TSV Seckmauern 1912 e.V.

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TSV Seckmauern – KSG Rai-Breitenbach 2:3 (0:1)
Tore: 0:1 Geist (38.), 1:1 Breunig (53.), 1:2 Geist (59.), 1:3 Romera Garcia (62.), 2:3 ET KSG (90.+2)

 

TSV Seckmauern: Schreiber, M.Raitz (76.D.Raitz), M.Friedrich, T.Eckert, Hofferbert, Luft, Graetsch, Beck (41.Wüst), D.Hener, Gessner, Breunig

KSG Rai-Breitenbach: Scheidler, Kurek, Costa, Pereira, Kocer (77.Gloschweski), Bertholdt, Heusel, Koch (77.Schwandt), Romera Garcia, Reppe, Geist

Schiedsrichter: Nicolai Fleckenstein (Goldbach)   -   Zuschauer: 120

 

Bilder vom Spiel hier.....

 

Der TSV Seckmauern fährt momentan echt die Ergebnis-Achterbahn. Nach der denkwürdigen Niederlage in Ober-Klingen und der guten Leistung unter der Woche in Fränkisch-Crumbach folgt heute eine unerwartete Niederlage gegen die KSG Rai-Breitenbach. Nach temperamentvollen Beginn lässt Seckmauern immer mehr die Zügel schleifen, gestattet den Gästen so zu spielen, dass sie erfolgreich sind: lange Bälle auf ihre schnellen Stürmer und hinten räumt die Abwehr (fast) alles weg. Am Ende steht bei sehr warmen Temperaturen eine genau so enttäuschende wie verdiente Niederlage des TSV.

 

23 rai breitenbach schreiber geist 1 2

Die Szene vor dem 1:2: Stephan Geist kämpft mit Torwart Fabian Schreiber um den Ball, der beim Herabfallen dann ins Tor springt. Hätte der Schiedrichter hier nicht auf Foul entscheiden können?

 

 

23 tabelle rai breitenbachSeckmauern beginnt ohne Dorian Siebenlist und ohne den verletzten Freddy Balonier, dafür ist Dario Hener wieder dabei und auch der lange abwesende Maximilian Raitz.
Nach 15 Minuten hätte Seckmauern schon 3:0 führen können. Zweimal klärt Torwart Oliver Scheidler mit fantastischen Reaktionen (4./14.), beim Schuss vom heranbrausenden Dennis Graetsch aus 14m rettet Rodrigues Pereira für seinen schon geschlagenen Torhüter auf der Linie (6.). Dieses Niveau kann Seckmauern in Folge aber nicht halten, warum auch immer. Es wird fortan kein guter Fußball mehr gespielt, man kann keinen Druck mehr auf den Gegner aufbauen. Das wiederum macht die Gäste stärker; der KSG gelingen jetzt ebenfalls einige gute Aktionen. In der 24. Minute verpasst Christian Koch einen scharf in die Mitte gepassten Ball ganz knapp vor Schreiber, zwei Minuten später vergibt Geist eine 100%ige, als er nach einem Befreiungsschlag allein auf Schreiber zuläuft, den Ball aus 16m aber am Tor vorbeisetzt (26.).

Seckmauern spielt zwar weiter nach vorne, hat auch mehr Ballbesitz, ist aber weiter nicht mehr so druckvoll wie zu Beginn. Trotzdem erhält man weitere Torgelegenheiten. Nach einem guten Einsatz von Graetsch ist plötzlich Breunig frei, sein Schuss aus der Drehung kann Scheidler nicht festhalten, Hener kommt einen Tick zu spät (31.). Sechs Minuten später setzt sich Jannik Beck im Mittelfels glänzend durch, spielt einen tollen Pass auf Karsten Luft. Diesem verspring leider der Ball (37.). Im Gegenzug fällt die Führung der KSG. Geist zieht aus 30m ab und der Ball landet im rechten oberen Torwinkel (38.). Ein richtiger Sonntagsschuss. Kurz vor dem Wechsel muss Beck für Benjamin Wüst wegen Leistenproblemen ausgewechselt werden.

