TSV Seckmauern 1912 e.V.

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TSV Hainstadt – TSV Seckmauern II 1:2 (0:1)
Tore: 0:1 Luft (6.), 0:2 Spall (80.), 1:2 Reitz (90.+2)

 

TSV Hainstadt: J.Dulis, Thierolf, W.Wolf, Steib, Speckhardt, M.Wolf, Müller, Haala, S.Reitz, A.Reitz, R.Dulis
TSV Seckmauern: A.Schreiber, F.Hener, Siebenlist, Beierlein, Walter, Löffler, Lardaloro (71.Stützer, 75.R.Friedrich), Luft, Spall, Lechner, D.Raitz (59.Schnellbacher)

 

Bilder vom Spiel hier....

 

Einen ganz entscheidenden Schritt, auch im nächsten Jahr wieder A-Liga spielen zu können, macht Seckmauern II mit seinem Sieg in Hainstadt. In einer äußerst überschaubaren Begegnung macht die Reserve von beiden Teams noch den etwas besseren Eindruck und gewinnt daher verdient. Der Anschlusstreffer der Offensiv schwachen Gastgeber fällt erst in der Nachspielzeit.

18 hainstadt tor luft

Karsten Luft (vom Torwart verdeckt) erzielt hier das 0:1

 

Schon früh stellt Karsten Luft die Weichen auf Sieg. Nach sechs Minuten köpft er eine Flanke von Moritz Spall aus spitzem Winkel ins Tor, Torhüter Jason Dulis macht hier keine gute Figur. In Folge beherrscht die Reserve Ball und Gegner. Erst nach 25 Minuten muss Andreas Schreiber, der für Florian Kalweit im Tor steht (Rücken), zum ersten Mal eingreifen. Danach ist die Partie in etwa ausgeglichen, wobei die Gastgeber keine wirklich gefährlichen Aktionen zustande bringen, sieht man von einem Lattentreffer (30./Reitz) und einem guten Konter in der 40. Minute ab. Eine Minute zuvor verpasst Maikel Lardaloro vom 16er Eck nach Zuspiel von Benni Löffler das 0:2, nachdem Torwart Dulis das Tor verlassen hat.

 

Auch die zweite Hälfte bietet dasselbe Bild wie die erste Halbzeit: eine insgesamt schwache, ereignisarme Begegnung mit zwei schwachen Mannschaften. Hainstadt will, kann aber nicht, Seckmauern II ist zu lethargisch, behält aber weiterhin die Kontrolle. Der einzige Aufreger ist ein Fernschuss von Hainstadts Jens Speckhardt in der 74. Minute, der sich knapp hinter dem Tor senkt. Kurz danach erhält der gerade erst eingewechselte Robin Friedrich die Möglichkeit zum 0:2, doch sein Schuss in aussichtsreicher Position geht hoch über das Gehäuse (76.). Auch Luft hat das nächste Tor auf dem Fuß, verzieht aber (78.). Als einer der kleinsten Spieler, Moritz Spall, nach einer Ecke von Luft per Kopf das 0:2 erzielt, ist die Partie praktisch entschieden (80.). Luft hätte nochmal nachlegen können, wird aber vom Torwart im Strafraum zu Fall gebracht (der Elfmeterpfiff bleibt aus), der Nachschuss wird auf der Torlinie abgewehrt (85.). In der Nachspielzeit führt Reitz einen Freistoß in Höhe des 16ers schnell aus und überrascht dabei den fast beschäftigungslosen Schreiber im Tor.

Ein Wermutstropfen: Maikel Lardaloro muss Mitte der zweiten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden.

 


 

(aus echo-online)

Nullnummern der Abstiegskandidaten
Deutliche Niederlagen für SV Beerfelden und KSG Vielbrunn / Auch TSV Hainstadt verliert Heimspiel

Im Duell der Aufsteiger gewann der TSV Seckmauern II am Donnerstagabend in der Fußball-Kreisliga A beim stark abstiegsbedrohten TSV Hainstadt mit 2:1 und konnte sich dadurch deutlich von der Gefahrenzone absetzen. Alle anderen Abstiegskandidaten kassierten teils empfindliche Niederlagen, die ihre Situation am Tabellenende verschärfen.

