direkt den Ball in die Mitte auf Wüst, der allerdings bedrängt von seinem Gegenspieler nur ein Roller auf das Tor von Tobias Thiel zustande brachte.

Bei Seckmauern stimmte bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich alles. Bis auf die mangelhafte Chancenverwertung und (auffällig) die katastrophale Ausführung der Freistöße. In der Regel flog der Ball über die Abnehmer im Strafraum hinweg (Ball im Aus), kein einziger Freistoß war oder wurde gefährlich. Dabei hatte man doch besten Anschauungsunterricht eine Woche zuvor beim Spiel gegen Lengfeld erhalten. Kurz vor der Halbzeit erhielt Seifert innerhalb des 5m-Raums noch ein gutes Zuspiel von Verst, doch Seifert versprang der Ball (42.)

 

Ein Spiegelbild der ersten Hälfte sollte auch die zweite Hälfte werden: ein in etwa ausgeglichenes Spiel, das sich in der Hauptsache zwischen den Strafräumen abspielte, mit gelegentlichen Aufregern und guten Chancen. Und die lagen vornehmlich auf Seiten des TSV.
Nach vielversprechendem Angriff geriet die finale Vorlage von Seifert für Wüst zu lang (50.). Nach 60 Minuten war Canbolat nach Solo im Strafraum zu unschlüssig, verpasste so den Torschuß. Nach 72 Minuten nahm Seifert nach Freistoß Verst im 5m-Raum den Ball volley, der Ball klatschte an die Latte. Die vergebenen Chancen und das fehlenden Quäntchen Glück gingen schon nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut. Besser machte es vier Minuten später auf der Gegenseite Schnitzer. Er setzte sich im Strafraum gegen drei Seckmäurer durch und traf aus 12m halblinker Position zum 2:0 ins lange Eck (72.). In der 80. Minute spurtete Wüst in eine zu kurze Rückgabe, sein Heber war für Torwart Thiel aber kein Problem. Jetzt erst machte sich langsam Resignation beim TSV breit. Dieburgs Seyfettin Dinc – freigespielt von…..natürlich Thorsten Schnitzer….vergab leichtfertig das 3:0 (86.). Dieses machte dann der Goalgetter wieder höchstpersönlich. Als er in der 90. Minute im Strafraum gefoult wurde, verwandelte er den Strafstoß sicher zum Endstand.

Wohl dem, der einen Thorsten Schnitzer in seinen Reihen hat (letzte Runde 41 Tore in der A-Liga). In der Begegnung zweier durchschnittlicher Mannschaften ragte dieser um Längen heraus. Nicht nur weil er alle drei Tore erzielte, auch weil er, wenn er am Ball war, nicht von diesem zu trennen war und alles was er machte Hand und Fuß hatte.

Fielen die beiden Niederlagen gegen Schaafheim und Lengfeld noch unter die Kategorie „Kann passieren“, so ist die Niederlage heute in Dieburg und die Art und Weise wie sie zustande kam schon bedenklicher. Gegen einen durchschnittlichen Gegner nicht mehr entgegenzusetzen als die eigene Durchschnittlichkeit inklusive Harmlosigkeit, das kann nicht gutgehen. Besonders auswärts nicht, bei einem Aufsteiger. Dass die Mannschaft aktuell auf viele Spieler verzichten muß ist ärgerlich, darf aber nicht als Ausrede gelten. Denn es standen heute 11 gute Spieler auf dem Platz. Und unter den abwesenden Spielern ist aktuell nicht der „Hammer“ dabei, der uns entscheidend weiterbringen könnte. Zu leiden hat darunter vielmehr die zweite Garnitur, die heute in Günterfürst (1:1) aus Personalnot auf viele A-Jugendliche zurückgreifen musste.

Trotz der mangelhaften Chancenverwertung, die sich weiter wie ein roter Faden durch die Saison zieht, sollte man es positiv sehen: selten hat sich eine Mannschaft des TSV in den Spielen bisher so viele Chancen erarbeitet wie in dieser Saison. Das ist doch auch was.


(aus echo-onlinde.de)

Luxusproblem: Zwei Elfer nicht verwertet

FV Mümling-Grumbach gewinnt dennoch mit 5:1 – TSV Seckmauern vermag Schnitzer nicht zu stoppen

Am Rumpfspieltag der Fußball-Kreisoberliga Dieburg/Odenwald am gestrigen Sonntag verlor der TSV Seckmauern bei Hassia Dieburg und fällt damit auf Rang zehn der Tabelle zurück. Einen Sprung auf Platz sechs machte der FV Mümling-Grumbach durch den Heimsieg gegen Viktoria Schaafheim.