Nach der Halbzeit steht Marco Reppe vor dem 0:2, doch nach einem guten KSG-Angriff schießt er am 16er-Eck freistehend weit über das Tor (49.). Vier Minuten fällt nach vielen planlosen Angriffen des TSV doch noch der Ausgleich. Nach einem weiten Diagonalpass von Hener auf Gessner hält Breunig nach dessen Hereingabe vors Tor nur noch den Fuß hin und drückt den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie (53.). Wer nun gedacht hat, dass dieser Treffer Seckmauern anspornt, wird kurz danach eines Besseren belehrt. Nach 59 Minuten gehen die Gäste wiederum in Führung. Schreiber kann einen Schuss von Reppe nicht festhalten, Geist ist da und irgendwie landet der Ball dann nach einem Zweikampf mit Schreiber im Tor. Schiedsrichter Nicolai Fleckenstein (Goldbach) gibt den Treffer, obwohl es stark nach Torwartbehinderung aussieht. Drei Minuten später erzielt Patrick Romera Garcia nach einer Freistoßflanke per Kopf sogar das 1:3 (62.). Hier sieht Schreiber nicht gut aus, verpasst das Herauslaufen.

 

Wütende Angriffe des TSV bleiben in Folge aus. Rai-Breitenbach versteht es clever, alle Wege zuzustellen. Seckmauern wirkt hilflos in seinen Aktionen. Es ist keiner da, der das Heft in die Hand nimmt. Man reibt sich in Zweikämpfen auf. Die besten Gelegenheiten sind noch:
Eine Direktabnahme von Wüst nach Ecke Graetsch, der Ball geht knapp am Tor vorbei (66.), ein Schuss von Hener aus 16m wird noch zur Ecke abgefälscht (77.), nach einem abgewehrten Freistoß kommt Luft zum Nachschuss, dieser verunglückt, aber auch Hener kann den Ball nicht mehr ins Tor lenken (87.). In der Nachspielzeit fällt der Anschlusstreffer. Nach einem Foult an Gessner in Höhe der Eckfahne schlägt Wüst den Ball vors Tor und dieser wird von einem KSG-Spieler ins Tor befördert.

Seckmauern muss nach dieser Leistung aufpassen, nicht nochmal in Bredouille zu kommen und sich Abstiegssorgen machen zu müssen.

 


 

(aus fupa.net)

KSG macht Titelkampf wieder spannend
Georgenhausen gewinnt Spitzenspiel gegen Mümling-Grumbach / Rai-Breitenbach siegt in Seckmauern

In der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald hat der Tabellenzweite KSG Georgenhausen das Spitzenspiel gegen den Ersten FV Mümling-Grumbach mit 1:0 für sich entschieden. Verfolger Lengfeld kam in Schaafheim ebenso zu einem 3:1-Erfolg wie Viktoria Klein-Zimmern beim 3:1 in Steinbach.


TSV Langstadt - SV Germania Babenhausen 2:6 (1:2)

Der TSV Langstadt hat am Samstag das Babenhäuser Stadtderby gegen Germania Babenhausen mit 2:6 (1:2) verloren. Der Turn- und Sportverein, bei dem derzeit vor allem die Tischtennis-Frauen (Aufstieg in die Bundesliga) für Furore sorgen, bleibt damit abstiegsbedroht. Bei der Germania, die trotz des deutlichen Erfolgs wohl nicht mehr in den Aufstiegskampf eingreifen wird, liegen die Probleme momentan vor allem abseits des Rasens. Denn der Verein aus der Kernstadt liegt aktuell im Clinch mit der Stadt, die der Germania das Sportgelände „Am Ostheimer Hang“ bislang über einen Pachtvertrag für das Training der Aktiven und Junioren sowie die Spiele zur Verfügung stellte. Diesen Pachtvertrag kündigte die Stadt Ende März fristlos, weil sie dem Verein vorwirft, das städtische Gelände und insbesondere die dortigen, auch von Schulen genutzten Leichtathletik-Anlagen nicht gewissenhaft genug gepflegt zu haben.

