TSV Seckmauern 1912 e.V.

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KSG Rai-Breitenbach – TSV Seckmauern 1:2 (1:1)
Tore: 1:0 Kocer (6.), 1:1 Wüst (21.), 1:2 Beck (49.)
Besonderheit: Schreiber (TSV) wehrt Elfmeter von Marco Reppe ab (KSG, 35.)

 

KSG Rai-Breitenbach: Scheidler, Kurek, Pereira, Pereira Costa, Heusel, Bertholdt, Romera Garcia, Uhrig, Kocer (85.Musiol), Geist (59.Schwandt), Reppe

TSV Seckmauern: Schreiber, T.Eckert, Graetsch, Siebenlist (13.Spall), Balonier, Beck, Breunig, Burak, Wüst, Luft, Gessner (86.Dechert)

 

Die Zuschauer erleben ein aufregendes Kreisderby aus dem Seckmauern als Sieger hervorgeht. Man könnte sagen glücklich. Weil der Gegner einen Elfmeter verschießt (Schreiber wehrt ab) und er in den letzten zehn Minuten einmal Latte und einmal den Pfosten trifft. Auf der anderen Seite darf man aber nicht verschweigen, dass dem Gegner in vielen Situationen vor- und nachher das Glück ebenfalls zur Seite steht, weil Seckmauern wieder einmal allzu fahrlässig mit seinen Torgelegenheiten umgeht. Am Ende hält Fortuna ihre schützende Hand über einen engagierten Auftritt des TSV und belohnt diesen mit drei nicht unverdienten Punkten.

 

Bilder vom Spiel hier....

 

08 rai tor wuest 1 1Eine punktgenaue Hereingabe von Maximilian Gessner verwertet Benjamin Wüst (2.v.r.) hier zum Ausgleich.

 

 

08 tabelle raiRai-Breitenbach beginnt stürmisch, die schnellen Marco Reppe und Stephan Geist sind anfangs von der Abwehr schwer zu packen. Als Folge davon erzielt Mustafa Kocer mit einem blitzsauberen Freistoßtor aus 19m das 1:0 für die Gastgeber (6.), nachdem Dennis Graetsch vorher den Angreifer nur durch ein Foul bremsen kann. Dorian Siebenlist muss früh wegen einer Zerrung vom Platz. Allerdings lässt die Wucht der KSG-Angriffe nach der Führung etwas nach, Seckmauern kann sich peu-á-peu befreien. Moritz Spall erhält eine prima Gelegenheit zum Ausgleich, als ihm Benjamin Wüst den Ball gut durchsteckt, Spall den Schuss aber frei vor Torwart Scheidler mit links verzieht (11.). Danach gelingt Karsten Luft ein Solo, doch Scheidler fälscht seinen Schuss noch zur Ecke ab (18.).


Inzwischen ist es ein offenes Spiel geworden. Die Abwehr Seckmauerns hat sich auf die langen Pässe auf die schnellen KSG-Stürmer eingestellt, die Offensive setzt einige Nadelstiche, das Mittelfeld ist umkämpft. Ein sehenswerter Angriff bringt Seckmauern den Ausgleich. Die punktgenaue Hereingabe von Maximilian Gessner köpft Wüst in die lange Ecke (21.). Rai-Breitenbach ist nun verunsichert, Seckmauern bestimmt fortan den Lauf des Spiels.  Innerhalb von Sekunden muss Scheidler bei zwei satten Weitschüssen von Gessner und Jannik Beck mit Glanzparaden Gegentore verhindern (32.).

 

Dann folgt eine Schrecksekunde für den TSV. Ercan Burak will im Strafraum den Ball einfach nur wegdreschen, von der Seite kommt ein KSG-Spieler, hält seinen Fuß drüber, den Burak dann natürlich von unten trifft. Anstatt aber wegen des gestreckten Fußes Freistoß für den TSV zu geben, pfeift Schiedsrichter Peter Hannemann (Büttelborn) Elfmeter. Reppe tritt an, aber Fabian Schreiber kann den Ball zur Seite abwehren (35.). Überhaupt Schreiber. Dieser erwischt heute einen Sahnetag, hält bis auf das Freistoßtor heute alles was auf seinen Kasten kommt.
 

