TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: siehe "Kontakte"


TSV Höchst – TSV Seckmauern 3:0 (1:0)
Tore: 1:0 Eisenhauer (5.), 2:0 Blecher (56.), 3:0 Eisenhauer (88.)
Schiedsrichter: Paul Wenzek (Darmstadt)   -   Zuschauer: 650

 

TSV Höchst: Wolf, Lazaridis, Rinnert (82.Plotzki), Kredel, Specht, Remmers, Eisenhauer, Seiler, Fesel (73.Friedrich), Simoes, Blecher

TSV Seckmauern: Schreiber, Balonier, Friedrich, Siebenlist (53.Beck), Walther (76.D.Raitz), Hofferbert, Breunig (67.M.Raitz), Graetsch, Luft, Hener, Gessner

 

Nix war es mit David schlägt Goliath. In einer ziemlich einseitigen Begegnung schlägt der TSV Höchst den TSV Seckmauern hochverdient mit 3:0 und gewinnt damit in diesem Jahr den Schmucker-Pokal. Am Ende ist man in Seckmauern froh, nicht gehörig unter die Räder gekommen zu sein, die Dominanz des Gegners war einfach zu erdrückend, was selbst eingefleischte TSVler sprachlos machte. Von Beginn an macht Höchst klar, wer am Ende den Pokal in den Händen halten wird. Höchst lässt Seckmauern überhaupt nicht ins Spiel kommen. Und hinten hat die Abwehr gegen die Blechers, Eisenhauers, Simoes´ und Remmers´ massive Probleme. Sieht man von den letzten 15 Minuten ab, war es eine Demonstration des Gruppenligisten gegen den Kreisoberligisten. Positiv bleibt festzuhalten, dass der TSV über 90 Minuten gekämpft hat und sich nicht hat abschlachten lassen. Leider war gegen die eindrucksvolle Überlegenheit des Gegners heute kein Kraut gewachsen.
Herzliche Glückwünsche an den Sieger zum Pokalsieg.

 

Bilder vom Spiel hier (Fupa.net).........

Mehr Bilder hier.....

 

pokal hoechst tor 1 0 eisenhauerDer Anfang vom Ende: nach einem Freistoß von Daniel Simoes köpft Christoph Eisenhauer sehr früh das 1:0 der Höchster.

 

Schon die Aufstellung der Höchster zeigt, dass heute bei Ihnen nichts schieflaufen soll. Alles was Rang und Namen hat steht auf dem Spielberichtsbogen. Von wegen die Relegations-Chanche noch nutzen wollen, Spielerrotation, halbe Kraft usw. Nix von alledem.

Entsprechend legen die Höchster auch los. Von Beginn an wird jeder ballführende Seckmäurer aggressiv angelaufen. Schon nach zwei Minuten steht Höchst vor dem 1:0. Daniel Simoes tritt eine Ecke, Christoph Eisenhauer steht am 5er-Eck ziemlich blank, aber Fabian Schreiber bekommt noch irgendwie die Hände hoch und lenkt den Ball von der Linie aus dem Gefahrenbereich. Drei Minuten später ist es aber passiert. Nach einem von Simoes geschlagenen Freistoß in den Strafraum steigt Eisenhauer hoch und köpft aus 3m zum 1:0 ein (5.).

 

Das Rezept der Höchster ist in Folge relativ einfach, aber es genügt, das Seckmäurer Team gehörig einzuschüchtern: weiter den Gegner aggressiv Anlaufen und immer wieder lange Bälle auf Rico Blecher spielen. Das mit Blecher verunsichert die Seckmäurer dann am meisten. Denn wenn der Höchster Torjäger einmal am Laufen ist, dann ist er selbst von mehreren Leuten nicht aufzuhalten. So wie in der 15.Minute, als er von der Mittellinie aus loszieht, drei Mann abschüttelt, den Ball aber am langen Pfosten vorbeischießt. Schon drei Minuten vorher lässt Schreiber einen kernigen Schuss Blechers zur Ecke abprallen. Nach der Ecke kommt Christian Remmers an Ball und muss Schreiber mit einer Glanzparade retten (12.). Überhaupt lösen Eckbälle und Freistöße immer größtes Unbehagen bei den Seckmäurer Spielern aus.

