TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: siehe "Kontakte"


KSV Reichelsheim – TSV Seckmauern 3:4 n.V. (1:2, 3:3)
Tore: 0:1 D.Raitz (13.), 1:1 Aktürk (38.), 1:2 D.Raitz (42.), 2:2 Savanovic (49.), 3:2 Jost (55.), 3:3 Breunig (88.), 3:4 Gessner (93.)

Seckmauern steht nach 2016 wieder im Pokalendspiel, Gegner ist am 9.5.18 in Lützel-Wiebelsbach der TSV Höchst.

 

In Reichelsheim sind nur noch regulär zwei Minuten zu spielen, Seckmauern steht vor dem Aus. Da erhält man 18m vor dem gegnerischen Tor einen Freistoß zugesprochen. Geburtstagskind Robin Breunig nimmt Maß und schlenzt den Ball an der Mauer vorbei zum 3:3. Zu diesem Zeitpunkt hat die Dunkelheit schon ein bedrohliches Ausmaß genommen, an Fußballspielen ist nicht mehr zu denken. Zur Verlängerung bittet Schiedsrichter Dominik Roß (Otzberg) die Spieler deshalb auf den Kunstrasenplatz, der mit Flutlicht ausgestattet ist. Dort erzielt Maximilian Gessner schon drei Minuten später das Siegtor.

 

Bilder vom Spiel hier.....

 

pokal reichelsheim 3 3 breunig

Robin Breunig (ganz rechts) hat soeben den Freistoß an der Mauer vorbei ins Tor gesetzt und damit dem TSV Seckmauern die Verlängerung ermöglicht.

 

 

Die komplette Verlängerung spielt Seckmauern sehr dominant, gibt Reichelsheim keine Chance mehr, die Partie zu drehen. Selber versäumt man es aber wieder, seine zahlreiche Chancen zu nutzen, um schon frühzeitig alles klar zu machen. Gefallen können Breunig, Beck und Hofferbert, den hinten nichts mehr hält und immer wieder im Angriff zu finden ist. Das Tor von Gessner hat er mit seinem Flankenlauf wunderbar vorbereitet, vergibt zusätzlich noch selbst zwei dicke Chancen. Nach dem Schlusspfiff aber können Spieler, Betreuer und Fans über den Einzug ins Endspiel jubeln.

 

In der regulären Spielzeit fängt Seckmauern gut an, kontrolliert die Begegnung und glaubt nach der frühen Führung, dass das alles ein Selbstläufer wird. Der Gegner bekommt in der ersten Viertelstunde nichts auf die Reihe, stellt sich in Folge aber besser auf Seckmauern ein. Spätestens nach 30 Minuten ist Reichelsheim im Spiel. Während Seckmauern immer lethargischer wird, erhalten die Reichelsheimer plötzlich Chancen. Besonders auffällig in Reihen des Gegners Osman Aktürk. Er ist es auch, der nach 30 Minuten die erste gute Chance für den KSV erhält. Nach einem weiten Diagonalpass auf ihn, kann Tim Eckert den Schuss aber noch abblocken. Aktürk ist es auch, der den Ausgleich erzielt (38.). Der TSV schlägt aber gleich zurück. Breunig bringt nach einem Pass von Karsten Luft auf ihn anschließend David Raitz in beste Position, der dadurch wieder die Führung erzielt (42.). Ein Schuss von Luft zwingt Torwart Nikola Kragulj zu einer Parade (44.), auf der anderen Seite muss Fabian Schreiber gegen Aktürk nach einer Ecke retten (45.).

 

Nach der Halbzeit hat Seckmauern zwei Blackouts. Dem erfahrenen Miroslav Savanovic gelingt nach einem Fehlpass eine schöner 25m-Schuß über Torwart Schreiber hinweg zum Ausgleich (49.), sechs Minuten später steht Jonas Jost mutterseelenallein am langen Pfosten und kann eine Hereingabe aus 3m mühelos verwerten. Reichelsheim hat das Spiel gedreht. Hoffnung, der Begegnung nochmals eine Wende zu geben, hat man im Seckmäurer Lager zwar, allein der Glaube fehlt nach den bisher gezeigten mäßigen Leistungen. Zu pomadig und zu fehlerbehaftet ist das Spiel der TSV-Akteure. Chancen lassen sich an einer Hand abzählen. Die beste geht auf das Konto von Jannik Beck, der mit einem strammen Schuß aus 30m das Lattenkreuz trifft (75.). Vorher vergeben in aussichtsreichen Positionen Gessner (63.) und Max Hofferbert (74.). Die Hoffnung wird bis zur 88. Minute arg strapaziert, dann erzielt Breunig  den Ausgleich.