Trotzdem bringt der Elfmeter Seckmauern etwas aus dem Tritt. Mit letztem Einsatz muss Schreiber gegen Reppe klären (36.) Eine Minute später spielt Burak kurz vor dem eigenen Strafraum einen kapitalen Fehlpass direkt zu Reppe, nur mit viel Glück kann ein Treffer verhindert werden (37.). Im Gegenzug verspielt Wüst leichtfertig die Führung, sein schwacher Schuß mit dem rechten Fuß ist für Scheidler kein Problem. Kurz danach prallen Tim Eckert und Kocer fürchterlich zusammen. Eckert bleibt lange liegen, erholt sich aber schnell wieder. Für die TSVler liegt beim Zusammenprall ein klares Foul von Kocer vor, aber der Unparteiische entscheidet auf Freistoß für die Gastgeber (38.). Diese ist wieder (genau wie der Elfmeterpfiff vorher und auch nachher) einer der seltsamen Entscheidungen des Schiedsrichters am heutigen Tag gegen Seckmauern speziell in engen Situationen, die viel Hektik ins Spiel bringen und den Unmut der Fans hervorrufen.

Fast mit dem Halbzeitpfiff fährt der TSV nochmals einen schönen Angriff, die gefährliche Hereingabe von Luft wird aber von Scheidler abgefangen.

 

Kurz nach dem Wechsel gelingt Jannik Beck mit einem 20m-Schuß, der noch abgefälscht wird, das 1:2 (49.). Ab diesem Zeitpunkt bestimmt Seckmauern mehr oder weniger die Partie. Zwar muss man weiterhin auf die kontergefährlichen Angriffe der KSG achten, doch es gelingen immer wieder eigene, sehenswerte Angriffe. Wüst „schippt“ den Ball, mehr als er schießt und als Flanke gedacht ist, an die Querlatte (52.), ein im Ansatz guter Angriff wird im letzten Moment von Benjamin Bertholdt abgefangen, beim gefährlichen Gegenzug drischt KSG-Spieler Dennis Uhrig den Ball aus 15m übers Tor (61.). Immer noch muß Seckmauern auf diese Konter aufpassen, die in ihrer Qualität allerdings langsam nachlassen. Weiterhin spielt der TSV seine spielerischen Vorteile aus und gefällt sowhl in der Abwehr als auch auch im Angriffsmodus. Ein Weitschuß von Beck geht über das Tor (71.), genau so wie der Weitschuß vom schön freigespielten Luft (75.).

 

Dann eine turbulente Szene im TSV-Strafraum nach einem Eckball bei der Seckmauern einiges Glück hat. Zum Schluß schießt Patrick Schwandt den Ball aus 13m noch an die Latte (77.). Zwei Minuten später hat Spall auf der Gegenseite das 3:1 auf dem Fuß, doch Scheidler wehrt dessen Schuß aus 5m ab (79.).

 

Gegen Schluß setzt der Gastgeber alles auf eine Karte. Seckmauern muss wieder viel nach hinten arbeiten, um das 2:1 zu sichern. In der 88.Minute steht Rai-Breitenbach vor dem Ausgleich, doch Teufelskerl Schreiber wehrt den Schuß vom frei auf ihn zulaufenden Reppe zur Seite ab. In der 90. Minute erhält die KSG einen Freistoß, 20m vor dem Tor, Benjamin Berthold schießt den Ball an den linken Pfosten. In der Nachspielzeit fährt Seckmauern einen Konter über Spall und dem eingewechselten Oliver Dechert. Dieser legt im Strafraum klug auf Luft, dessen satter Schuß wehrt Scheidler jedoch mit einer Prachtparade über die Latte.  Danach ist Schluß, Seckmauern feiert den ersten Auswärts-Dreier.