In dieser Phase bekommt Seckmauern überhaupt kein Bein auf die Erde, steht auf dem Platz wie paralysiert.
Nach 23 Minuten spielt Kevin Seiler eine Hereingabe auf Blecher, Marvin Friedrich kann im letzten Moment zur Ecke klären, drei Minuten später flankt Joshua Lazaridis, nun wehrt Daniel Walther vor Blecher ab (26.).

Ab und zu nimmt Höchst das Tempo etwas heraus, verliert dabei aber nie die Kontrolle. Seckmauern gelingt immer noch nichts, man kann nur reagieren, an mitspielen ist überhaupt nicht zu denken. In der 40. Minute verfehlt ein strammer Weitschuss von Simoes knapp das Tor, kurz vor der Halbzeit strebt Seiler allein auf Schreiber zu, doch dieser wehrt ab (44.).

Nach 47 Minuten dann die erste auffallende Aktion Seckmauerns: eine Gessner-Flanke, gedacht für Dario Hener, die diesen aber nicht erreicht! Danach stehen in den nächsten Minuten wieder Blecher-Festspiele an. Nach einem Solo passt er quer in den Strafraum, wo Simoes das 2:0 erzielen könnte, ja müsste, doch dieser verzieht (50.), anschließend köpft Blecher den Ball nach einer feinen Flanke von Lazaridis knapp vorbei (52.). Aber kurz danach fällt dann doch das 2:0: eine schön getimte Flanke von Eisenhauer köpft Blecher unbehelligt und unhaltbar ins Tor (54.). Auch in Folge immer wieder Blecher. Nach 57 Minuten wehrt Schreiber nochmals einen harten Schuss vom Goalgetter ab.

 

Zu allem Übel muss dann auch noch Seckmauerns Robin Breunig verletzt vom Feld (Muskelfaserriss?). Für ihn kommt Maximilian Raitz (67.). Ab diesem Zeitpunkt „läuft“ es für Seckmauern etwas besser, auch weil Raitz etwas energischer in die Zweikämpfe geht und sich dabei einige Male auch behaupten kann. Auch der eingewechselte Jannik Beck bringt frischen Wind in das erstarrte Spiel des Kreisoberligisten. Trotzdem macht natürlich immer noch Höchst die Musik. Patrick Friedrich vergibt das sichere 3:0 nach Flanke von ……. ja, von Blecher (75.), ein Blecher-Heber über Schreiber hinweg misslingt (79.). Vier Minuten vor Spielende erhält Seckmauern über einen Freistoß nochmals eine kleine Chance (86.). Vertan. Eine Minute später endet ein Solo Eisenhauers bei Schreiber, der wieder eine Minute später dann doch nochmals trifft und einen Eckball ins Tor lenkt zum 3:0-Endstand (88.). Pünktlich pfeift der gute Schiedsrichter das sehr faire, für Seckmauern aber grausame Spiel pünktlich ab. 

 


 

(aus echo-online.de)

Favoritensieg im Pokalfinale
Von Siegfried Schaffnit

TSV Höchst schlägt den TSV Seckmauern leistungsgerecht mit 3:0 / Alle drei Treffer mit dem Kopf erzielt

Zum neunten Mal in ihrer Vereinsgeschichte sind die Fußballer des TSV Höchst Odenwälder Kreispokalsieger geworden. Im Finale am vergangenen Mittwoch in Lützel-Wiebelsbach besiegte der Gruppenligist den klassentieferen TSV Seckmauern vor rund 700 Zuschauern mit 3:0 (1:0) und ist Nachfolger der KSG Rai-Breitenbach.