FV Mümling-Grumbach – Viktoria Schaafheim 5:1 (2:1). Die Gäste begannen gut und spielten aus dem Mittelfeld geschickt die Bälle in die Spitze. Einen dieser überraschenden Bälle nutzte Sebastian Kurz (8.) zur Führung für die Viktoria. Der FV hatte zunächst Probleme, die Gäste im Mittelfeld in den Griff zu bekommen, doch diese konnten dies nicht zu weiteren Treffern nutzen. Ein weiter Pass aus der eigenen Hälfte nach vorne nutzte Rico Blecher (25.) kaltschnäuzig zum Ausgleichstreffer. Auch der Treffer zum 2:1 durch Christopher Hörr (40.) war eine gelungene Aktion über links mit einem gekonnten Abschluss ins Gästetor. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Blecher noch die große Chance zum 3:1, doch er vergab vor dem Gästetor.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Grumbacher weiter am Ball, und in der 49. Minute schloss Marko Kepper einen Alleingang über links mit einem Torerfolg ab. Nach Vorlage von Kepper erzielte Haralambos Floros (56.) das 4:1. In der 64. Minute setzte Christoph Volk einen Foulelfmeter an den Pfosten des Schaafheimer Tores. Mit seinem zweiten Treffer machte Blecher dann in der 78. Minute den klaren Sieg der Odenwälder perfekt.

Die Gastgeber hätten aber auch noch deutlicher gewinnen können, denn auch Luis Speckhardt (75.) vergab noch einen weiteren Foulelfmeter für den FV. Jan Trippel (78.) sah noch von Schiedsrichter Gross aus Rüsselsheim die rote Karte. Nach dem Spiel zeigte sich FV-Vorsitzender und Pressesprecher Thomas Schmauß auch sichtlich zufrieden: „Meine Mannschaft hat heute viel richtig gemacht.“

SC Hassia Dieburg – TSV Seckmauern 3:0 (1:0). Die Gäste zeigten eine gute Leistung in Dieburg, mussten sich am Ende aber doch deutlich geschlagen geben. Die Seckmaurer steckten zu keiner Zeit auf und hatten drei Alu-Treffer zu verzeichnen. Thorsten Schnitzer (29.) brachte die Hassia in Führung, dies bedeute auch gleichzeitig den Pausenstand. Nachdem Schiedsrichter Reimund aus Zwingenberg die zweite Hälfte freigegeben hatte, war es erneut Schnitzer (77.), der auf 2:0 für die Platzherren erhöhte. Mit dem Schlusspfiff erzielte Schnitzer (90.) mit einem verwandelten Foulelfmeter den Treffer zum Endstand. Hassia-Sprecher Joachim Enders meinte dann auch nach dem Spiel: „Der TSV hätte durchaus auch zur Pause in Führung sein können, aber am Ende haben wir dank Thorsten Schnitzer die Sache mit Glück und Geschick über die Zeit gebracht.“


 


(aus main-echo.de)

Mümling-Grumbach spielt sich in einen Rausch
FV kommt gegen Viktoria Schaafheim zu einem deutlichen 5:1-Sieg


Nur ein Rumpfprogramm gab es in der Fußball-Kreisoberliga Dieburg/Odenwald. Der FV Mümling-Grumbach kam zu einem unerwartet deutlichen 5:1-Sieg gegen Viktoria Schaafheim, Hassia Dieburg schlug den TSV Seckmauern glatt mit 3:0 Toren.

FV Mümling-Grumbach - Viktoria Schaafheim 5:1 (2:1). - Ein Konter der Viktoria führte zur schnellen Führung, welche Kurz (8.) erzielte. Die Odenwälder hatten daran eine ganze Weile zu knabbern, fingen sich aber mit dem 1:1 von Blecher (35.) wieder. In der Folge bekam man ein Übergewicht, was Hörr (41.) zur Führung nutzte. Aus der Pause kamen die Gastgeber mit viel Elan. Kepper (49.) besorgte das 3:1. Während Schaafheim immer mehr abbaute, spielte sich Mümling-Grumbach in einen Rausch. Floros (56.) markierte das 4:1. Danach schoss Grumbachs Volk einen Foulelfmeter an den Pfosten. Dafür zielte Blecher wenig später zum 5:1 ins Tor. Einen weiteren Foulelfmeter des FV, den Speckhardt schoss, hielt Viktorias Towart Dennis Meier (75.). Mit vier Aluminiumtreffern hatten die Odenwälder zu dem einiges an Pech. - SR: Groß (Rüsselsheim). - Zuschauer: 80.