 


 

(aus fupa.net)


Tabellenführer lässt zwei Punkte liegen
FV Mümling-Grumbach gibt gegen KSG Georgenhausen eine 2:0-Führung aus der Hand / Derbysieg für TSV Seckmauern

 

Trotz der Punkteteilung gegen die KSG Georgenhausen bleibt der FV Mümling-Grumbach Tabellenführer der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald. Siege gab es dagegen für den SV Lützel-Wiebelsbach gegen den KSV Reichelsheim und den TSV Seckmauern bei der KSG Rai-Breitenbach. Einen Punkte holte die TSG Steinbach in Klein-Zimmern.

 

Viktoria Klein-Zimmern - TSG Steinbach 2:2 (1:0)

In einer ausgeglichen Partie hatten beide Teams Chancen zum Sieg. Die Viktoria ging in der 18. Minute durch Kevin Barthelmes verdient in Führung. Mit dem Vorsprung im Rücken bestimmten die Platzherren über weite Strecken die Partie in der ersten Hälfte und gingen so auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel glich Hatem Erdem (55.) für die Gäste aus. Doch die Viktoria blieb am Drücker und ging durch den Treffer von Lars Fornoff (63.) erneut in Front.

Die TSG Steinbach zeigte sich aber nicht geschockt und drängte erneut auf den Ausgleich. In der 80. Minute war es dann soweit, als Benjamin Reimer das 2:2 gelang. Schiedsrichter Sascha Dimmer aus Niddatal beendete eine leistungsgerechtes Unentschieden.

 

SV Lützel-Wiebelsbach - KSV Reichelsheim 2:0 (0:0)

Der SV Lützel-Wiebelsbach bestimmte über weite Strecken der ersten Hälfte das Spielgeschehen, ohne sich jedoch größere Torchancen erarbeiten zu können. So blieb es bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter aus Sascha Geisler aus Oberursel beim torlosen Remis. Nach dem Wechsel knüpfte der SV dort an, wo er in der ersten Halbzeit aufgehört hatte nur das er diesmal seine Torchancen besser nutzte. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff gelang Spielertrainer Sebastian Hagendorf das Führungstor für den SV. Hagendorf war es dann auch, der diese in der 65. Minute auf 2:0 ausbaute.

Mit der Führung im Rücken schalteten die Platzherren nun etwas zurück. Die Gersprenztaler kamen etwas besser ins Spiel, ohne sich jedoch nennenswerte Torchancen erarbeiten zu können.

Letztlich geht der Sieg für den SV Lützel-Wiebelsbach völlig in Ordnung.

 

KSG Rai-Breitenbach - TSV Seckmauern 1:2 (1:1)

Die KSG machte zunächst das Spiel und ging nach elf Minuten durch den Treffer von Mustaffa Kocer in Führung. Der TSV ließ aber nicht locker und konnte in der 26. Minute durch Benjamim Wüst zum 1:1 ausgleichen. Beide Teams lieferten sich bis zur Pause einen offenen Schlagabtausch, weitere Treffer fielen jedoch nicht. Die Platzherren hatten in der 40. Minute die große Chance zum 2:1, doch TSV-Keeper Fabian Schreiber parierte einen Foulelfmeter von Marko Repper und hielt das Remis fest.

Auch in der zweiten Hälfte blieb die Partie offen mit Chancen auf beiden Seiten. In der 49. Minute traf Jannik Beck für die Gäste zum 2:1. In der Schlussphase traf KSG-Spielertrainer Benjamin Bertholdt (87.) noch mal den Pfosten des Gästegehäuses.

Doch die Punkte nahmen die Gäste mit, und in Rai-Breitenbach ärgerte man sich über die unglückliche Niederlage. Schiedsrichter: Peter Hannemann (Büttelborn).