Die in Bestbesetzung angetretenen Höchster machten von Beginn an klar, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollen. Bereits nach fünf Minuten köpfte Mannschaftsführer Christoph Eisenhauer nach einem Eckstoß von Daniel Simoes aus kurzer Distanz direkt ins Tor. Mit der Führung im Rücken erarbeiteten sich die Höchster eine Torchance nach der anderen. Der agile Kevin Seiler und Spielgestalter Daniel Simoes brachten reihenweise Flanken vor das Tor, doch die Angreifer konnten sie nicht verwerten.

Kreisoberligist TSV Seckmauern war in dieser Phase bemüht, weiteres Ungemach zu verhindern. So blieb es dann bis zum Pausenpfiff bei der knappen Führung für das Gruppenligateam.



Das 2:0 fällt kurz nach dem Seitenwechsel

Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Team von Trainer Volker Sedlacek am Drücker: Rico Blecher hatte sich über rechts durchgetankt und den Ball flach in die Mitte gespielt, aber Simoes schoss das Leder aus elf Metern knapp vorbei (50.). Nur zwei Minuten später flankte Markus Rinnert auf Blecher, der aus fünf Meter vorbeiköpfte. In der 54. Minute war es dann wieder soweit. Daniel Simoes flankte von der linken Seite in die Mitte direkt auf den Kopf von Blecher, der diesmal sicher ins Tor zum 2:0 einnickte. Weitere zwei Minuten später scheiterte Blecher, der von Christian Remmers steil geschickt wurde, an Seckmauerns Torhüter Fabian Schreiber.

Die Höchster steckten nun etwas zurück und gaben dem TSV Seckmauern mehr Raum. Die Mannschaft von Trainer Jens Billinger hatte nun mehr Spielanteile, doch die Torchancen waren auf der anderen Seite. In der 74. Minute passte Blecher auf Patrick Friedrich, doch der traf den Ball nicht richtig, der knapp über das Tor flog. Fünf Minuten später erkämpfte sich Christoph Eisenhauer den Ball im Mittelfeld und versuchte, aus 30 Metern Schreiber mit einem Heber zu überlisten, doch sein Schuss ging über die Torlatte. Kurz vor Spielende macht er es besser, als er nach einem Eckstoß von Remmers mit dem Kopf zur Stelle war – 3:0 (88.).

Wenig später pfiff Schiedsrichter Paul Wenzek aus Darmstadt, dem Dominik Kellert (Darmstadt) und Johannes Collatz (Seeheim-Jugenheim) als Linienrichter assistierten, die Partie pünktlich ab.




STIMMEN ZUM SPIEL

 

Wilhelm Paulus (Kreisfußballwart Odenwald): „ Wir haben heute Abend ein schönes Spiel von beiden Kontrahenten gesehen. Beide haben fair und anständig gespielt, und Höchst ist der verdiente Sieger.“

 

Volker Sedlacek (Trainer TSV Höchst): „Über die gesamten 90 Minuten haben wir den besseren Fußball gespielt und sind zurecht Kreispokalsieger geworden.“

 

Jens Billinger (Trainer TSV Seckmauern): „Der TSV Höchst ist der verdiente Sieger, ohne dass ich meiner Mannschaft einen Vorwurf machen möchte. Ich gratuliere dem TSV Höchst zum Kreispokalsieg.“

 

Jürgen Fornoff (Pressesprecher SV Lützel-Wiebelsbach): „Die bessere Mannschaft ist zurecht Kreispokalsieger geworden. Man hat heute schon einen Klassenunterschied erkennen können. Vom TSV Seckmauern hatte ich mir mehr erwartet.“

 

Ulrich Wagner (Pressesprecher TSV Seckmauern): „Das Spiel war heute Abend ernüchternd für uns. Wir hatten keine Chance gegen den Gruppenligisten.“ (nit)