TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: 09372 72791


SG Klingen – TSV Seckmauern 3:0 (0:0)
Tore: 1:0 Naumann (70.), 2:0 Janda (77.), 3:0 Hubinsky (54.)
Besonderheit: Dennis Graetsch (TSV) verschießt Foulelfmeter (87.)

 

SG Klingen: Thiel, N.Schwarz, Th.Weber, Stilling, Helfmann, Naumann, L.Schwarz, To. Weber, Janda, Gareis, Hubinsky
TSV Seckmauern: Schreiber, T.Eckert, Hofferbert (73.Spall), Siebenlist, Friedrich, Balonier, Graetsch, Beck, Luft, Breunig, Gessner

 

Es war wieder einmal so ein Spiel, in dem der Favorit (Seckmauern) pausenlos im Angriff liegt, aber beste Chancen nicht nutzen kann. Offensiv tritt der Gegner kaum in Erscheinung, profitiert dann jedoch, das Spielende schon in Sichtweite, von einem Torwartfehler. Die Blamage vor Augen, gelingt dem Favoriten danach nicht mehr viel, im Gegenteil, der sein Glück kaum fassende Gegner blüht auf, netzt noch zweimal ein. Bezeichnend, dass der Favorit selbst einen Elfmeter nicht verwandeln kann.

Das Bemühen konnte man den Spielern Seckmauerns heute nicht absprechen,  aber in entscheidenden Szenen wurden meist die falschen Entscheidungen getroffen.

 

22 klingen 1 0

Der Anfang vom Ende: der ansonsten fehlerfreie Torwart Fabian Schreiber läßt einen fast von der Mittellinie in den Strafraum geschlagenen Freistoß durch die Hände gleiten. Es steht 1:0 für Klingen.

 

22 tabelle klingenMit dem miserabel zu bespielenden Platz in Ober-Klingen hat heute jede Mannschaft seine Probleme. Der Ball hoppelt, wie er will, an ein gepflegtes Aufbauspiel und eine elegante Ballführung ist nicht zu denken. Darunter muss vor allem Seckmauern leiden, denn es ist in der Tat einfacher zu verteidigen als das Spiel zu machen.

Die gesamte erste Halbzeit findet praktisch nur in der Hälfte der Klinger statt. Außer einem Weitschuß von Nico Schwarz, der knapp am Tor vorbei ging (37.), sieht man von der SG nichts. Seckmauern hält sich permanent in der Hälfte des Gastgebers auf, erarbeitet sich, neben manch vielversprechenden Ansätzen, insgesamt sechs gute Tormöglichkeiten. Doch entweder wehrt Torwart Tobias Thiel sensationell ab oder die Schüsse werden abgefälscht oder gehen am Tor vorbei.

Gleich nach der Pause werden zwei weitere Tormöglichkeiten ausgelassen. In der 50.Minute dann ein Freistoß für die Hausherren aus gefährlicher Entfernung, doch Torhüter Schreiber wehrt den verdeckten Schuß von Tobias Helfmann klasse ab. Fünf Minuten später schickt Dennis Graetsch Karsten Luft, der steht frei vor Torwart Thiel, will diesen umspielen, bleibt aber hängen. Bis weit in die 60iger Minuten beherrscht Seckmauern Ball und Gegner, die Abwehr wehrt schon die Ansätze von Angriffen der SG ohne Mühe ab. Mit jeder Minute wird man aber unruhiger, denn schon jetzt beschleicht einem das mulmige Gefühl, dass der TSV noch Stunden spielen könnte, ohne ein Tor zu schießen. Es hat sich inzwischen tatsächlich eine Begegnung entwickelt, bei der Seckmauern nur noch verlieren kann.


Nach 63 Minuten steht Luft nochmals frei vor Torwart Thiel und scheitert wieder. Kurz danach wird es zum ersten Mal richtig gefährlich für Seckmauern. Dorian Siebenlist spielt während eines Zweikampfes mit Hubinsky den Ball zum Torwart zurück und der nimmt den Ball mit der Hand auf (68.). Der Freistoß bringt den Gastgebern aber nichts ein. Zwei Minuten später erhält Klingen einen Freistoß in Höhe der Mittellinie, Naumann spielt den Ball hoch in den Strafraum, Schreiber unterschätzt beim Hochspringen und Abfangen den Ball und dieser landet zum Entsetzen der TSV-Spieler und -Anhänger im Tor. Es steht 1:0 für den Tabellenletzten.

