TSV Seckmauern 1912 e.V.

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(aus echo-online.de)

Titelrennen wieder spannend
Von Thomas Nikella

SG Bad König/Zell distanziert zuhause den Tabellenführer TSV Neustadt mit 6:1

Die SG Bad König/Zell machte am Sonntag sprichwörtlich ein Fass auf: Nach dem 6:1-Erfolg der Kurstädter gegen Spitzenreiter TSV Neustadt ist der Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga A wieder offen. Lediglich drei Zähler trennen jetzt Neustadt und seine engster Verfolger Türk Beerfelden.

 

TSV Seckmauern II – TSV Höchst II 0:2 (0:1). Die Höchster Reserve war die spielerisch durchdachter operierende Mannschaft, die bereits nach sechs Minuten durch Hassan Aljak in Führung ging. „Bei uns fehlte heute die Laufbereitschaft, die wohl durch das Donnerstagsspiel etwas gelitten hatte“, kommentierte Seckmauerns Christian Thiel die bescheidende erste Hälfte der Platzherren. Höchst dominierte auch nach dem Wechsel das Geschehen. „Wir haben das Spiel dominiert, nur im Abschluss fehlte die Effektivität“, sagte Christian Friedrich, Trainer der Gäste, zum Auftritt seiner Schützlinge, die in der zweiten Hälfte die größeren Spielräume nutzten und durch Oliver Schwarz (62.) zum 0:2 nachlegten.

 

25 hoechst 2 torchanceFlorian Kalweit verhindert hier ein Tor von Asan Aljak 

25 tabelle hoechst 2 neuSG Bad König/Zell – TSV Neustadt 6:1 (1:0). Der Gast war seit dem 8. Oktober letzten Jahres ungeschlagen und reiste auch in Zell als Favorit an. Gesehen haben die Zuschauer eine anfangs ausgeglichene erste Hälfte, in der sich beide Teams schon im Mittelfeld neutralisierten und nur ganz wenig zuließen. Neustadts Spielertrainer Manuel Seifert verpasste kurz vor der Pause die große Chance zum Ausgleich. Nach dem 2:0 für die Spielgemeinschaft lieferte Neustadt kaum noch überzeugende Aktionen und wirkte demoralisiert, schilderte der Bad Königer Urs Herrmann den klaren Überraschungssieg seines Teams. Torfolge: 1:0 Dino Kuzmanovic (13.), 2:0 Daniel Studniarek (53.), 3:0 Lucas Thönnes (55.), 3:1 Tim Scholz (73.), 4:1 Wladimir Jakovenko (77., Foulelfmeter), 5:1 Sercan Özbek (80.), 6:1 Daniel Studniarek (81.).

TV Hetzbach – Türk Beerfelden 1:1 (1:1). Intensiv geführte Begegnung im Derby, in dem Hetzbach durch Jan Schwinn schon nach sechs Minuten in Führung ging. Schon in der ersten Hälfte hatten beide Mannschaften weitere Chancen in einem hart geführten Spiel. Mikael Ülger (17.) glich für die Kernstädter aus.

Nach der Pause besaß Hetzbach die besseren Chancen: Kim Naas und Jan Schwinn standen jeweils frei vor Türk-Schlussmann Toni Cosic, doch der höherklassig erfahrene Keeper parierte und hielt damit den Punkt fest.

TSV Hainstadt – KSG Vielbrunn 1:2 (0:1). Melchior Schäfer (36., 90.) war der Vielbrunner Matchwinner, der die beiden entscheidenden Treffer für KSG anbrachte. Jan Hofmann (73.) bescherte den stets bemühten Hainstädtern mit seinem Eigentor den zwischenzeitlichen Ausgleich. „Wir haben in der zweiten Hälfte Druck gemacht, spielten uns aber keine einzige hochkarätige Chance heraus“, übermittelte Hainstadts Trainer Marc Eidenmüller. Vielbrunn habe aggressiv nach vorne gespielt und sich den Sieg verdient gehabt.

SV Beerfelden – TSV Günterfürst 1:4 (1:1). Der Gast eroberte schon in der ersten Hälfte die größeren Spielanteile, führte durch einen von Lukas Köbler (25.) getretenen Foulelfmeter mit 1:0. Der SVB machte weiter die Räume eng und erkämpfte sich das verdiente 1:1 von Robin Sauter (44.). Jens Bendel brachte die Günterfürster nach einer Stunde wieder in Front. „Knackpunkt in dieser Begegnung war das 1:3 von Marius Möldner, der in der 72. Minute per Freistoß zum 1:3 einschoss, aber den viel zu weit vor unserem Tor ausführte. Danach mussten wir mehr riskieren und liefen in der Schlussphase noch in den von Lukas Köbler (85.) abgeschlossenen Konter“, berichtete Robin Hemberger vom SVB.

FSV Erbach – SG Rothenberg 3:3 (2:0). Was für ein turbulentes Spiel im Sportpark: Nach Angaben der FSV hätte die eigene Elf schon zur Pause 4:0 führen müssen, stattdessen musste man sich mit einem 2:0 von Koray Beser (19.) und Nazmi Sanori (38.). begnügen. Nach der Pause verlor die FSV ihre Ordnung und spielerische Linie. Das nutzte Rothenberg und schlug erbarmungslos zurück: Steffen Heckmann (59.) und der Doppelschlag von Luis Uhrig (65., 90.+1) manövrierten die Gäste in Richtung Auswärtssieg. Mit dem buchstäblich letzten Angriff gelang den Erbachern in der neunten Minute der Nachspielzeit durch Nazmi Sanori der ganz, ganz späte Ausgleich.

Türk Breuberg – FC Finkenbachtal 1:1 (0:0). Yan-Luca Pwlitschko (46.) markierte nicht nur Finkenbachs Führungstreffer, sondern fiel auch durch eine überaus faire Geste auf: in der 35. Minute war ihm ein weiteres Tor gelungen, doch er gab beim Unparteiischen zu, dass diesem Tor von ihm ein Foulspiel vorausgegangen war. Breuberg notierte durch Kerem Güler (44.) einen Lattentreffer. Ein Solo von Fatih Yarar leitete den Ausgleich ein, als er Ümit Cikrak (65.) mustergültig bediente. In der Schlussphase war Türk am Drücker, doch mehr als ein Aluminiumtreffer sprang nicht mehr heraus. Gelb-Rot: Lukas Reinhard (82./FCF).

SG Nieder-Kainsbach – Inter Erbach 1:1 (1:0). Der Nieder-Kainsbacher Führungstreffer von Patrick Haas (35.), der auf Vorarbeit von Jannis Kepper entstand, hatte bis in die Schlussphase bestand. Die Platzherren vergaben beste Chancen und versäumten es, frühzeitig den Sack zuzuschnüren. Das sollte sich rächen, denn Inter-Angreifer Talha Erdogan (78.) nutzte die einzige große Chance der ansonsten eher enttäuschenden Kreisstädter zum Gleichstand.

„Glücklicher Punkt für Inter“, meinte denn auch Steffen Klinger von der SG.