 

FV Mümling-Grumbach - KSG Georgenhausen 2:2 (1:0)

Eine gute Kreisoberligapartie sahen die Zuschauer am gestrigen Sonntag in Mümling-Grumbach. Die Platzherren führten bereits nach acht Minuten durch das Tor von Lukas Gebhardt. Beide Teams hatten in der Folgezeit noch gute Torgelegenheiten, die sie aber nicht nutzten. Die ganz große Chance zum erneuten Führung hatte Christopher Hörr (45.), doch er konnte den Ball aus kurzer Entfernung nicht im Tor der KSG unterbringen.

Auch in der zweiten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts, und als André Eidenmüller (62.) das 2:0 für den FV erzielte schien die Partie entschieden. Doch die Gäste ließen nicht locker und kamen nur drei Minuten später durch Jorge Elmeua-Lehmann (65.) zum Anschlusstreffer und durch Serdar Birhimeoglu (73.) zum nicht unverdienten Ausgleich. Die Partie war bis zum Schluss spannend, aber am Ende blieb es bei der leistungsgerechten Punkteteilung. Schiedsrichter: Tim Binstadt (Darmstadt)

 


Bei Stefanovski platzt der Knoten
TV Fränkisch-Crumbach gibt Germania Ober-Roden II mit 5:1 das Nachsehen

 

Einen hohen Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald feierte gestern Abend Aufsteiger TV Fränkisch-Crumbach. Im vorgezogenen Vergleich mit Germania Ober-Roden II gelang ein verdienter 5:1-Erfolg, nachdem die Odenwälder bereits zur Pause mit 2:0 geführt hatten.

Und endlich platzte auch bei Neuzugang Stefan Stefanovski der Knoten. Und das gleich mit einem Viererpack. Der vom VfL Michelstadt gekommene Top-Torjäger der vergangenen Gruppenliga-Saison markierte für seinen neuen Verein in der 28. und 53. (per Foulelfmeter) sowie 59. und 72. Minute die Treffer zum 5:0-Zwischenstand, nachdem Antonio Tunjic nach einer Viertelstunde Spielzeit den TV Fränkisch-Crumbach mit seinem Treffer in Führung gebracht hatte. Für die Gäste betrieb Marvin Korndörfer (86.) noch etwas Ergebniskosmetik.

„Das war die richtige Antwort nach der 6:2-Klatsche in Steinbach“, zeigte sich der stellvertretende TV-Spartenleiter Marcus Weber sehr zufrieden mit der Vorstellung seines Teams. Die Germania hätte zwar gut begonnen und auch Torchancen gehabt, aber in der zweiten Halbzeit sei von den Gästen nicht mehr viel gekommen. Ein höherer Sieg war möglich.

Mit aktuell zehn Punkten verbesserten sich die Fränkisch-Crumbacher gleich um vier Positionen auf den achten Tabellenplatz und sind am kommenden Wochenende spielfrei.

 

Vier Stefanovski-Tore beim Kantersieg
In einem vorgezogenen Spiel der Kreisoberliga gewann am Donnerstag Fränkisch-Crumbach deutlich gegen Germania Ober-Roden II.

TV Fränkisch-Crumbach - Germania Ober-Roden II 5:1 (2:0). Fränkisch-Crumbachs Stefan Stefanovski erzielte vier Tore. „Bei uns lief nicht viel zusammen“, sagte Germania-Trainer Johannes Peters. Außerdem wurde Ober-Roden in der 17. Minute ein Tor von Marvin Korndörfer (Peters: „Der Ball war aus meiner Sicht klar hinter der Linie“) nicht anerkannt. "Danach nahm das Unglück dann seinen Lauf", so der Germania-Trainer.
Tore: 1:0 Tunjic (15.), 2:0, 3:0, 4:0, 5:0 Stefanovski (28., 53., FE, 59., 72.), 5:1 Korndörfer (86.)