 

Und die Frage kommt jetzt bei Seckmauern auf, wie man gegen dieses Abwehrbollwerk der Gastgeber (überragend Jan Stilling) denn ein oder zwei Tore erzielen will. Aber Seckmauerns Spieler geben nicht auf, spielen weiter stoisch nach vorne. Immer wieder gelingt es Gessner, gefährliche Bälle von der linken Seite in die Mitte zu schlagen, dort wo aber immer noch kein erfolgreicher Verwerter steht. Nach 76 Minuten schießt Gessner selber, der Torwart wehrt den Ball zur Ecke ab. Nur eine Minute später fällt das unglaubliche 2:0 für die Gastgeber: Leon Schwarz schickt Lukas Janda und dieser bringt den Ball, obwohl bedrängt, aus 14m irgendwie an Schreiber vorbei ins Tor (78.).

Seckmauern wird jetzt noch offensiver, hat wieder Chancen. Aber der Ball findet einfach nicht die Lücke. Dafür fällt ein Treffer abermals auf der Gegenseite. Hubinsky setzt sich clever gegen jetzt hinten offene Seckmäurerer durch, sein Schuss in die lange Ecke bedeutet das demütigende 0:3 für den TSV (84.). Als Marvin Friedrich von Torwart Thiel im Strafraum gefoult wird, schießt Graetsch den Ball aus 11m am linken Pfosten vorbei ins Aus (87.). Einfach nur grotesk.

 

Seckmauern schafft es immer wieder, sich jede Saison ein oder zwei „Klöpse“ gegen abstiegsbedrohte Mannschaften zu leisten. Man kann fast die Uhr danach stellen.

 


 

(aus echo-online.de)

Rai-Breitenbacher Schützenhilfe für den FV
Von Siegfried Schaffnit

1:1 gegen Georgenhausen nützt Mümling-Grumbach / Steinbach verliert mit Pech in Fränkisch-Crumbach

Durch den Heimsieg gegen Viktoria Schaafheim und das Remis von Georgenhausen in Rai-Breitenbach hat sich der FV Mümling-Grumbach einen kleinen Puffer an der Spitze der Fußball-Kreisoberliga erarbeitet. Am Tabellenende tauschte Lützel-Wiebelsbach nach dem Heimsieg gegen Groß-Bieberau den Platz mit Derby-Verlierer Steinbach.

KSG Rai-Breitenbach – KSG Georgenhausen 1:1 (1:1). Die Breuberger starteten gut, setzten die Gäste gleich unter Druck und gingen in der zehnten Minute durch Stephan Geist in Führung. Doch der Tabellenzweite aus Georgenhausen zeigte sich nicht geschockt und kam nur drei Minuten später durch Zakaria Bairi zum Ausgleichstreffer. Beide Teams schenkten sich nichts und zeigten eine gute Partie unter Leitung von Schiedsrichter Bierig (Nieder-Roden). Mit Beginn der zweiten Hälfte wurden die Gäste stärker, ohne sich jedoch klare Chancen erarbeiten zu können. Die Odenwälder hielten dagegen und erkämpften sich den Punkt. In der Schlussphase wurde es noch mal hektisch, als Thomas Musiol (Rai-Breitenbach/90+2) nach einem Foul die rote Karte sah. KSG-Sprecher Martin Bücher war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Das war ein gerechtes Unentschieden heute gegen eine gute KSG Georgenhausen.“

