TSV Seckmauern 1912 e.V.

Lützelbach-Seckmauern - Kontakt: siehe "Kontakte"


FC Rimhorn – TSV Seckmauern 0:3 (0:0)
Tore: 0:1 Beck (47.), 0:2 Breunig (68.), 0:3 Breunig (90.+3)
Schiedsrichter: Patryk Trybeck (Groß-Umstadt)

FC Rimhorn: Kapraun, Öhlschlegel, Olt, Osman, Beser, Hübner, Batista, Tarhan, Kurek, Stroumboulis, L.Siebenlist
TSV Seckmauern: Schreiber, Balonier, D.Siebenlist, Friedrich, T.Eckert, Luft, Hener, Graetsch (86.Löffler), Beck, Gessner, Breunig

 

Bilder vom Spiel hier....

 

Das mit Spannung erwartete Gemeinde-Derby im Pokal gegen Rimhorn ist gespielt. Es war nicht nur eine emotionale, sondern auch eine spannende und gute Begegnung. Seckmauern dominiert erwartungsgemäß, Rimhorn mauert nicht und wehrt sich nach Kräften. Am Ende bleibt die Pokalüberraschung à la David siegt gegen Goliath aus, das zwei Klassen höher spielende Seckmauern siegt verdient mit 3:0. Nach dem letztjährigen Ausscheiden im Pokalviertelfinale gegen Rai-Breitenbach (1:4) steht Seckmauern damit wieder im Halbfinale und trifft dort auf Höchst, Mlg-Grumbach oder auf den Sieger Bad König / Reichelsheim.

 

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Viele gute Zweikämpfe prägten die Partie. Hier klärt Dorian Siebenlist mit Schmackes gegen Dane Tarhan. Zuschauer sind: Tim Eckert, Rafael Kurek (Nr.8) und Luca Siebenlist (v.l.)

 

 

Brisanz erhält die Begegnung im Vorfeld, da mit Beginn der Runde drei ehemalige Stammspieler aus Seckmäurer Gruppenligazeiten nach Rimhorn wechselten (Tarhan, Kurek, L.Siebenlist) und diese dort aktuell auch maßgeblich für den fast sicheren Aufstieg in die A-Liga verantwortlich zeichnen.

 

Taktisch hat sich Trainer Jens Billinger für den Pokalfight etwas ausgedacht, zieht Karsten Luft vom Angriff auf die 6er-Position, Dario Hener spielt den 10er und vorne stürmt Robin Breunig. Benjamin Wüst fehlt allerdings weiterhin.


Beide Teams gehen hochmotiviert in die Partie, fast jeder Zweikampf entwickelt sich fast zu einer persönlichen Angelegenheit. Aber obwohl Volkan Beser schon wenige Sekunden nach Spielbeginn Robin Breunig abräumt, bleibt die Begegnung in Folge fair und im Rahmen der normalen Härte.

Seckmauern startet furios in die ersten fünfzehn Minuten. Dennis Graetsch wird nach drei Minuten freigespielt, schießt aber allein vor dem guten Torwart Marcel Kapraun am Tor vorbei. Nach acht Minuten läßt sich Hakan Osman von Breunig den Ball abluchsen, steckt zu Graetsch durch, der am Torwart scheitert. Dann gelingt Breunig ein Solo, schießt aber in aussichtreicher Position den Ball vorbei (13.). Nach siebzehn Minuten muss Olt den Ball nach einem Schuss von Hener von der Torlinie weggeschlagen. Es ist zu diesem zeitpunkt die gefühlte Fortsetzung des Spiels vom Vorsonntag gegen die SG Klingen, als man ebenfalls seine Überlegenheit nicht in Tore ummünzen konnte und am Ende mit leeren Händen dastand.

 

Nach 20 Minuten beruhigt sich die Partie etwas, Zweikämpfe werden zwar weiterhin mit aller Verbissenheit geführt, aber viel Druck kann Seckmauern bis zur Halbzeit nicht mehr ausüben. Rimhorn macht das sehr geschickt, stellt auf dem ohnehin kleinen Platz gut die Räume zu. Und vorne kann sich Maximilian Gessner selten bei dem guten und ebenfalls schnellen Nicolai Olt durchsetzen. So gelangen kaum brauchbare Flanken in die Mitte. Rimhorn selbst kommt selten bis gar nicht vor das Tor Seckmauerns. Hier haben Marvin Friedrich und seine Mannen alles im Griff. Souverän wie Friedrich sich immer wieder gegen den schnellen Luca Siebenlist und Nikolaos Stroumboulis die Bälle erobert, auch Karsten Luft wirkt als stabilisierender Faktor.
Während Rimhorn in den ersten 45 Minuten lediglich mit zwei Freistößen aufwarten kann (10./21.) gibt es kurz vor der Pause nochmals Aufregung im FC-Strafraum. Dort ist Graetsch aufgetaucht, verzieht aber seinen Schuss (38.).