Dreimal Schnitzer
Hassia Dieburg - TSV Seckmauern 3:0 (1:0). - Seckmauern war der erwartet unangenehme Gegner. Die Hassia bekam das Spiel zwar mit zunehmender Dauer in den Griff, dennoch dauerte es fast eine halbe Stunde, ehe Schnitzer zum 1:0 traf. Trotz aller Bemühungen der Dieburger wurde die Partie erst in der Schlussphase entschieden. Schnitzer (76./90. mit Foulelfmeter) erhöhte zum 3:0-Endstand. - SR: Reimund (Bensheim). - Zuschauer: 150.

Germania Babenhausen - KSG Georgenhausen 1:1 (1:0). - In der temporeichen Partie hatte zunächst die Germania mehr vom Spiel. Anfouf (35.) markierte die Pausenführung. Danach übernahm Georgenhausen das Kommando, Schwammberger (48.) erzielte den Ausgleich. Dabei blieb es bis zum Abpfiff. - SR: Kreutzberg (Ginsheim). - Zuschauer: 80. Michael Sobota




(aus echo-online.de)

TSV Höchst siegt mit 7:0

FSV Erbach verliert dagegen ihr Kreisoberliga-Heimspiel gegen Münster mit 1:3


Der TSV Höchst baute gestern Abend in der Fußball-Kreisoberliga seine Tabellenführung mit einem 7:0-Erfolg gegen den TSV Richen aus. Gleichzeitig verlor die FSV Erbach ihr Heimspiel gegen den SV Münster.

TSV Höchst – TSV Richen 7:0 (3:0). So gut, wie es bereits der klare Halbzeitstand auszudrücken scheint, waren die Höchster zunächst nicht. Doch technische Unzulänglichkeiten in der Richener Defensive machten den Gastgebern das Toreschießen leicht. Christoph Eisenhauer nutzte eine solche in der 16. Minute zum 1:0. Einen vom guten Schiedsrichter Hirschberg (Wald-Michelbach) verhängten Foulelfmeter verwandelte Jens Bendel, und Karsten Specht musste in der 36. Minute nach Querpass von Eisenhauer nur noch einschieben. Doch auch die einsatzfreudigen Gäste hatten Chancen, denn der TSV Höchst leistete sich in der Abwehr Leichtsinnigkeiten. In Halbzeit zwei änderte sich nichts an der Überlegenheit des Spitzenreiters. Die weitere Torfolge: 4:0 Pascal Trizzino (53.), 5:0 Sebastian Bartscher (68.), 6:0 Daniel Manschitz (85.), 7:0 Specht (90.). Gelb-Rote Karte: Florian Wajos (Richen/75.). 


FSV Erbach – SV Münster 1:3 (1:1).
 „Wir waren lange Zeit ebenbürtig und gingen durch Devrim Cevik (27.) verdient in Führung“, berichtete FSV-Trainer Ayhan Timocin. Doch den Gästen gelang postwendend der Ausgleich durch Martyn Turkowicz (28.). Erbachs Schlussmann Stefan Teusch parierte noch zwei, drei brenzlige Situationen, dann aber war es soweit, als in der 76. Minute Milivoje Radojkovic zum 1:2 traf. Münster konterte in der Nachspielzeit noch durch Adrian Postall (90.+1) zum 1:3.



Nachholspiel vom 25.09.13
SV Lützel-Wiebelsbach – TV Nieder-Klingen 2:1 (1:1).
Erst der Platzverweis gegen Stanislar Hubinsky vom TV Nieder-Klingen in der 65. Minute ebnete den Gastgebern den Weg zum Heimsieg. Die Partie stand auf keinem sonderlich hohen Niveau und war alles in allem ausgeglichen. Kein Wunder, dass Lützelbachs Sprecher Eigl dann auch von einem „etwas glücklichen Sieg“ sprach, zumal das Siegtor auch erst kurz vor Spielende fiel. Dafür war es aber auch ein besonders schönes.
Die Gäste gingen in der 24. Minute durch Paul Hacker, der einen Fehler des SV-Torwarts ausnutzte, in Führung. Nico Daum (30.) glich wenig später aus. Die zerfahrene Partie war auch im zweiten Durchgang von Ausgeglichenheit geprägt. Ein sehenswerter Volleyschuss aus halbrechter Position von Nils Hübner sorgte in der 86. Minute für das 2:1 und damit für die Entscheidung.