TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: 09372 72791


TSV Günterfürst – TSV Seckmauern II 2:2 (1:2)
Tore: 0:1 Karsten Luft (16.), 1:1 Moritz Schmucker (30.), 1:2 Luft (37.), 2:2 Oliver Naas (85.)
Besonderheit: Spiel wird nach 23 Minuten für knapp eine Stunde wegen Gewitter und Regens unterbrochen

 

TSV Günterfürst: Ninger, S.Weber, C.Weber, Köbler (81.Pförsich), Hallstein (46.Rosnau), Schmucker, Feldmann (54.Naas), Heilmann, Heckmann, Zeltner, Möldner
TSV Seckmauern II: A.Schreiber, Siebenlist, Hofferbert, Beierlein, Aulbach, Löffler (79.Lechner), Schnellbacher, Lardaloro, P.Eckert, Burak (39.Canbolat), Luft

 

Ein 2:2 beim Meisterschaftsfavoriten Günterfürst kann sich wahrlich sehen lassen. Bis fünf Minuten vor Spielende liegt Seckmauern sogar noch mit 2:1 in Front. Dann gelingt Oliver Naas mit einem Schuß von der 16er-Linie in die linke untere Torecke der Ausgleich. Und dies mit der einzigen nennenswerten Torchance der Gastgeber in der zweiten Hälfte. Denn trotz gefühlter 80:20-Überlegenheit von Günterfürst im zweiten Abschnitt führen diese ihre Angriffe zu kopflos aus, spätestens in der Nähe des Strafraums verpuffen ihre Aktionen oder die gute Seckmäurer Abwehr kann klären. Florian Canbolat hat acht Minuten vor dem Ausgleich sogar das 3:1 auf dem Fuß, als er, von Karsten Luft schön freigespielt, im 5er frei an Torwart Marius Ninger scheitert (77.).

 

04 guenterfuerst tor 1 0Max Hofferbert (ganz rechts) gibt den Ball in die Mitte zum freistehenden Karsten Luft, der das dann das 1:0 erzielt.

 

04 tabelle guenterfuerstBeide Tore für Seckmauern erzielt Luft, beide Male ist Ercan Burak mit zwei weiten, brillianten Diagonalpässen der Initiator für die Treffer. Beim 1:0 sieht er Max Hofferbert am rechten Flügel frei, der gibt den Ball nach innen zu Luft, der keine Mühe hat, den Ball im Tor unterzubringen (16.). Das 2:0 ist ein Tor der Marke „Schmankerl“: Luft nimmt den Pass von Burak auf, läuft noch ein paar Schritte, um dann den Ball aus 16m aus dem Stand um den Gegner herum ins rechte obere Tordreieck zu bugsieren (37.).

 

Nach 23 Minuten muss Schiedsrichter Andreas Pohle (Hergershausen) die Begegnung für 57 Minuten wegen eines Gewitters unterbrechen. Es ist zwar nicht heftig, aber notwendig zum Schutz der Akteure. Bis zu diesem Zeitpunkt hat die Reserve die Begegnung überraschenderweise gut im Griff gegen allerdings relativ schwach auftretende Günterfürster. Die 1:0-Führung ist zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Nach der Zwangspause verliert Seckmauern etwas den Faden, Günterfürst gleicht mit einem guten Konter wie aus dem Lehrbuch aus (30.). Doch die Reserve hält weiter dagegen. Lohn dafür ist die abermalige Führung durch das Traumtor von Luft (37.). Schon zu diesem Zeitpunkt wird klar, dass Günterfürst heute nicht seinen besten Tag erwischt hat. Bis zur Pause gibt es nämlich nur noch eine gefährliche Szene der Gastgeber, doch der Schuß von Tobias Heckmann aus 14m lenkt Andreas Schreiber zur Ecke (39.)

 

In den zweiten 45 Minuten rennt Günterfürst mehr oder weniger ungeschickt an, Seckmauern dagegen verteidigt sehr geschickt und mit viel Hingabe. Am Ende freut sich die Reserve über einen nicht eingeplanten Punkt, auch Günterfürst muß letztlich mit dem einen Punkt zufrieden sein und sich freuen, wenigstens noch den Ausgleich geschafft zu haben. Denn beinahe wäre Luft in der Nachspielzeit nach feinem Solo von der Mittellinie noch ein Tor geglückt, kann aber im Strafraum noch gestellt werden.

 


 

(aus echo-online.de)

Neustädter überraschen Beerfelden

SG Bad König/Zell übernimmt mit einem 0:0 in Vielbrunn den ersten Tabellenplatz

 

Riesenüberraschung im Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A: Der TSV Neustadt schlug am Sonntagnachmittag den Spitzenreiter Türk Beerfelden mit 2:0. Neuer Tabellenführer ist jetzt die SG Bad König/Zell, obwohl diese sich mit einem 0:0 bei der KSG Vielbrunn begnügen musste.

 

TSV Günterfürst – TSV Seckmauern II 2:2 (1:2). Was für ein Fußballabend in Günterfürst: Drei Minuten nach der Gästeführung von Karsten Luft (20.) musste die Partie für eine Stunde unterbrochen werden: ein Gewitter sorgte für die längste Spielunterbrechung in dieser Saison. Die Mannschaften waren noch nicht wieder richtig auf dem Platz, da zimmerte Moritz Schmucker (27.) das runde Leder in Seckmauerns Gehäuse. Ein Rückschlag für die Heimelf war das 1:2 von Karsten Luft nach 32 Minuten. Bis zur Pause lief bei Günterfürst nicht mehr viel zusammen.