SG Klingen – TSV Seckmauern 3:0 (0:0). Die Gäste bestimmten zunächst die Partie, hatten aber kaum klare Torchancen. Und wenn doch einmal etwas auf den Kasten der Platzherren kam, war gute Tobias Thiel zur Stelle. Die Otzberger beschränkten sich zunächst vor allem auf die Defensive und trauten sich erst nach dem Seitenwechsel auch nach vorn. Mit einem Weitschuss von der Mittellinie schaffte Marcel-Daniel Naumann (73.) dann die Führung für Klingen, Lukas Janda (77.) und Stanislav Hubinsky (86.) legten zum 3:0 nach. Nur eine Minute später hatte Seckmauerns Dennis Graetsch (87.) die große Chance zum Anschluss, verzog aber knapp. Die Gäste boten im Großen und Ganzen eine gute Leistung, versäumten es aber, Tore zu erzielen. SG-Sprecherin Petra Lohnes kommentierte: „Seckmauern war die bessere Mannschaft, aber aufgrund der schlechten Chancenverwertung bekam unsere Mannschaft für die zweite Hälfte mehr Mut nach vorne.“ Schiedsrichter: Chris Shea (Hammersbach)

FV Mümling-Grumbach – FV Schaafheim 3:1 (3:0). Der Tabellenführer startete gut und ging bereits nach sieben Minute durch Patrick Beslers Weitschuss in Führung. Per Foulelfmeter erhöhte Christopher Volk (30.) auf 2:0, und nur fünf Minuten später ließ Patrick Kepper (35.) mit einem weiteren Distanzschuss das 3:0 folgen. Nach der Pause beschränkte sich der FV auf das Notwendigste. Zwar markierte Sebastian Kurz (53.) noch den Anschlusstreffer für die Viktoria, aber mehr passierte nicht mehr bis zum Abpfiff von Schiedsrichter Suat Sen (Rüsselsheim).

TV Fränkisch-Crumbach – TSG Steinbach 3:2 (2:1). Der TV ging schon nach vier Minuten durch einen Foulelfmeter von Huseyin Yaman in Führung. Das Tor brachte aber keine Sicherheit in das Spiel der Crumbacher, und die TSG schaffte durch Sebastian Hanatschek (10.) den verdienten Ausgleich. Als Stefan Stefanovski (35.) die Platzherren erneut in Führung gebracht hatte, blieben sie bis zur Pause spielbestimmend. Nach dem Wechsel hatten die Gastgeber die Partie noch zehn Minuten im Griff, bis dann Steinbach stärker wurde und durch Maximilian Gössner erneut ausglich. Die Gäste drückten die Platzherren nun mächtig in die Defensive, doch in die Druckphase von Steinbach hinein schaffte Luca Matuschkewitz (86.) den glücklichen Siegtreffer für die Heimelf. TV-Sprecher Thomas Hentschke: „Das war heute ein glücklicher Sieg für uns. Steinbach wollte am Ende unbedingt den Sieg und lief in den Konter.“ Schiedsrichterin: Felina Dietsch (Langen).

SV Germania Babenhausen – KSV Reichelsheim 0:0 (0:0). Beide Teams zeigten schwache Leistungen. Die Gäste spielten aus einer sicheren Defensive heraus, und Babenhausen machten zu wenig aus seinen Möglichkeiten nach vorne. Die Germania war zwar optisch überlegen, kreierte aber kaum Torchancen. Die Reichelsheimer wiederum rieben sich in der Abwehr auf und kamen kaum in Tornähe. Germania-Sprecher Antonio Coppaleccia analysierte: „Das war heute ein richtiger Sommerkick. Reichelsheim hat sich den Punkt verdient, weil unsere Mannschaft nie richtig zu ihrem Spiel fand“. Schiedsrichter: Jakob Hirschberg (Wald-Michelbach)

SV Lützel-Wiebelsbach – SV Groß-Bieberau 2:1 (1:1). In einer wenig ansehnlichen Kreisoberligapartie hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Sebastian Amend (12.) brachte die Lützelbacher mit 1:0 in Führung, kurz vor der Pause glich aber Halil Ince für die Groß-Bieberauer aus. Lützel-Wiebelsbach setzte auf seine gute Abwehr und vorne auf den starken Sebastian Amend. Dem war es dann auch vorbehalten, den 2:1-Siegtreffer für die Heimelf zu erzielen. Kurz vor dem Abpfiff parierte noch Kevin Jakob einen Schuss der Gäste und hielt damit den Sieg für den SV fest. Schiedsrichter: Paul Wenzek (Wixhausen).