Als dann dem bis dahin eher unauffälligen Jannik Beck kurz nach dem Wechsel mit einem 16m-Schuß aus halblinker Position das 1:0 gelingt, hört man bei vielen TSVlern richtig viele Steine von den Schultern rollen. Der Bann ist endlich gebrochen.

Rimhorn versucht sich anschließend an dem Ausgleich. Der neben Olt überragende Spieler bei Rimhorn, Spielertrainer Dane Tarhan, kommt nach 52 Minuten aus 20m zum Schuss, der aber direkt auf Fabian Schreiber geht. Überhaupt bleibt Schreiber heute fast beschäftigungslos.

Nach einer Ecker von Beser drischt Stroumboulis den Ball hoch über das Tor (57.). Mit seinem Tor zum 2:0 entscheidet Breunig praktisch die Partie. Dabei verwertet Breunig nach einer Balleroberung die Hereingabe von Beck (68.).


Nachdem Stroumboulis nochmals einen Freistoß direkt auf Schreiber platziert (78.), gibt es in den letzten zehn Minuten kaum noch Gegenwehr von Rimhorn. Nach einer Hereingabe Gessners wehrt Kapraun Becks Schuß Klasse ab (80.), Breunig scheitert nach seinem Solo fast von der Mittellinie aus 7m an Kapraun (83.). Dann ist es wieder Breunig, der in der Nachspielzeit nach einem Konter sein zweites Tor zum 3:0 erzielt (90.+3).


Ein Klassenunterschied ist im Spiel schon deutlich geworden, für ein standesgemäßes Ergebnis fehlen am Ende aber noch 2-3 Tore (die allerdings möglich waren). Trotzdem dürften nach Spielschluss alle zufrieden sein: der ambitionierte B-Klassen Tabellenführer Rimhorn hat sich achtbar aus der Affäre gezogen, wird in der neuen Runde in der A-Liga spielen und Seckmauern wird (Gott sei Dank) seiner Favoritenrolle gerecht.

 


 

(aus fupa.net)

Seckmauern gibt sich keine Blöße
Schmucker-Cup: Kreisoberligist gewinnt Viertelfinale in Rimhorn klar mit 3:0



Der TSV Seckmauern hat am Donnerstagabend erwartungsgemäß das Halbfinale im Odenwälder Fußball-Kreispokal erreicht: Die Mannschaft von Trainer Jens Billinger setzte sich im Lützelbacher Ortsduell beim B-Ligisten FC Rimhorn verdientermaßen 3:0 (0:0) durch.

Gastgeber Rimhorn, aktuell Spitzenreiter seiner Spielklasse, verschlief die Anfangsphase gegen den Kreisoberligisten und hatte mehrfach Glück, dass die Gäste in der ersten Hälfte kein Kapital aus den Rimhorner Unzulänglichkeiten schlugen. FC-Torwart Marcel Kapraun stand immer wieder im Brennpunkt und war mit seiner starken Leistung maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Seiten noch torlos gewechselt wurden. Zwei Minuten nach Wiederbeginn war aber auch er machtlos: Jannik Beck (47.) brachte den Gast in Front –ein längst überfälliges Tor. Die Vorentscheidung folgte nach 68 Minuten, als Robin Breunig erstmals zuschlug und damit die Weichen klar Richtung Favoritensieg stellte. In der Schlussminute legte Robin Breunig ein weiteres Tor nach und setzte damit auch gleichzeitig den Schlusspunkt.

Ebenfalls im Halbfinale stehen Gruppenligist TSV Höchst und Kreisoberliga-Spitzenreiter FV Mümling-Grumbach, den vierten Teilnehmer ermitteln die SG Bad König/Zell und der KSV Reichelsheim am Donnerstag, 5. April, um 19 Uhr.

 

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Einen Schritt schneller ist Dorian Siebenlist (links, TSV Seckmauern) im Zweikampf mit Rimhorns Nikolaos Stroumboulis. Im Viertelfinale des Odenwälder Fußball-Kreispokal setzt sich Favorit Seckmauernungefährdet im 3:0 durch. Foto: Herbert Kräme