Die Germania sieht sich diesbezüglich nur noch bedingt in der Verantwortung, seit die Stadt 2016 die Zahlung von monatlich 800 Euro (vom Verein unter anderem für einen Platzwart verwendet) im Rahmen eines Pflegevertrags eingestellt hat. Nun ist davon auszugehen, dass sich Stadt und Verein über einen neuen Mietvertrag für das Sportgelände einig werden. Allerdings soll die Germania künftig nicht mehr die (aktuell leer stehende) Gaststätte auf dem Gelände verpachten dürfen. Dies will die Stadt nach Aussage von Bürgermeister Achim Knoke – nach einigen Sanierungsarbeiten – künftig selbst in die Hand nehmen.
Bei den Langstädtern sind die Herausforderungen hingegen eher sportlicher Natur. Einerseits offenbarte am Samstag vor 150 Zuschauern gerade die löchrige Defensive, weshalb der Stadtteil-Klub nach seinem Aufstieg im vorigen Sommer noch immer mindestens vier bis fünf Siege zum Klassenverbleib benötigt. Andererseits ist weiter offen, ob Trainer und Ex-Profi Mark Schierenberg (einst Schalke, Wattenscheid und Mainz) die Langstädter auch in der kommenden Runde coachen wird. Dies mache er davon abhängig, ob er den aktuellen Kader entscheidend verstärken könne, so Schierenberg. In Gesprächen mit potenziellen Zugängen befinde er sich bereis. In der nächsten Saison wolle er auf alle Fälle um den Aufstieg in die Gruppenliga Darmstadt mitspielen, in der der TSV vor seinem freiwilligen Rückzug in die A-Liga jahrelang beheimatet war.

Dies hatte der Trainer mit den Langstädtern bereits in dieser Runde vorgehabt; aufgrund eines kleinen Kaders und verletzter sowie wieder abspringender Spieler in der Vorrunde verbaute sich der TSV die Chance darauf aber früh. Jüngst stabilisierte sich die Schierenberg-Elf wieder, war am Samstag aber das insgesamt unterlegene Team. Nach 20 ordentlichen Anfangsminuten der Gastgeber übernahm mehr und mehr die Germania das Kommando. Als Antreiber fungierte insbesondere der einstige Hessenliga-Spieler Alexander Haberkorn. Er staubte zwischenzeitlich nicht nur zum 2:0 ab, sondern antwortete Mitte der zweiten Hälfte auch mit dem 3:2 auf den kurz zuvor erzielten Langstädter Ausgleich. Spätestens Haberkorns dritter Streich zum 5:2 machte für die Germania den Deckel drauf. In Front gegangen war sie im ersten Abschnitt durch einen Foulelfmeter des ebenfalls sehr agilen Kevin da Silva.

Fabian Schildbach, auffälligster Langstadt, hatte mit einem satten Schuss unter die Latte mit dem Pausenpfiff das 1:2 erzielt, Samat Aslan nach Wiederanpfiff vom Punkt sogar zum 2:2 getroffen. „Danach hat sich Langstadt aber fast kampflos ergeben“, wunderte sich Antonio Coppoleccia, dass es die Gäste gerade in jener Phase leicht hatten, in der der TSV das Spiel hätte drehen können. Langstadt machte den Fehler, zu schnell zu vehement auf Sieg zu setzen. Die Räume nutzten die Gäste, um in den letzten 22 Minuten mit vier Treffern davonzuziehen.


Germania Ober-Roden II – TV Fränkisch-Crumbach 2:1 (1:0)

Die Germania knüpfte an ihre zuletzt guten Leistungen an und bestimmte die Partie über weite Strecken. Einziges Manko auf Seiten der Gastgeber war die schlechte Chancenauswertung. In der 37. Minute gelang Kevin Klaffen der Führungstreffer für die Heimelf, doch gleich nach Wiederanpfiff gelang Stefan Stefano (48.) der Ausgleichstreffer für Fränkisch-Crumbach. Die Germania machte weiter das Spiel, ließ aber selbst beste Einschussmöglichkeiten aus, ehe in der 75. Minute Arm Hinsah Ober-Roden erneut in Führung brachte. Die brachten die Platzherren mit Cleverness und Geschick nach Hause. Germania-Trainer Johann Peters mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben heute eine ordentliche Mannschaftsleistung abgeliefert. Einziger Kritikpunkt war die schlechte Chancenauswertung.“


TSG Steinbach – SV Viktoria Klein-Zimmern 1:3 (1:1)

Die Viktoria begann gut und ging durch Steve Olesch (9.) früh in Führung. Nach einem Foul an Benjamin Reimer zeigte der Unparteiische Simon Heß aus Heppenheim dann auf den Punkt, und Alexander Waßner (17.) ließ sich diese Chance zum Ausgleich nicht entgehen. Danach blieben Möglichkeiten auf beiden Seiten ohne zählbaren Erfolg. Nach dem Wechsel war es wieder Olesch (47.), der die Gäste mit einem Kontertor in Führung brachte. Auf der Gegenseite hatte Reimer die Chance zum Ausgleichstreffer, aber er setzte den Ball an den Außenpfosten. Als Olesch (76.) mit seinem dritten Treffer das 1:3 erzielte, war die Luft raus bei den Steinbachern, und die Viktoria brachte ihre Führung sicher nach Hause.