 


 

(aus fupa.net)

Die SG Klingen überrascht
Mümling-Grumbach baut Tabellenführung aus / Lengfeld patzt gegen Ober-Roden

In der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald hat Tabellenführer FV Mümling-Grumbach seinen Vorsprung auf die Verfolger ausbauen können, weil Lengfeld, Georgenhausen und Klein-Zimmern mehr oder weniger patzten. Aufhorchen lässt Schlusslicht Klingen nach dem 3:0-Erfolg über TSV Seckmauern.


KSG Rai-Breitenbach - KSG Georgenhausen 1:1 (1:1)

Die Anfangsphase verlief turbulent, Geist (10.) traf früh zum 1:0, Bairi (13.) glich postwendend aus. Beide Mannschaften hatten in der Folge noch gute Chancen, scheiterten aber knapp oder am Unvermögen.


SG Klingen – TSV Seckmauern 3:0 (0:0)

Schlusslicht Klingen hatte es im ersten Durchgang Torwart Thiel zu verdanken, dass man zur Pause nicht zurücklag. Nach dem Wiederanpfiff wurde Klingen druckvoller. In der Schlussphase sorgten Naumann (75.), Janda (77.) und Hubinsky für einen deutlichen Sieg, der Hoffnung auf den Klassenerhalt macht.


TSV Lengfeld – Germania Ober-Roden II 2:3 (0:2)

Bis zur Pause sah es für Lengfeld schlecht aus. Sahinyan (6.) und Fenkl (41.) hatten die Gäste in Führung geschossen. Danach wurden die Gastgeber energischer und hatten Erfolg. Büttner (47.) und Messerschmitt (74./Foulelfmeter) erzielten den Ausgleich. In der Schlussminute schockte Fenkl mit seinem zweiten Treffer den Aufstiegskandidaten.


SV Lützel-Wiebelsbach – SV Groß-Bieberau 2:1 (1:1)

Die Partie war hart umkämpft. Die Gastgeber standen in der Abwehr gut. Spieler des Tages war Sebastian Amend mit seinen Toren (21./75.). Ince (41.) hatte für Bieberau zwischendurch den Ausgleich erzielt.


Germania Babenhausen – KSV Reichelsheim 0:0

Babenhausen hatte mehr vom Spiel, doch verteidigte Reichelsheim geschickt und konterte gefährlich. Auf der anderen Seite war die spielüberlegene Germania nicht zwingend genug, ein Tor zu erzielen.


Viktoria Klein-Zimmern – TSV Langstadt 1:2 (0:0)

Ohne beide Stammtorhüter hatte die Viktoria alle Mühe, den eigenen Kasten sauber zu halten. Das gelang im ersten Durchgang noch ganz gut. Nach der Pause erzielte Müller (51.) gar das 1:0. Mit seinem ersten Ballkontakt erzielte Langstadts Spielertrainer Mark Schierenberg, der sich eingewechselt hatte, per Freistoß (57.) den Ausgleich. Sternheimer (81.) sorgte schließlich sogar für den Siegtreffer der abstiegsbedrohten Gäste.


TV Fränkisch-Crumbach – TSG Steinbach 3:2 (2:1)

Tore: 1:0 Yaman (4./Foulelfmeter), 1:1 Hanatschek (10.), 2:1 Stefanovski (35.), 2:2 Hanatschek (63.), 3:2 Matuschiewitz (86.).


FV Mümling-Grumbach – Viktoria Schaafheim 3:1 (3:0)

Zunächst hatte der FV absolut Oberwasser: Besler (7.), Volk (30./Foulelfmeter) und Kepper (35.) legten bis zur Pause ein 3:0 vor. Nach dem Wechsel verflachte das Spiel. Schaafheim konnte sich nicht zu einer Aufholjagd aufraffen, obwohl Sebastian Kurz (53.) den Anschluss frühzeitig erzielte.