Vielleicht hätte sich der Gast in der zweiten Hälfte nicht so tief in seiner eigenen Hälfte zurückziehen sollen, denn fortan übernahmen die Platzherren wieder die Initiative, auch wenn es im Angriff häufig haperte. Immerhin gelang Routinier Oliver Naas (85.) kurz vor Spielende noch der Treffer zum 2:2, womit sich die Günterfürster für ihren Einsatzwillen belohnten.

 

TSV Hainstadt – FSV Erbach 4:0 (3:0). „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, sagte Bernd Büchner vom TSV, der bereits nach vier Minuten durch Lukas Diehl vorne lag. Jens Speckhardt (22.) sowie Tobias Thierolf (32.) bauten noch vor dem Seitenwechsel die Führung gegen die Kreisstädter aus, die wiederum in der 45. Minute mit einem Foulelfmeter an Hainstadts Schlussmann Manuel Scholz scheiterten. Die zweite Hälfte geriet ausgeglichener, denn nun zog sich Hainstadt deutlich tiefer in die eigene Hälfte zurück. Der letzte Treffer fiel jedoch in der Erbacher Spielhälfte: Yannick Schnellbacher (87.) schnürte den Sack mit dem 4:0 zu. Gelb-Rote Karte: Tobias Thierolf (74./TSV).

 

TV Hetzbach – Türk Breuberg 6:2 (3:1). Auch im vierten Anlauf gab es für Türk-Trainer Dominik Old kein Erfolgserlebnis. In einem kampfbetonten Spiel war der Gastgeber immer handlungsschneller, verdiente sich mit starkem Kombinationsfußball die drei Punkte redlich. Die schnellen Tore nach dem Seitenwechsel ließen Breuberg in ein Ergebnis-Debakel schlittern. Torfolge: 1:0 Dennis Vay (6.), 1:1 Fatih Yarar (12.), 2:1 Jan Schwinn (40-.), 3:1 und 4:1 Kim Naas (45.+2, 50.), 5:1 Marcel Daub (54.), 5:2 Mirkelam Güler (69.), 6:2 Kim Naas (90.).

 

KSG Vielbrunn – SG Bad König/Zell 0:0. Eine von KSG-Trainer Tarik Ilhan taktisch klug ausgedachte Marschroute und ein glänzend parierender Marcel Täubel im Tor verhalfen der KSG zu einem torlosen Unentschieden: „Unsere Mannschaft brachte heute ihre kämpferischen Qualitäten zum Tragen. Mit Disziplin, Mut und Willen hat sich die KSG den einen Punkt gegen die spielerisch besseren Gäste verdient“, war Vielbrunns Vorsitzender Martin Reinartz voll des Lobes für seine Schützlinge.

 

Türk Beerfelden – TSV Neustadt 0:2 (0:1). Für die Beerfelder war es ein Spiel der verpassten Chancen: Umut Kizilyar drosch das runde Leder schon in der ersten Minute in den Querbalken. Erfolgreicher war Neustadts Angreifer Diyar Yildirim (41.), der für das 1:0 für Neustadt sorgte. Türk setzte gerade in der zweiten Hälfte nahezu alles auf eine Karte und besaß bis in die 80. Minute hinein beste Chancen, darunter zwei Lattenkracher, doch ein Torerfolg glückte den Spielern um Spielertrainer Riza Aydogan nicht. Stattdessen konterte Neustadt in der 89. Minute durch Joshua Schmidt, der das entscheidende 0:2 anbrachte.

 

SG Nieder-Kainsbach – SV Beerfelden 4:1 (0:0). Jürgen Abraham berichtete von einer Partie, die von beiden Seiten engagiert geführt wurde: „Die Beerfelder hielten anfangs recht gut mit und verdienten sich das torlose Unentschieden zur Pause.“ Nach dem Seitenwechsel dann der Doppelschlag von SG-Angreifer Dominik Neff (48., 58.). Beim Gast schwanden nun die Kräfte. Björn Kabel (63.) sowie Dominik Neff (83.) packten zwei weitere Tore drauf. Ein grober Abwehrfehler begünstigte den Anschlusstreffer durch Tim Bottelberger (86.).

 

FC Finkenbachtal – SG Rothenberg 1:2 (0:0). Bittere Niederlage für den FCF im Derby, der zu Beginn besser war. Nach einer halben Stunde war der Gast stark im Spiel drin, aber auch er musste sich in Geduld üben. Nach dem Seitenwechsel investierte die SGR mehr, operierte aggressiver und legte nach einer Stunde durch Fabian Wien (60.) und Simon Koch (68.) vor. Erst eine Minute vor Ablauf der Spielzeit schaffte Felix Fischer den Anschlusstreffer.

 

Inter Erbach – TSV Höchst II 5:1 (1:1). Die erste Hälfte tat sich Inter gegen die defensiv gut stehende Höchster Reserve schwer. Den Führungstreffer von Ömer Ari (6.) hatte Mark Schickling (12.) egalisiert. Nach dem Seitenwechsel konnte sich Inter auf seinen Angreifer Serkan Kücük verlassen, der in der 48. Minute die Kreisstädter wieder in Führung brachte. Jetzt war Inter am Drücker: Anil Köroglu (75.), nochmals Kücük (83.) und Talha Erdogan (88.) trafen noch zum Heimsieg.