TSV Hainstadt – TSV Seckmauern II 1:2 (1:1). In der von Beginn an ausgeglichenen Begegnung erwischte der Gast einen Start nach Maß: Karsten Luft besorgte schon nach fünf Minuten das 0:1. Auch danach lieferten sich beide Kontrahenten ein Spiel mit ähnlich hohen Spielanteilen.

„Nur das Herausspielen hochkarätiger Torchancen wollte uns einfach nicht gelingen“, berichtete Martin Steib von den Platzherren. „Seckmauern war einfach gefährlicher und letztlich auch effektiver.“ Nach 75 Minuten erhöhte Moritz Spall für den Gast. Erst in der Schlussminute glückte Andreas Reitz der Anschlusstreffer.

KSG Vielbrunn – FC Finkenbachtal 1:5 (0:1). In den ersten 45 Minuten lief es nicht mal schlecht für die KSG, die nach 20 Minuten nur den Rückstand von Felix Fischer verkraften musste. Lukas Fertig (50.) bestätigte nach der Pause den selbstbewussten Auftritt der Gastgeber mit dem Ausgleich. Viktor Bauer besaß sogar die Gelegenheit zur Vielbrunner Führung, doch die blieb ungenutzt. Danach war es beinahe eine „Ein-Mann-Show“ von Felix Fischer, der in der 72., 75. und 77. Minute dieses Spiel mit einem Hattrick entschied. Yan-Luca Pawlitschko (83.) packte für den FC noch das 5:1 in der Schlussphase drauf.

Türk Breuberg – TV Hetzbach 0:11 (0:4). Lähmendes Entsetzen bei den Gastgebern: „Wir haben so viele Fehler in der Abwehr produziert und wurden dafür von motivierten Hetzbachern gnadenlos bestraft“, zeigte sich Oguzhan Hazneci (Türk) nach dem Debakel der abstiegsbedrohten Breuberger ratlos. Allen voran muss Hetzbachs Jan Schwinn genannt werden, der von den Platzherren nie unter Kontrolle gebracht werden konnte und alleine sechs Tore beisteuerte. Die Torfolge: 0:1 Jan Schwinn (20.), 0:2 Dennis Vay (22.), 0:3, 0:4 und 0:5 Schwinn (28., 38., 57.), 0:6 Kim Naas (63.), 0:7 Schwinn (73.), 0:8 Ömer Sarikaya (75., Eigentor), 0:9 Patrick Wrba (77.), 0:10 Schwinn (83.), 0:11 Naas (85.).

Türk Breuberg gab außerdem bekannt, dass der Klub ab sofort von Geras Nikolov trainiert wird. Von Trainer Türker Gencer habe man sich dieser Tage einvernehmlich getrennt. Geras Nikolov soll den Breubergern jetzt zum Klassenerhalt verhelfen.

SG Rothenberg – SV Beerfelden 4:0 (2:0). Bittere 0:4-Niederlage für die Beerfelder im Derby bei der SGR, die schon zur Pause durch die Treffer von Steffen Heckmann (12.) und Fabian Wien (22.) verdient mit 2:0 führten. „Schon da hätten wir höher führen können, eigentlich müssen“, sagte Rothenbergs Abteilungsleiter Dominik Seip.

„Wir haben unsere Chancen einfach nicht konsequent genug genutzt“, schickte er hinterher. Von den Beerfeldern war auch nach der Pause wenig zu sehen. Dafür drängte weiter die SG Rothenberg – und das mit Erfolg: Gabriel Blutbacher (75., Freistoß) und wiederum Steffen Heckmann (85.) stellten das Ergebnis auf 4:0.