KSV Reichelsheim – SV Lützel-Wiebelsbach 1:3 (0:1)

In einer von beiden Seiten mäßigen Partie hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Lützel-Wiebelsbach, vom Erfolg der jüngsten Spiele getragen, war dabei einfach präsenter als die Gastgeber. In der 25. Minute brachte Luca Ost die Gäste in Führung; bei der blieb bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Maximilian Prölss (Ober-Ramstadt). Nach der Pause verwertete Timo Bauer (49.) eine Ecke zum Ausgleich für die Gersprenztaler, doch die Gäste ließen sich nicht beirren und spielten weiter aus ihrer starken Defensive heraus nach vorne. Olt (63.) brachte die Lützelbacher erneut in Führung. Die Gastgeber waren zwar bemüht, konnten aber das Abwehrbollwerk nicht knacken. In der Nachspielzeit erzielte Sascha Amend (90+4) noch das 3:1 für den Gast.


SV Groß-Bieberau - SG Klingen 4:0 (1:0)

Den ersten Durchgang konnte Schlusslicht Klingen vom Ergebnis noch offen gestalten, weil nur Konf (30.) getroffen hatte. Danach hatte man aber nichts mehr zu bestellen. Weps (57.), Lautenschläger (59.) und Schön (88.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.


TSV Seckmauern – KSG Rai-Breitenbach 2:3 (0:1)

Die Platzherren begannen zunächst gut und hatten auch Chancen in Führung zu gehen. Nach gut zwanzig Minuten kamen auch die Gäste besser ins Spiel und in der 38. Minute durch einen 30 Meterschuss von Stephan Geist in Führung. Bei diesem Spielstand blieb es dann auch bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel machte Robin Breunig (53.) den Ausgleich für die Steinbachtaler. Doch nur sechs Minuten später war es erneut Geist der Rai-Breitenbach wieder in Führung brachte. Drei Minuten später erhöhte Patrick Romera Garcia sogar auf 3:1 für die Breuberger. In der Nachspielzeit konnte Benjamin Wüst (90+2) noch das 2:3 erzielen doch zu mehr reichte es für die Gastgeber nicht mehr.


KSG Georgenhausen – FV Mümling-Grumbach 1:0 (0:0)

Es war kein gutes Spiel, das die Zuschauer in Georgenhausen zu sehen bekamen. Tabellenführer Grumbach zwar optisch überlegen, doch Torchancen gab es auf beiden Seiten kaum. Die Partie war überwiegend von Taktik geprägt und es war erkennbar, dass kein Team verlieren wollte. Früher, aber einziger Höhepunkt in der ersten Hälfte war der Lattenschuss von FV-Akteur Christopher Hörr (5.). Ansonsten tat sich bis zum, Pausenpfiff von Schiedsrichter Patrick Rodrigues (Rumpenheim) vor den Toren wenig. Auch nach dem Wechsel änderte sich wenig, ehe Zakaria Bairi die KSG mit einem Sonntagsschuss aus 35 Meter völlig überraschend in Führung brachte. Die Mümlingtäler waren zwar bemüht aber und versuchten den Ausgleich zu erzielen doch sie brachen nichts nennenswertes zu Stande und so blieb es am Ende bei dem glücklichen Sieg für Georgenhausen. KSG-Sprecher Poth sagte nach dem Spiel: „Das Spiel wurde durch den Sonntagsschuss entschieden und ist ein sehr glücklicher Sieg für uns“.


FC Viktoria Schaafheim - TSV 1909 Lengfeld 1:3 (1:0)

Im ersten Durchgang hatte Schaafheim Vorteile, doch es reichte nur zu dem Tor von Sebastian Kurz (39.). Nach dem Seitenwechsel wurde Lengfeld in seinen Aktionen druckvoller. Der Erfolg mit dem Ausgleich von Messerschmitt (53.) stellte sich bald ein. Schaafheim versuchte dagegen zu halten, scheiterte aber einige Male aussichtsreich. Dafür traf auf der Gegenseite Büttner (65.) zu Lengfelds Führung. Jetzt bekamen die Gäste Oberwasser und Messerschmitts Tor zum 3:1 (74.) entschied das Spiel endgültig